40 Jahre Kunst im Kontext – Ausstellung

AiC

40 Jahre Kunst im Kontext: Der Weg eines Instituts

Der Studiengang "Art in Context" der Fakultät Bildende Kunst wird dieses Jahr 40 Jahre alt. Im April 1978 kamen die ersten Studierenden in den damals als Modellversuch Künstlerweiterbildung bezeichneten, in seiner Anlage einzigartigen Studiengang.

Basierend auf einem ersten Zeitstrahl zur Institutsgeschichte aus dem Jahr 2012 zeigt die Ausstellung zentrale Meilensteine dieser vierzigjährigen Bildungsgeschichte, die zugleich bis 1989 eine spezifisch Westberliner Geschichte war. Vom anlassgebenden Künstlerkongress 1971 in Frankfurt am Main über den ersten Studienort ab 1978 – dem Haus Köthener Straße 44 – bis zur Namensgebung „Institut für Kunst im Kontext“ im Jahr 1998 wird deutlich, wie ein Studiengang in seiner Zeitgeschichte sich kulturpolitisch positionierte und dadurch Einfluss nahm, als auch gesellschaftspolitisch durchdrungen war.

Gezeigt wird unter anderem eine Auswahl an Projekten von 1978 bis 2018, die von Lehrenden, Studierenden und weiteren Kooperationspartner*innen in den unterschiedlichen Kontexten realisiert wurden. Unterliegende Diskurse und verhandelte Begriffe werden plastisch, ästhetische Vorlieben sichtbar.

Im Rahmen von Blockseminaren und einem Veranstaltungsprogramm wird die Ausstellung aktiviert und die Geschichte des Studiengangs reflektiert.

Eröffnung: 30. November, 18.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 1. Dezember – 21. Dezember 2018

Universität der Künste

Hardenbergstraße 33

Haupthalle

10623 Berlin

Öffnungszeiten: 10-20 Uhr

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Veranstaltungen:

2. Dezember 2018, 14.00-15.30 Uhr

Alternative Bildungsmodelle und ihre Projekt- und Kulturbegriffe


Gesprächsrunde mit An-Chi Cheng, Dieter Hoffman-Axthelm, Claudia Hummel, Dorothea Kolland und Klaus Trappmann moderiert von Barbara Meyer

HAU Hebel am Ufer, HAU 1, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin,  2. Rangfoyer

Im Rahmen von: „Wiedersehen in TUNIX. Eine Revision der Berliner Projektkultur“. Dialog, Film, Musik, Performance. 1./2. Dezember 2018, HAU Hebbel am Ufer in Kooperation mit Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt. Gefördert: Hauptstadtkulturfonds.

15. Dezember 2018, 12.00-15.00 Uhr

Köthener Straße 44 am Potsdamer Platz. Rückblick auf die Zeit nach dem Mauerfall

Gesprächsrunde mit Jutta Kalepky, Andreas Reidemeister, Günter Schlusche und Christiane Ziesecke, moderiert von Stefanie Endlich

bbk, Köthener Straße 44, 10963 Berlin

Im Rahmen des Blockseminars „Potsdamer Platz“, in Kooperation mit dem bbk berlin e.V.