SODA LECTURE SERIES - What does it take to belong? – Symposien

Marion Borriss

Die SODA-Lectures versammeln jedes Semester Künstler*innen und Theoretiker*innen aus verschiedenen Disziplinen und Praxisbereichen. Körper und die damit verbundenen ästhetischen, gesellschaftspolitischen und ethischen Fragen stehen im Mittelpunkt des öffentlichen Diskurs- und Workshopprogramms, das sich der Idee der "Zugehörigkeit" im Wintersemester 2019/20 widmet: eine komplexe und offene Idee, die sich mit materiellen, geopolitischen und affektiven Aspekten beschäftigt; an vertraute Routinen, Gesten und Gewohnheiten, gemeinsame Normen, Werte und Rechte erinnert und Fragen nach Erfahrungen mit Sicherheit und Vertrauen sowie dem Recht auf gesellschaftliche und politische Partizipation formuliert.

Was braucht es, um dazu zu gehören? Ausgehend von künstlerischen und theoretischen Inputs und Praktiken der eingeladenen Gäste untersucht die öffentliche Serie, wie "Zugehörigkeit" durch performative, körper- und bewegungsbasierte und sensorische Strategien konstruiert, verhandelt, geprobt und hinterfragt wird. Wie können künstlerische Praxis und Ästhetik immer wieder spezifische Erfahrungen und Zugehörigkeitsreflexionen schaffen, die über die essentialistische und normative Identitätspolitik hinausgehen?

Detaillierte Informationen über das Programm und die geladenen Gäste werden Ende Oktober veröffentlicht: www.hzt-berlin.de

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