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Institute of Electronic Business e.V. (IEB)

Das Institute of Electronic Business e.V. (IEB) wurde im März 1999 in Berlin auf Initiative von Unternehmen und Wissenschaftlern ins Leben gerufen und ist das erste An-Institut der Universität der Künste Berlin. Damit wurde die gemeinsame Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Electronic Business manifestiert und im Wintersemester 2000/01 der Hauptstudiengang Electronic Business eingerichtet.

Das IEB betreibt anwendungsorientierte Forschung, die an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft neue Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die daraus entstehenden Märkte untersucht, Geschäftsmodelle für diese Technologien entwickelt und deren Umsetzung in der unternehmerischen Praxis begleitet. Ziel des IEB ist es, die Entwicklung der Informationsgesellschaft nachhaltig zu unterstützen und seine umfassende Kompetenz in diesem Bereich anwendungsorientiert auszubauen. Ein wesentliches Instrument liegt dabei auch in der Integration und Vernetzung seiner Partner, zu denen führende Wirtschaftsunternehmen ebenso gehören wie Institutionen aus Politik und Gesellschaft.

Aktuell besteht das Forschungszentrum Digitale Kommunikation aus folgenden drei Competence Centern:

  • Innovationszentrum für Digitale Kommunikation (IDK): Das IDK versteht sich als Kreativlabor für Unternehmen, um unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, gestalterischer und technologischer Aspekte ihren Innovationsgrad zu erhöhen.
  • E-Commerce & Performance Marketing: Dieses Competence Center hilft, die Palette der Online-Marketing-Instrumente so einzusetzen, dass eine Website im Internet gefunden wird und möglichst viele Besucher langfristig als Kunden gewonnen werden können.
  • Ubiquitous Design: Das Hauptziel besteht darin, interdisziplinäre Zusammenhänge und Auswirkungen der Wireless-Technologien zu analysieren, validieren und für die partizipierenden Partner konkrete Geschäftsmodelle vorzubereiten und zu entwickeln.

Ein viertes Competence Center Digitaler Mittelstand ist bereits in Planung.

Für Mitglieder, Kooperationspartner und Studierende, aber auch weitere Interessierte und Neugierige veranstaltet das IEB E-Business-Kongresse, Experten-Treffen, Kreativworkshops, sportliche Events oder Messen. Daraus hat sich u.a. der E12-Gipfel als Wirtschaftsfühler entwickelt, der methodische und praxisorientierte Markterforschung mit dem Networking-Gedanken aktiv verbindet.

Durch die Umsetzung der Bologna-Konferenz von 1999 wird deutschlandweit an der Umstellung der Diplom- und Magisterstudiengänge gearbeitet. Diese Anforderungen betreffen auch die Weiterentwicklung des Studiengangs Electronic Business. Die Immatrikulation zum Diplomstudiengang Electronic Business fand deshalb letztmalig zum Wintersemester 05/06 statt. Zeitgleich ging der neue Masterstudiengang „Leadership in Digitaler Kommunikation“ an den Start.

Dieser Studiengang umfasst verschiedenste Methoden zur kooperativen Führung von Mitarbeitern und Stärkung der eigenen Führungsqualitäten. Das Studienkonzept basiert auf der Überzeugung, dass unternehmerischer Erfolg im digitalen Zeitalter vor allem von drei Faktoren bestimmt wird: der Entwicklung überzeugender Produkte, der effizienten Nutzung und Kreation neuer Kommunikationswege und -techniken sowie der Führung von Projekten und Mitarbeitern in Netzwerkstrukturen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Gestaltung und das Management von Prozessen, die für die beschriebenen Arbeitsfelder von zentraler Bedeutung sind. Abgeschlossen wird das Studium mit dem Titel "Master of Arts".