Julia Yael Alfandari

Kurzvita

Julia Yael Alfandari lehrt im Wintersemester 2021/22 als Lehrbeauftragte an der UDK Berlin/ Institut für Kunstdidaktik und Ästhetische Bildung. Im März 2020 übernahm sie die Koordination des Kunst- und Kulturprogramms der Leo Baeck Foundation - DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext. Dort baute sie das bundesweite kulturelle Bildungsprogramm auf und trug zum Ausbau von DAGESH als etablierte Kunst- und Kulturorganisation maßgeblich bei. Zuvor war sie Referentin bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin, wo sie u. a. das Referat Nahost und Nordafrika interimistisch leitete. Die Jahre davor war sie als Gender und Diversität Bildungsreferentin bei CARE International und bei UN Women tätig. Im Rahmen ihrer langjährigen Erfahrung in der politischen und kulturellen Bildungsarbeit liegt ihr thematischer Fokus insbesondere auf Gender & Diversität, antisemitismus- und rassismuskritische Vermittlungsarbeit, sowie auf Fragen des ästhetischen Widerstands und künstlerischen Allianzen. In ihrer pädagogischen Praxis interessiert sie sich insbesondere für künstlerische Arbeitsweisen und -mittel, der Hörbar- und Sichtbarmachung von situierten Wissen und verwobenen Geschichten, die zur Hinterfragung, Veränderung und Neugestaltung von mächtigen Denk- und Handlungsmustern beitragen. Sie schöpft in ihrer Praxis aus den Ansätzen und Methoden der künstlerischen Vermittlungstätigkeit und emanzipatorischen Bildungsarbeit, um im Klassenzimmer kommunikative Prozesse für unser gesellschaftliches und pluralistisches Zusammenleben in Gang zu setzen.

Julia Yael Alfandari ist Alumna des jüdischen Studienwerks ELES und hat ihren Master in Völkerrecht an der SOAS (School of Oriental and African Studies, University of London) abgeschlossen.