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Ingo Metzmacher zu Gast an der Universität der Künste Berlin | 15. Februar 2010

Am 15. Februar 2010 ist Ingo Metzmacher zu Gast an der Universität der Künste Berlin. In einem öffentlichen Workshop erarbeitet er mit dem Symphonieorchester der UdK Berlin Johannes Brahms Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90. Ingo Metzmacher ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO). Als Nachfolger von Ferenc Fricsay, Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Vladimir Ashkenazy und Kent Nagano ist er der erste deutsche Dirigent in dieser Position. Neben dem Konzertzyklus zum Thema „Versuchung” werden das Orchester und sein Chefdirigent im Sommer 2010 u. a. Gast der Salzburger Festspiele sein und die Uraufführung von Wolfgang Rihms Oper „Dionysos” spielen sowie bei den BBC Proms auftreten.

In der Vergangenheit arbeiteten bereits Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Bernard Haitink sowie Kent Nagano mit dem Symphonieorchester der UdK Berlin. Mit Ingo Metzmacher ist es der UdK Berlin gelungen, diese Reihe fortzusetzen und einen der wichtigsten Dirigenten unserer Zeit für einen Workshop zu gewinnen.

Das Symphonieorchester der UdK Berlin, dessen erster Leiter Joseph Joachim war, zählt zu den größten Hochschulorchestern Deutschlands. Jährlich präsentiert es drei bis vier Großprojekte in symphonischer Besetzung. Zusätzlich werden so genannte Repertoirephasen durchgeführt, ergänzt durch Begleitaufgaben bei Solistenexamen, Tonmeisterprüfungen und Workshops, in die auch die Studierenden der Dirigierklasse eingebunden sind. Seit 1999 ist Professor Lutz Köhler der künstlerische Leiter und Chefdirigent. Die Werkauswahl enthält neben der Standardorchesterliteratur auch zeitgenössische Kompositionen, die in Zusammenarbeit mit den Kompositionsklassen der UdK Berlin aufgeführt werden. Mit Konzerten in Potsdam, Leipzig, Rheinsberg, im Berliner Dom oder im Mai 2010 auch in Brandenburg tritt das Orchester inzwischen vermehrt auch außerhalb der UdK Berlin auf.

 
10-13 Uhr und 14-17 Uhr
UdK Berlin, Konzertsaal Hardenbergstraße
Hardenberg/Ecke Fasanenstraße
Berlin-Charlottenburg
Eintritt: frei

Weitere Informationen:

Claudia Assmann
Leiterin der Pressestelle
Universität der Künste Berlin
Tel. 030 - 3185 2456
claudia.assmann@intra.udk-berlin.de
www.udk-berlin.de


Die Universität der Künste Berlin ist eine der größten künstlerischen Hochschulen in Europa und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 40 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UdK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Präsident ist seit Januar 2006 Prof. Martin Rennert. Mit mehr als 500 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei.