Henning Wehmeyer

Kurzvita

Henning Wehmeyer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikpädagogik der Universität der Künste Berlin. Bis 2015 arbeitete er als Studienrat mit den Fächern Musik, Geschichte und Politikwissenschaft an verschiedenen Schulen in Berlin und Hamburg. An der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik leitete er zuletzt den Fachbereich Künste und Gesellschaftswissenschaften. 

Die Initiierung und Begleitung interdisziplinärer (Bildungs-)Prozesse sowie die Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur bilden den Schwerpunkt seines künstlerisch-wissenschaftlichen und pädagogischen Wirkens. Sein Promotionsvorhaben trägt den Titel »Urteilsbildung im Musikunterricht«.

Erfolgreiche Schulprojekte führte er u.a. im Rahmen von »denkmal aktiv« der Deutschen Stiftung Denkmalschutz durch (performativ-tänzerische Auseinandersetzung mit Bauhaus-Architektur) sowie mit der Entwicklung der Smartphone Application Software »toleranCUBE« — gegen Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie; letztere wurde 2014 von der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa mit dem erstmals verliehenen Margot-Friedlander-Preis ausgezeichnet.

Seit 2015 gehört er mit seiner (musik)pädagogischen und schulischen Expertise zum Leitungsteam des Projektes »QuerKlang« — Experimentelles Komponieren in der Schule. »QuerKlang« wurde im Herbst 2017 für den 12. JUNGE OHREN PREIS nominiert. 

Das mit Roman Kroke initiierte interdisziplinär ausgerichtete Projekt »Schienen in den Tod – Brücken in die Zukunft« eröffnete Student*innen unterschiedlicher Studiengänge der Universität der Künste Berlin im Jahr 2016 die Möglichkeit, sich historisch-künstlerische Zugänge zum Thema Holocaust zu erarbeiten. Die entstandenen Werke wurden im Rahmen der Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Berliner Bahnhof Grunewald ausgestellt und innerhalb einer Publikation aus dem Verlag der Universität der Künste Berlin dokumentiert. 

Eines seiner gegenwärtigen Projekte legt den Schwerpunkt auf den Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit. In »Mikroplastik und Medusen – Expeditionen ins H₂O« werden im Wintersemester 2017/2018 insgesamt 24 Student*innen der Universität der Künste sowie der Technischen Universität Berlin im Tandem zu einer künstlerisch-wissenschaftlichen Recherchereise zum Thema Mikroplastik zu je einer von 12 renommierten Forschungseinrichtungen aufbrechen.

 

Projektdokumentationen (Auswahl)

»Mikroplastik und Medusen – Expeditionen ins H₂O«
http://www.hybrid-plattform.org/projekte/detail/mikroplastik-und-medusen-expeditionen-ins-h2o/

Lehrveranstaltung des Studium Generale
Mehr Information bitte hier klicken.

»Schienen in den Tod – Brücken in die Zukunft«
PDF Link

»QuerKlang« — Experimentelles Komponieren in der Schule
http://www.querklang.eu