Suche | Sitemap | Personen | English

Die UdK Berlin trauert um Dietrich Fischer-Dieskau (28. Mai 1925 - 18. Mai 2012)

Die UdK Berlin trauert um Prof. Dietrich Fischer-Dieskau, der am 18. Mai im bayerischen Berg bei Starnberg kurz vor seinem 87. Geburtstag verstarb. Als großer Künstler prägte er seit 1983 in seiner Rolle als Professor für Gesang und bis in das letzte Jahr in Meisterkursen viele Generationen von jungen Sängerinnen und Sängern. Sein Engagement war beispielhaft und den jeweiligen Studierenden in besonderer Weise zugewandt. Die UdK Berlin wird ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren.

Das Symphonieorchester der UdK Berlin eröffnet die zehnten UdK-Musikfestwochen „crescendo“ mit Werken von Franz Schubert und Anton Bruckner | 19. Mai – 9. Juni 2012

Die Musikfestwochen der UdK Berlin „crescendo“ feiern zehnjähriges Jubiläum. Seit nunmehr einer Dekade stehen bei den jährlich stattfindenden Festwochen Musik-Studierende und Lehrende gemeinsam auf der Bühne und präsentieren dem Berliner Publikum eine Auswahl des Besten, was die Fakultäten Musik und Darstellende Kunst zu bieten haben.

19. Mai – 9. Juni 2012
„crescendo2012” Musikfestwochen der UdK Berlin
Das detaillierte Programm ist als Programmheft zu bestellen unter crescendo@udk-berlin.de und zu finden auf www.udk-berlin.de/crescendo.
Karten zwischen 4 und 12 Euro, erhältlich an der Konzertsaalkasse der UdK Berlin, Tel. (030) 3185 2374, udkkasse@udk-berlin.de
Die UdK Berlin bietet die „crescendo2012-Festwochenkarte“ für 75 Euro (ermäßigt 40 Euro) an, mit der alle Konzerte und Veranstaltungen besucht werden können.

Zum Projekt „Die Guillotine“

Im Akademischen Senat der UdK Berlin vom 2. Mai 2012 distanzierte sich der Präsident der UdK Berlin Prof. Martin Rennert zum wiederholten Male ausdrücklich von dem Projekt „Die Guillotine“ zweier UdK-Studenten: „In jeder Hinsicht selbstverständlich ist, dass Kunst ihre Grenze dort findet, wo Lebewesen Schaden nehmen – und sei es auch nur im weitesten Sinne – ganz abgesehen davon, dass dies auch strafrechtlich relevant wäre. Desgleichen habe ich keinerlei Verständnis für die Herstellung voll funktionsfähiger Tötungsmaschinen in dieser Universität. Eine künstlerische Transformation gelingt dort nicht, wo diese angesichts des Maßstabs und aller weiteren präzisen Details ausschließlich als Feigenblatt Dienst tut. Sicherlich ist aber Provokation – und gerade auch solche mit Mitteln der Künste – legitim, notwendig und zuzulassen. Um diese zu begründen, bedarf es allerdings der Fähigkeit, eine Kontextualität herzustellen, innerhalb welcher aus dem Gezeigten eine Aussage jenseits der reinen Präsentation ersteht. Aus meiner Sicht gelingt dies jedoch weder in den mündlichen Aussagen, noch in dem auf YouTube zu sehenden Video, welches die Studierenden ins Netz gestellt haben.“
Bereits kurz nach bekanntwerden des Projektes hatte der Präsident das Beil der Guillotine sicherstellen und das hölzerne Gestell aus den Räumlichkeiten der UdK Berlin entfernen lassen. Den Studenten wurde deutlich gemacht, dass eine Tötung des Schafs in den Räumen der UdK Berlin zu schwersten Konsequenzen für die Initiatoren führen würde. Auf eine öffentliche Stellungnahme seitens der UdK Berlin wurde verzichtet, um dem fragwürdigen Projekt nicht unnötigen Raum zu geben. Die vielen Reaktionen, die die UdK Berlin erreichten, wurden individuell beantwortet.

