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Roman Kroke

short vita

Roman Kroke arbeitet als interdisziplinärer Künstler und Kurator im Schwerpunkt zu gesellschaftspolitischen Fragen. Ausgangspunkt seiner Zeichnungen sind zumeist historische und literarische Quellen (Tagebücher, Briefe, ...) sowie Biografien. Auf dieser Grundlage erforscht der ehemalige Rechtsanwalt in seinen Bildmetaphern universelle Fragen zur menschlichen Natur, insbesondere mit Bezügen zur Psychologie, Philosophie und Anthropologie. In diesen Bereichen kooperiert er mit Schulen, Universitäten, Gefängnissen, Museen, Stiftungen und TV-Produktionen. Mit Zeichnungen und Interviews war er vertreten in den arte-Dokumentarfilmen "Die Mauern von Warschau 1943-44" (2014), "Ich bin" (2012) und "Der Konvoi" (2010). Einzelausstellungen etwa im Palast der Könige von Mallorca (Perpignan/Frankreich, 2013) und der Ghent University/Belgien (Dauerausstellung seit 2013). Kunst-Residenz und Recherche-Stipendien in Aix-en-Provence (La Non-Maison/Frankreich, 2013) und Weißrussland (Bielski Family Foundation/Goethe Institut, 2010). Aktuelle Projektpartnerschaften zum Themenkreis "Flucht und Migration" mit dem Musée national de l'Histoire de l'Immigration (Paris) und der belgischen Organisation Refugees Got Talent.

Roman Kroke gibt Lehrerfortbildungen für die nationalen Erziehungsministerien in Deutschland, der Schweiz und Frankreich; seine künstlerischen Schulprojekte sind wiederholt ausgezeichnet worden - "Prix Ilan Halimi contre les discriminations et l'antisémitisme" (2014), "Grand Prix de l'Éducation à l'Europe" der Fondation Hippocrène (2012). In einem Entwicklungsprojekt zur Ausweitung der Schulzone, koordiniert durch die Zürcher Hochschule der Künste (Institute for Art Education), hatte er 2015/2016 einen Atelier-Platz in der Nürtingen Grundschule Berlin.