Champignol wider Willen – Schauspiel

1. Jahrgang Schauspiel der UdK Berlin

Daniel Nartschick

von Georges Feydeau

Aus dem Französischen von Friedrich Karl Wittich

St. Florimond und Angèle, die Gattin des berühmten Malers Champignol haben eine Affäre – oder vielmehr hätten beinahe eine solche gehabt. Doch Angèle ist der Spielereien mit St. Florimond überdrüssig. Sie will ihn loswerden und das gelänge auch, würde nicht überraschender Verwandtenbesuch St. Florimond zwingen, die Rolle des Ehemannes zu spielen. Auch als Gendarmen auftauchen, um den Maler zu einer Reservistenübung einzuziehen, gibt St. Florimond die Maskerade nicht auf, um den Seitensprung, der nie stattfand, nicht auffliegen zu lassen. Er tritt den Dienst an der Stelle Champignols an. Als kurz darauf der echte Champignol in derselben Kaserne auftaucht, ist die Verwirrung komplett ...

Georges Feydeau, einer der erfolgreichsten Autoren des Vaudevilles und Meister der Tür-auf-Tür-zu-Verwechslungskomödie, hat mit »Champignol wider Willen«, 1892 in Paris uraufgeführt, eine federleichte, rasant schnelle Gesellschaftsfarce entworfen. In einem fein konstruierten Gebilde aus Lügen und Missverständnissen geraten die Figuren von einer fürchterlichen Verlegenheit in die andere, schraubt sich die Geschichte ins immer Absurdere empor. Eine Komödie wie gemacht für Herbert Fritsch, der nach »Zeppelin« und »NULL« nun zum dritten Mal an der Schaubühne inszeniert.

Regie und Bühne: Herbert Fritsch
Kostüme: Victoria Behr
Musik: Ingo Günther 
Dramaturgie: Bettina Ehrlich 
Licht: Erich Schneider 

Mit: Florian Anderer, Bernardo Arias Porras, Damir Avdic, Iris Becher, Robert Beyer, Werner Eng, Ursina Lardi, Petra Ratiu, Bastian Reiber, Carol Schuler, Stefan Staudinger, Axel Wandtke und dem 1. Jahrgang Schauspiel der UdK Berlin

Schaubühne am Lehniner Platz in Kooperation mit der UdK Berlin