Symposium Christoph Richter weiter denken – Symposien

Christoph Richter

Zum Gedenken an Christoph Richter, der am 26. Oktober 2020 verstorben ist,
veranstaltet die Universität der Künste Berlin am 22. und 23. Oktober 2021 ein
Symposium, das von Rebekka Hüttmann, Oliver Krämer, Ulrich Mahlert und Franz
Niermann konzipiert wird.

Christoph Richter wirkte von 1973 bis 2000 als Professor für Musikpädagogik an der
vormaligen Staatlichen Hochschule für Musik sowie der späteren Hochschule bzw.
Universität der Künste Berlin. Der Studiengang Schulmusik gewann unter seiner
Leitung einen hervorragenden Ruf. Christoph Richter bildete Generationen von
Lehrenden an Gymnasien aus und betreute zahlreiche im späteren Berufsleben
außergewöhnlich erfolgreiche Promovenden. Er war einer der vielseitigsten und
renommiertesten Vertreter seines Fachs im deutschsprachigen Raum. Die Zeitschrift
„Diskussion Musikpädagogik“ wurde von ihm gegründet; über mehr als zwei
Jahrzehnte war er ihr Schriftleiter.


Die vielen zukunftsorientierten Impulse von Christoph Richter aufgreifend ist das
Symposium darauf gerichtet, seine Ideen insbesondere zur schulischen
Musikpädagogik, zur Instrumentalpädagogik, zur Didaktischen Interpretation von
Musik und zur Musikvermittlung nicht nur zu vergegenwärtigen, sondern vor allem
weiterzudenken.


Am Freitagabend, 22. Oktober 2021, findet eine Festveranstaltung statt, bei der
neben musikalischen Beiträgen aus den autobiographischen Schriften Christoph
Richters gelesen werden soll. Außerdem soll das Buch vorgestellt werden, für das
Christoph Richter vor seinem Tod das Manuskript fertiggestellt hat und das posthum
im Wißner-Verlag erscheinen wird.


Am Samstag, 23. Oktober 2021, gibt es eine Folge von Kurzbeiträgen einiger mit
Christoph Richter und seinem Wirken verbundener Menschen. Im Sinne des
Leitthemas Christoph Richter weiter denken stehen Überlegungen im Vordergrund,
die individuelle Erfahrungen mit dem zu Ehrenden und seiner Arbeit reflektieren und
gedanklich weiterentwickeln. Das Symposium soll Beitragende und Zuhörende
miteinander ins Gespräch bringen. Dementsprechend wird der Ablauf interaktiv
gestaltet sein.


Aufgrund der Pandemiesituation ist damit zu rechnen, dass die Teilnahmezahl
begrenzt sein muss.

Info

Rebekka Hüttmann
huettmann_ @udk-berlin.de