Ende und Ewigkeit – crescendo

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Es ist ein schicksalsträchtiges, ein historisches Werk, das an diesem Abend erklingt. Das 50-minütige Stück Messiaens, verfasst während seiner Inhaftierung im Kriegsgefangenenlager 1941, überrascht nicht nur mit Aufbau und explosiven Stimmungswechseln, sondern auch mit seinen Metaebenen.
Im Vorgespräch beleuchtet Dr. Manolis Vlitakis diese höchst interessanten, vielschichtigen Aspekte: Die Instrumentierung, aus der Not geboren, welche Instrumentalisten im Gefangenenlager überhaupt inhaftiert waren, die Sätze von solistischen bis hin zu Quartettbesetzungen, der thematische Hintergrund bestimmt von apokalyptischen Endzeitgedanken. Das Stück agiert als historischer Zeitzeuge und über 60 Jahre später ist seine Kraft, Trauer und Verheißung spürbar. Musik, die in den Bann zieht und nie an Aktualität verliert.

Olivier Messiaen: Quatuor pour la fin du temps

François Benda, Klarinette
Mark Gothoni, Violine
Markus Groh, Klavier
Konstantin Heidrich, Violoncello
Dr. Manolis Vlitakis, Moderation

Für dieses Konzert können Sie ab dem 1. April auf den folgenden Wegen kostenlose Einlasskarten reservieren:

Die Einlasskarten können bis zu 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am Gästecounter im Konzertsaalfoyer abgeholt werden. Karten, die bis dahin nicht abgeholt wurden, werden ggf. an wartendes Publikum vergeben.

Info

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Tel. 030 31852591
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