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Prof. Harry Spence Lyth

short vita

Harry Lyth wurde im südenglischen Hastings geboren und erhielt seine Ausbildung an der Universität Cambridge und am Giuseppe Verdi-Konservatorium Mailand. Meisterkurse bei Franco Ferrara (Siena), Carl Melles (Mozarteum Salzburg) und Leonard Bernstein (Tanglewood) folgten.

Seine Tätigkeit als Dirigent für Sinfonie und Oper führte ihn in viele Länder dieser Welt, so z. B. in die Schweiz als Studienleiter und Kapellmeister an das Stadttheater St. Gallen, nach Brasilien an das Teatro Municipal São Paulo („Wozzeck“ und „Der fliegende Holländer“), nach Portugal beim Gulbenkian-Orchester Lissabon oder nach Ungarn an die Budapester Kammeroper („Ariadne auf Naxos“).

Für die Berliner Kammeroper („Temistocle“, „Maria de Buenos Aires“) war er in Berlin mehrfach als musikalischer Leiter tätig. Im Jahr 2000 leitete er die Uraufführung von Michael Nymans Oper „Facing Goya“ in der Europäischen Kulturhauptstadt Santiago de Compostela.

Seit 1978 ist Harry Lyth Fakultätsmitglied an der Universität der Künste Berlin. 2014 wurde er als Honorarprofessor für Dirigieren ernannt. Von 2002 bis 2005 lehrte Harry Lyth am Sydney Conservatorium of Music Australien als Gastprofessor für Orchestererziehung und Orchesterleitung. Dort hielt er Meisterkurse für Symphony Services Australia. Er dirigierte Galakonzerte für die Musikakademie Oportos (ESMAE) sowie die Universität von Auckland.

Seit 2012 arbeitet Harry Lyth an der Staatsoper Berlin als musikalischer Leiter bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen. Im Dezember 2014 hatte dort die Neuproduktion „Hans im Glück“ von David Robert Coleman Premiere.