Roman Kroke

Kurzvita

Roman Kroke arbeitet als interdisziplinärer Künstler und Kurator im Schwerpunkt zu gesellschaftspolitischen Fragen. Ausgangspunkt seiner Zeichnungen sind zumeist historische und literarische Quellen (Tagebücher, Briefe, ...) sowie Biografien. Sein aktueller Fokus liegt an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Philosophie zum Themenkreis “nachhaltige Entwicklung”. In diesen Bereichen kooperiert der ehemalige Rechtsanwalt mit Schulen, Universitäten, Forschungsinstituten, Gefängnissen, Museen, Stiftungen und TV-Produktionen. Mit Zeichnungen und Interviews war er vertreten in den arte-Dokumentarfilmen "Die Mauern von Warschau 1943-44" (2014), "Ich bin" (2012) und "Der Konvoi" (2010). Interdisziplinäre Projekte zum Thema „Flucht und Migration“ in Partnerschaft mit dem Musée national de l'Histoire de l'Immigration (Paris), der belgischen Organisation Refugees Got Talent (2016) und dem Hochsicherheitsgefängnis Fleury-Mérogis (2015). Einzelausstellungen etwa im Palast der Könige von Mallorca (Perpignan/Frankreich, 2013) und der Ghent University/Belgien (Dauerausstellung seit 2013). Kunst-Residenzen in Berlin (koordiniert durch die Zürcher Hochschule der Künste/Institute for Art Education, 2015/2016), Aix-en-Provence (La Non-Maison/Frankreich, 2013) und Weißrussland (Bielski Family Foundation/Goethe Institut, 2010).

Roman Kroke gibt Lehrerfortbildungen für die nationalen Erziehungsministerien in der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Seine künstlerischen Schulprojekte sind wiederholt ausgezeichnet worden - "Prix Ilan Halimi contre les discriminations et l'antisémitisme" (2014), "Grand Prix de l'Éducation à l'Europe" der Fondation Hippocrène (2012).