For more detailed information, please change to the German version of this website.

Prof. Dr. Sophia Prinz

short vita

Sophia Prinz ist seit SoSe 2018 Gastprofessorin für Theorie der Gestaltung/ Gender Studies an der UdK Berlin. Sie studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg (heute: Leuphana Universität) mit Schwerpunkt Kunst- und Bildwissenschaften.
Von 2006-2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Andreas Reckwitz, zunächst an der Universität Konstanz, dann an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Dort promovierte sie 2012 mit einer Arbeit zu Wahrnehmung, Subjektivität und sozialer Ordnung aus praxistheoretischer Perspektive (erschienen unter dem Titel „Die Praxis des Sehens. Über das Zusammenspiel von Körpern, Artefakten und visueller Ordnung“). Sie war Koordinatorin und wissenschaftliche Leiterin des BMBF-Verbundprojekts „Mobile Welten. Zur Migration von Dingen in transkulturellen Gesellschaften“ (2015-2018). Für dieses Projekt wurde ihr 2016 der Postdoc-Preis des Landes Brandenburg verliehen.

Von 2018-2019 war sie Fellow im Programm „Art Histories and Aesthetic Practices“ des Forum Transregionale Studien, Berlin. Sie ist Mitglied des 2019 gegründeten DFG-Netzwerks „Kulturen ästhetischen Widerstands“. Neben ihrer universitären Tätigkeit ist Sophia Prinz seit 2013 als wissenschaftliche Beraterin für das Johann Jacobs Museumin Zürich tätig und hat in diesem Rahmen an zahlreichen Ausstellungen mitgewirkt.

Zu ihren Forschungsinteressen zählen Praxistheorie, poststrukturalistische und postphänomenologische Sozialtheorien, Leibphänomenologie und Körpersoziologie, Visual und Material Culture Studies, Designtheorie und –soziologie, Ästhetik, Kunstsoziologie und Ausstellungstheorie, sowie Theorien der Transkulturalität.

Der Titel ihres aktuellen Forschungsprojekts lautet „Globale Moderne, sozio-materielle Praktiken und die Migration der Form“.

Projekt „Mobile Welten
Publikationen
Vorträge