Kurzfilm BISKREMOSIS gewinnt Londoner Filmwettbewerb | Premiere in Cannes am 21. Mai 2012

Der Kurzfilm BISKREMOSIS, gedreht auf Super8mm, wird als einer der drei Siegerbeiträgen des Wettbewerbs Straight8 im Rahmen der 65. Film Festspiele in Cannes Premiere feiern. Die UdK-Studierenden und Absolventen Marc Holtbecker, Annette Schneider, Caro Noemi Stoeckermann und Robert Neumann drehten den dreiminütigen fantastischen Stop-Motion-Film auf 15m Super8-Schmalspurfilm – und das gemäß der Regeln des jährlichen Londoner Filmliebhaber-Wettbewerbs ohne jede Nachbearbeitung. Der Film entstand chronologisch, ohne Schnitt, ohne Computereffekte und ohne Einstellungen zu wiederholen. Rein händisch und mit entsprechend detaillierter Planung wurde mit einer 40 Jahre alten Analogkamera gearbeitet – zurück zu den Wurzeln des Filmhandwerks. Der Film wird während des Screenings „Creme de la Cannes“ am 21. Mai mit den beiden anderen Siegerfilmen im UK Film Centre in Cannes gezeigt.

Politiker erhält Stipendium am Institut für Raumexperimente im Rahmen von Olafur Eliassons Beitrag zur 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Für die 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst hat der dänisch-isländische Künstler und UdK-Professor Olafur Eliasson das Projekt „Politik ist die Kunst des Möglichen, Kunst ist die Politik des Unmöglichen“ als politisch-didaktisches Experiment konzipiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Ausschreibung eines Stipendiums. Es lädt einen deutschen Politiker ein, für einen begrenzten Zeitraum am Institut für Raumexperimente der Universität der Künste Berlin eingebunden zu sein. Dr. Ing. Guido Brendgens, Referent für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Umwelt der Fraktion DIE LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin ist der Empfänger des sechsmonatigen Stipendiums. Es ermöglicht ihm, an Workshops, Diskussionen und Projekten des Institut für Raumexperimente zu partizipieren. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die direkte Auseinandersetzung zwischen politischer und künstlerischer Praxis durch kritischen Austausch im gemeinsamen Alltag zu ermöglichen. Dabei sollen kreatives Denken und Handeln in Kunst und Politik als gesellschaftliches Engagement erforscht werden.

Die Pflicht wird Kür: Präsentationswoche des UdK-Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation | 21. bis 24. Mai 2012

Die Präsentationswochen des UdK-Studiengangs Gesellschafts- undWirtschaftskommunikation (GWK) zählen zu den Geheimtipps für alle, die sich mit Werbung, Design, PR, Markenfindung oder Kampagnenentwicklung beschäftigen. Einmal im Jahr bietet sich im Rahmen der Präsentationswoche die Möglichkeit für Externe, einen Blick hinter die Kulissen der Kreativ- und Strategieschmiede zu erlangen. Für die Präsentationen beschäftigen sich die Studierenden ein halbes Jahr lang intensiv mit den Problemstellungen realer Auftraggeber, entwerfen für sie Imagekampagnen, neue Projekte oder Auftritte und verpassen so bekannten Marken ein neues Outfit.

21. bis 24. Mai 2012
Projektpräsentationen der GWK-Bachelorstudierenden
JIB . Georg Neumann Saal . Einsteinufer 43–53 . Berlin-Charlottenburg
www.gwk.udk-berlin.de/projekt

Klangexekutive: „A Game of Fives“ – Kompositionen von Cathy van Eck, Iñigo Giner Miranda, Leah Muir, Yoav Pasovsky und Abel Paúl | 6. und 7. Juni 2012

Im Auftrag der 13. Münchener Biennale schrieben fünf Komponistinnen und Komponisten – alle Absolventen der UdK Berlin – kurze experimentelle Musiktheaterstücke. Themen und Ideen des britischen Autors Lewis Carroll wurden dabei zu einer Inspiration für ihre musikalische Formensprache: unlogische Logik, seine Welten, in denen eigene Regeln herrschen, die es zu durchschauen gilt, in denen die Wahrnehmung täuscht und Spiegelungen und Dopplungen das Original von der Kopie ununterscheidbar machen, Objekte belebt werden. Wie in Carrolls Gedichten, in denen „rules and regulations“ zu „misunderstandings“ führen und die Logik in Wahnsinn umzuschlagen scheint, enthüllt auch hier der Blick in die innerste Struktur geheime und unaufhaltbare Abläufe.

