Prof. Dr. Barbara Gronau

Kurzvita

Prof. Dr. Barbara Gronau ist Universitätsprofessorin für Theorie und Geschichte des Theaters an der Universität der Künste Berlin sowie Sprecherin des DFG Graduiertenkollegs „Das Wissen der Künste”.

Barbara Gronau ist Prodekanin der Fakultät Darstellende Kunst, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates sowie des Berlin Center of Advanced Studies (BAS) und Vertreterin der UdK in der Vergabekommission des „Elsa Neumann Stipendiums“ zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Land Berlin.

Nach dem Studium der Philosophie, Theater- und Literaturwissenschaft war sie ab 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen” der Freien Universität Berlin und promovierte dort 2006 mit einer Arbeit über die Interferenzen von Theater und Bildender Kunst („Theaterinstallationen. Performative Räume bei Beuys, Boltanski und Kabakov”, München: Wilhelm Fink Verlag 2010), die mit dem „Joseph Beuys Preis für Forschung” ausgezeichnet wurde. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin, als Socrates-Gastdozentin an der Universität Bern und als Research Fellow am Forschungszentrum für Sozial- und Kulturwissenschaften der Universität Mainz tätig. 2012 wurde sie Juniorprofessorin für Theaterwissenschaft am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und 2013 Professorin für Theorie und Geschichte des Theaters an der UdK Berlin.

Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: die Schnittstellen zwischen Theater, Performance-Art und Bildender Kunst; negative Seiten der Performanz wie Nichttun, Passivität, Askese, Desubjektivation sowie der Zusammenhang von Ästhetik und Epistemologie bzw. Kunst und Wissen. Darüber hinaus war Barbara Gronau als Dramaturgin in verschiedenen Theaterproduktionen (Jelinek/Gaigg „Über Tiere“ Zürich/Wien 2007; SheShePop „Schubladen“ 2012) und Kuratorin internationaler Theaterfestivals (Poker im Osten HAU 2005; Palast der Projekte – zum Verhältnis von Theater und Ökonomie HAU 2008; Entropia – Szenarien der Energie, Radialsystem Berlin 2010).