Forschungsprojekte Fakultät Bildende Kunst

1. DFG-Netzwerk Theorie der Skulptur

Das von DFG geförderte Netzwerk möchte unterschiedliche Forschungsschwerpunkte im Bereich der historischen, der modernen und im Bereich der zeitgenössischen Kunst für die Frage nach der Theorie der Skulptur zusammenführen. Ausgehend von der analytischen Beschäftigung mit konkreten Werkbeispielen einzelner Epochen und deren Diskussion im Kontext ihrer Zeit, wird untersucht, welche Perspektiven der jeweiligen historischen Diskussion auf Fragestellungen hinsichtlich systematischer, allgemeiner Phänomene des Plastischen übertragen werden können. Methodisch stehen Überlegungen aus phänomenologischer, diskursanalytischer und bildtheoretischer Perspektive unter Berücksichtigung exemplarisch gewählter Objekte und relevanter Primärquellen im Zentrum der Untersuchungen.

Auf der einen Seite fungiert insbesondere die Barockplastik in ihrer raumumfassenden, verschiedene Gattungen vereinigenden Konkretion und mit ihrer zugleich unmittelbaren Adressierung als gewinnbringendes Beispiel für die betreffenden Analysen. Auf der anderen Seite werden als zwei weitere Schwerpunkte der Umbruch zur Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts sowie post-/ minimalistische Positionen mit ihrer Ausstrahlung auf gegenwärtige bildhauerische Praktiken in den Blick genommen.

Leitung: Dr. Ursula Ströbele und Prof. Dr. Martina Dobbe

Geldgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Förderdauer: 2014 bis 2017

2. Objekte als Medien der Reflexivität

Der Titel klingt zunächst sehr abstrakt, wenig greif- und begreifbar. Genau dies ist das Projektthema: Konzepte, Ideen und Erkenntnisse, die allein auf sprachlich-kognitiver Ebene verbleiben, haben es schwer, tatsächlich in die und in der Praxis vorzudringen und dort Wirkung zu entfalten. Das Kooperationsprojekt zwischen Udk Berlin, ZU Friedrichshafen, Jambit, Megaplan untersucht, ob und wie Reflexivität in der Auseinandersetzung mit realen, greifbaren Objekten entfaltet und gesteigert werden kann – und so die Grundlage für innovative Impulse schafft.

Leitung: Prof. Dr. Hito Steyerl, Prof. Dr. Dr. Manfred Moldaschl, Hansjörg Mauch und Markus Hartinger

Geldgeber: BMBF

Förderdauer: September 2014 bis August 2017 

Mehr Infos unter: www.omeder.de.

3. „Max – Artists in Residence an Grundschulen“

Zusammenarbeit von Künstlerinnen, Künstlern, Kindern, Lehrerinnen und Lehrern in Grundschulen

Das Programm Max - Artists in Residence an Grundschulen ist ein Projekt der Stiftung Brandenburger Tor und der grund_schule der künste der UdK Berlin, das nicht nur Impulse für den Kunstunterricht setzen, sondern Kinder darüber hinaus im Schulalltag umfassend künstlerisch fördern will.

Durch prozessbegleitende Interviews und Austauschtreffen mit den Beteiligten wird die Atelierpraxis in den Schulen von Beginn an wissenschaftlich untersucht und unterstützt. Auf diese Weise sollen Entwicklungen verfolgt werden, um Qualitäten des Programms zu untersuchen und nachhaltig auszubauen. Leitgebende Fragestellung ist hierbei, inwieweit Artist-in-Residence-Projekte und Schule für die künstlerische Förderung sowie für eine Entwicklung von kunstbasierter Schulkultur zusammengedacht werden können.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Kirsten Winderlich

Wissenschaftliche Mitarbeit: Evelyn May

Programmpartner und Drittmittelförderer: Stiftung Brandenburger Tor

Laufzeit: 2015 - 2018 (2020)

Weitere Informationen finden Sie hier.