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Symphonieorchester der Universität der Künste Berlin

Das Symphonieorchester der Universität der Künste Berlin

Das Symphonieorchester der UdK Berlin, dessen erster Leiter Joseph Joachim war, präsentiert jährlich drei bis vier Großprojekte (Konzerte und Opern) in symphonischer Besetzung. Zusätzlich werden sogenannte Repertoirephasen durchgeführt, ergänzt durch Begleitaufgaben bei Solistenexamen, Tonmeisterprüfungen und Workshops, in die auch die Studierenden der Dirigierklasse eingebunden sind. Seit 1999 ist Professor Lutz Köhler der künstlerische Leiter und Chefdirigent. Die Werkauswahl enthält neben der Standardorchesterliteratur auch zeitgenössische Kompositionen, die in Zusammenarbeit mit den Kompositions-klassen der UdK Berlin aufgeführt werden.

Das Orchester ist dem besonderen Erbe seines traditionsreichen Instituts verpflichtet, etwa Werken von Paul Hindemith, Boris Blacher und Kurt Weill. Höhepunkte der Arbeit des Orchesters, das derzeit ca. 200 Mitglieder zählt, waren zuletzt die Aufführungen der 7. und 8. Symphonie von Anton Bruckner, die 1., 3., 4. und 5. Symphonie von Gustav Mahler, Strawinskys ungekürztes Ballett „Der Feuervogel“ und - in Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Chor - Mozarts Requiem (unter der Leitung von Uwe Gronostay) sowie Brittens „War Requiem“ mit Thomas Quasthoff.

Die Opernproduktionen der UdK Berlin schließen „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss ebenso wie Mozarts „Don Giovanni“ und „Die Zauberflöte“ sowie Leoš Janáceks „Schicksal“ ein. Gastdirigenten des Orchesters waren u. a. Othmar F. Maga, Reinhard Peters, Sebastian Weigle, Manfred Honeck, Rolf Reutter, Scott Sandmeier, Wojciech Rajski. In jüngster Vergangenheit konnten Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Bernard Haitink sowie Kent Nagano für Workshops gewonnen werden.

Im Februar 2007 führte das Orchester im Austausch mit der Royal Scottish Academy of Music and Drama Glasgow in vier Konzerten in Glasgow, Edinburgh, Berlin und Potsdam den Messias von Händel auf. Zukünftig wird das Orchester verstärkt auch außerhalb der UdK Berlin auftreten.