6. und 7. Juni 2012, 19.30 Uhr (im Rahmen von crescendo2012)
Klangexekutive: „A Game of Fives“ – Kompositionen von Cathy van Eck, Iñigo Giner Miranda, Leah Muir, Yoav Pasovsky und Abel Paúl
UdK Berlin . Fasanenstr. 1 B . UNI.T - Theater
Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro

Rundgang der UdK Berlin – Tage der offenen Tür | 13.-15. Juli 2012

Sommer, Sonne, Rundgang: Auch in diesem Jahr öffnen die Studierenden und Lehrenden der UdK Berlin zum Semesterende wieder die Ateliers, Studios, Probebühnen und Werkstätten ihrer vier Fakultäten. Vom 13. bis zum 15. Juli 2012 können interessierte Besucherinnen und Besucher den Studierenden der Architektur, Bildenden Kunst, Musik, Design, Visuellen Kommunikation, Schauspiel, Musiktheater und Tanz über die Schulter schauen und so Einblicke in den Alltag der größten künstlerischen Hochschule Deutschlands erhalten. (Motiv: Josephin Ritschel)

Ausführliche Infos finden Sie ab Anfang Juli auf dieser Website
Bestellung Programmheft: Tel. (030) 3185 2441 oder rundgang@udk-berlin.de

Zum ersten Mal findet an der UdK Berlin eine internationale Sommerschule statt | 12. Juli -4. August 2012

Vom 12. Juli bis zum 4. August 2012 bietet die UdK Berlin erstmals internationale Sommerkurse an. Neben dem künstlerischen Kursprogramm, in dem die Weiterentwicklung und die Reflexion der eigenen kreativen Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Mittelpunkt stehen, fokussieren die Kurse auf die Herausforderungen, die die Praxis mit sich bringt: Selbstpositionierung, Networking, unternehmerisches Denken und Handeln. Darüber hinaus wirft das Programm Schlaglichter auf künstlerisch-kreative Ansätze in der Unternehmensentwicklung sowie auf neue Methoden in der Kunstvermittlung. Die künstlerischen Kurse werden von namhaften Künstlerinnen und Künstlern abgehalten. Eingeladen sind u. a. die norwegische Erzählerin Heidi Dahlsveen, der britischen Dramatiker David Spencer, der Dramatiker und UdK-Professor John von Düffel sowie im Rahmen der KlangKunstBühne die Performancegruppe She She Pop. Künstlerinnen und Künstler aller Disziplinen, Kulturschaffende und fortgeschrittene Studierende künstlerischer Fächer sind eingeladen, ihre Fähigkeiten im künstlerischen Erzählen, im dramatischen Schreiben oder in der inter- und transdisziplinären künstlerischen Arbeit zu erweitern und zu vertiefen.

www. udk-berlin.de/summer-courses

Die KlangKunstBühne findet in diesem Jahr erstmals im Rahmen einer internationalen Sommerakademie an der UdK Berlin statt | 30. Juli - 4. August 2012

Mit einem Workshop der Performancegruppe She She Pop und dem neuen Format FOWARDBACKSTAGE stellt die KlangKunstBühne in diesem Jahr vom 30. Juli bis zum 4. August die Frage, was die Entgrenzung der Künste – untereinander, zwischen Kunst und Alltag, zwischen „high“ and „low“ art – für das aktuelle künstlerische Schaffen eigentlich bedeutet. Während sich She She Pop in ihrem Kurs FREMDE WESEN mit künstlerischen Strategien der Entfremdung auseinandersetzen, stellt FOWARDBACKSTAGE den Diskurs über inter- und transdisziplinäres bzw. -mediales Arbeiten in den Mittelpunkt. Als Gastdozenten konnten renommierte Persönlichkeiten aus dem Kulturbetrieb gewonnen werden (u.a. Florian Bolenius, Amelie Deuflhard, Sigrid Gareis, Petra Roggel, Carena Schlewitt u. a.), die praktische Kenntnisse zur Projektentwicklung, Teamführung, Vertragsgestaltung, Kommunikation etc. vermitteln werden.

Hybrid Plattform – Verbund zur Förderung transdisziplinärer Projekte auf dem Campus Charlottenburg e.V.

Am 23.04.2012 gründete sich der Hybrid Plattform – Verbund zur Förderung transdisziplinärer Projekte auf dem Campus Charlottenburg e.V. Ziel des Vereins ist es, den Technologie- und Wissenstransfer unter seinen Mitgliedern und zu anderen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu fördern.Die Universität der Künste Berlin und die Technische Universität Berlin sind seit langem über gemeinsame Forschungs- und Lehraktivitäten miteinander verbunden. Mit der Hybrid Plattform hatten sie bereits im vergangenen Jahr einen Rahmen für diese Kooperationen geschaffen. Der jetzt gegründete Hybrid Plattform e.V. bezieht weitere Partner aktiv in diese Kooperationen ein.

Helena Petersen, Meisterschülerin von Prof. Leiko Ikemura, erhält das „Eberhard-Roters-Stipendium für Junge Kunst“ 2012

Die Stiftung Preußische Seehandlung hat die in Berlin lebende Fotokünstlerin Helena Petersen mit dem „Eberhard Roters-Stipendium für Junge Kunst“ 2012 ausgezeichnet. Helena Petersen wurde 1987 in München geboren. Nach Aufenthalten in Melbourne, Amsterdam und Los Angeles absolvierte sie das Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste in Berlin; seit 2011 ist Helena Petersen Meisterschülerin bei Prof. Leiko Ikemura. Sie ist die 5. Preisträgerin des Eberhard Roters-Stipendiums. Das Stipendium ist von der Stiftung 1999 zu Ehren und im Andenken an den Gründer der Berlinischen Galerie, Eberhard Roters (1929 –1994), errichtet worden. Es dient der Förderung aktueller junger Bildender Kunst in Deutschland, wird von der Stiftung Preußische Seehandlung im Zusammenwirken mit der Berlinischen Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur – verliehen und ist mit 15.500 EUR dotiert. Die Dotation beinhaltet ein Jahresstipendium für die Künstlerin und den Ankauf eines ihrer Werke für die Berlinische Galerie.

Ai Weiwei nimmt Gastprofessur der Einstein Stiftung an der Universität der Künste Berlin an

Chinas bekanntester zeitgenössischer Künstler dankt der Einstein Stiftung und der Universität der Künste Berlin

Der Vorstandsvorsitzende der Einstein Stiftung, Professor Dr. Martin Grötschel, freut sich, dass der chinesische Künstler Ai Weiwei die von der Einstein Stiftung finanzierte Gastprofessur an der Universität der Künste Berlin annehmen wird. Im April hatten der damalige Stiftungsvorsitzende, Prof. Dr. Jürgen Zöllner, und der Präsident der UdK, Prof. Martin Rennert, auf einer Pressekonferenz in der Stiftung die Berufung Ai Weiweis nach Berlin verkündet. Der Antritt der Professur musste wegen der Inhaftierung des Künstlers offen bleiben.

Website für internationale Studienbewerberinnen und –bewerber

Die Universität der Künste Berlin zieht jedes Jahr Hunderte von Bewerberinnen und Bewerbern aus aller Welt an. Um den englischsprachigen Studieninteressenten künftig schneller und gezielter Informationen über die UdK-Studienangebote zu geben und sie über die Bewerbungsverfahren, Vorteile eines UdK-Studiums sowie die sprachlichen Voraussetzungen zu informieren, wurde nun eine neue Website freigeschaltet. Die große Zahl der Partner-Hochschulen der UdK Berlin ist hier ebenso zu finden wie eine FAQ-Liste mit Antworten auf die typischen Fragen, die von internationalen Studienbewerbern gestellt werden.

http://study-art-or-music-in-berlin.info

 
Linie

Anzeige