Ruedi Häusermann

Der Schweizer Komponist Ruedi Häusermann arbeitete um den Jahreswechsel 2011/2012 als Senior Fellow mit Stipendiatinnen und Stipendiaten der Graduiertenschule zusammen. Kurz zu seiner Vita:

Ruedi Häusermann ist 1948 in Lenzburg (Schweiz) geboren. Er entwickelt seit vielen Jahren musikalische Projekte, in denen sich Text, Ton, Bild und Szene zu einer eigenen Musik-Theatersprache fügen. Zusammenarbeit als Musiker (Klarinettist und Flötist) u.a. mit Martin Schütz, Urs Blöchlinger, Marco Käppeli und Martin Hägler. Erste Theateraktionen gemeinsam mit dem Maler Giuseppe Reichmuth. Als Theatermusiker und Schauspieler wirkte er bei Produktionen Christoph Marthalers mit (u.a. in „MURX den Europäer“ und in „PROHELVETIA“) . Seit 1992 entwickelt er seine eigenen Theaterarbeiten u.a. am Theater Neumarkt in Zürich, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin und am Schauspielhaus Wien.

2011 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Zürich. Arbeiten der letzten Jahre u.a.: „Verneigung vor Valentin“ (Theater Basel 2005), „Gewähltes Profil: Lautlos“ (schauspielhannover 2006), „Ängelrain“ (Landschaftstheater Lenzburg 2006), „Wenn eine Dolores heisst, muss sie noch lange nicht schön sein“ (Schauspielhaus Zürich 2007), „Über Tiere“ (Burgtheater Wien – Text von Elfriede Jelinek), „Randolphs Erben“ (Staatsoper Stuttgart 2009), „Der Hodler“ (Schauspielhaus Zürich 2010) und „Der Gang zum Patentamt“ (2010 – Koproduktion HAU Hebbel am Ufer, Wiener Festwochen und UdK Berlin/KlangKunstBühne).