Juniorprof. Dr. Katja Rothe

Kurzvita

Katja Rothe studierte Psychologie, Geschichte, neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie auch 2009 im DFG-Graduiertenkolleg „Codierung von Gewalt im medialen Wandel“ promovierte. Nach der Mitarbeit in verschiedenen Forschungsprojekten in Berlin, Wien und Basel wurde sie 2011 zur Juniorprofessorin an der Fakultät Darstellende Kunst der Universität der Künste Berlin ernannt.  

Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Theater als Wissenspraxis, Geschichte des angewandten Theaters, Wissenschaftsgeschichte und Science and Technology Studies (Schwerpunkt Psychologie, Psychiatrie, Pädagogik), Gender Studies, Medienwissenschaft und -geschichte.

Katja Rothe erhielt verschiedene Stipendien, zuletzt war sie DAAD-Visiting Lecture am Department of Theatre, Film and Television Studies, Aberystwyth University, UK. Im Sommersemester 2015 erhielt sie die Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin im Programm „Vielfalt der Wissensformen“.

Katja Rothe ist Mitglied im DFG-Netzwerk „Szenographien des Subjekts“ und hat die fachliche Leitung des EFRE-Lehrforschungsprojektes „MakeMeMatter. Alternatives Wirtschaften und Social Media für Darstellende Künste“ am UdK Berlin Career College inne.

Ihre jüngsten Publikationen sind: „Soul-Staging: Der Scenokasten und die systemische Therapie". In: Celine Kaiser (Hg.): SzenoTest. Pre-, Re- & Enactment als Kulturtechniken zwischen Trauma, Theater und Therapie. Bielefeld 2014, S. 28-43; „Permaculture Design: On the Practice of Radical Imagination". In: communication+1: Afterlives of Systems (2014) 3; „The Gymnastics of Thought: Elsa Gindler’s Networks of Knowledge”. In: Laura Cull & Alice Lagaay (Hg.): Encounters between Performance and Philosophy: Theatre, Performativity and the Practice of Theory. Palgrave Macmillan 2014, S. 197-222.