DOMESTIC PLANTS – Ausstellung

Galerie OQBO

Relations between Humans and Houseplants.

Eine Zusammenarbeit von Studierenden der Option Construction, Art et espaces, Haute école d’art et de design, HEAD–Genève, begleitet von Katharina Hohmann und Studierenden der Klasse Ursula Neugebauer, mit Gästen der Klasse Monica Bonvicini und der Klasse Mathilde Ter Heijne, UdK Berlin.


Anaïs Bouvet, Léni Chons, Mateo Contreras Gallego, Sophie Conus, Céline Coutouis, Araya de Rossi, Annabelle Galland, Elisa Gleize, Alix Debraine, Agathe De Limoges, Henry Drake, Marion Dubey, Noémie Gambino, Maiy Ho, Lucia Krug, Monserrat Mayor, Filipe Pirl, Viola Poli, Anna Poubová, Garance Raynaud, Pablo Rezzonico, Heidi Scharen, Nathan Solioz, Ludovic Vial, Agrina Vllasaliu, Asís Ybarra.


Mit vielem Dank an Kiem und Son Nguyen, dem Blumenladen gegenüber.


13. Juli 2019 – 28. Juli 2019
Eröffnung | Freitag 12. Juli 2019 | 18 Uhr


Im Schaufenster der Galerie OQBO, Raum für Wort, Bild und Ton in der Brunnenstrasse, spiegelt sich ein Blumengeschäft. Wenige Meter nur trennen die beiden Eingänge oder besser: verbinden sie. Der Kunstraum, im Jahr 2008 gegründet, zeigt in regem Wechsel Ausstellungen, während im Blumenladen, der mitunter sieben Tage die Woche geöffnet hat, die Menschen vor Ort sorgfältig gebundene Sträusse, echte und künstliche Orchideen, Topfpflanzen und im Sommer auch Tomaten- und andere Gemüsepflanzen kaufen können.


Nun setzen sich 26 Kunst-Studierende der HEAD–Genève und der UdK Berlin mit dieser Nachbarschaft auseinander. Auf ganz unterschiedliche Weise untersuchen sie Phänomene des Austausches zwischen den so unterschiedlich gearteten Lebewesen und interpretieren die Aspekte des Zusammenlebens der Spezies Mensch und Pflanze mit verschiedensten Medien neu. Was haben z.B. essbare Skulpturen aus präparierten Pflanzen, das Vanitasmotiv – auf drei Zimmerpflanzenrepliken übertragen, kopfunter in Nährgel (das für NASA-Versuche benutzt wird) hängende Pflanzen und ein auf künstlichen Pflanzen basierendes Herbarium mit einander zu tun? Oder ein Fussabtreter mit winterlichem Mistelmotiv mit der filmischen Zwiesprache mit Orchideen? Ein fotografiertes Arrangement mit Pflanzen in der Küche der Grossmutter aus einem fernen Land mit Cocktails trinkenden Zimmerpflanzen oder einer mobilen, sprechenden Pflanze die die Galerie durchquert?