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Prof. Manfred Eichel

short vita

Manfred Eichel unterrichtet seit 1988 an der Universität der Künste Berlin – zunächst als Dozent im Fachbereich GWK, seit 1992 als Honorarprofessor für Fernseh-Journalistik. Den Masterstudiengang „Kulturjournalismus“ hat er mit aufgebaut. Seit dessen Start im Jahre 2003 gehört er zum Lehrerkollegium. 2004 bis 2005 war er Mitglied des Studiengangsrates und 2005 Mitglied des Leitungsgremiums.

Um Künstlerinnen und Kulturvermittler gezielt zusammen zu bringen, hat er in Berlin den „UdK-Club“ und in Hamburg den „Kulturklub“ mitgegründet.

Er war von 1988 bis 1992 Dozent an den Goethe-Instituten – vor allem in Fernost. Und er war von 2003 bis 2006 Vorstandsvorsitzender der „Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa“. Als 2004 zehn mitteleuropäische Länder der EU beigetreten waren, hat diese Gesellschaft in über 60 Veranstaltungen den neu hinzu gewonnenen kulturellen Reichtum ausgebreitet. Was aber speziell junge Deutsche in die Hauptstädte der neuen EU-Staaten verlocken sollte, haben UdK-Studierende dann vor Ort in Clubs und Kneipen recherchiert und in dem Reiseführer „Europa für Szenegänger“ beschrieben.

Manfred Eichel, geboren 1938 in Schwelm, ist ausgebildeter Historiker, Kunst- und Literaturwissenschaftler. Nach einem „studium generale“ und einem Staatsexamen in den Fächern Geschichte und Anglistik war er zunächst Redakteur beim „Spiegel“ (vier Jahre), dann freier Mitarbeiter und Redaktionsleiter beim NDR-Fernsehen (21 Jahre). 1975 wurde er Chef und Moderator des N3-Kulturmagazins „Kultur aktuell“ – zunächst in Hannover, dann in Hamburg. 13 Jahre später zeichnete ihn der Hamburger Senat mit dem Alexander-Zinn-Preis aus: für „hervorragende Arbeit als Kulturjournalist“.

1992 holte ihn das ZDF nach Mainz – als Chef der „aspekte“, des „Literarischen Quartetts“ und der Feature-Redaktion „Literatur und Kunst“. Bis Anfang 2000 hat er in einem Vierteljahrhundert für ARD und ZDF über 500 Kulturmagazine verantwortet und die meisten davon auch selbst moderiert – neben seinem Einsatz auch als Realisator und Regisseur von „aspekte“-Filmen und Dokus. Von 2000 bis zum Sommer 2003 war er dann vom ZDF-Hauptstadtstudio Berlin aus als „Chefkorrespondent Kultur“ im Einsatz. Das heißt: Er hat dreiviertel- und einstündige Kultur-Reportagen in Berlin und Krakau, in Shanghai und Hanoi, Durban, Havanna und Salvador da Bahia gedreht.

Seit seiner Pensionierung 2003 arbeitet er als freier Autor, er moderiert Veranstaltungen – und er unterrichtet weiterhin an der UdK Berlin.