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Kathrin Krottenthaler

Kurzvita

Kathrin Krottenthaler, geb. 1975, gehörte ab dem Jahr 2002 bis 2010 als Kamerafrau & Cutterin fest zum Team des Filme- und Theatermachers Christoph Schlingensief u. a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, dem Burgtheater Wien, dem Teatro Amazonas in Manaus Brasilien, dem Schauspielhaus Zürich und der Filmgalerie 451 mit zahlreichen DVD Veröffentlichungen zu Christoph Schlingensiefs Werk. Teile ihrer Arbeiten für Christoph Schlingensief wurden im Rahmen des Christoph Schlingensief gewidmeten deutschen Pavillons bei der Kunstbiennale in Venedig gezeigt, der 2012 mit dem goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Ihre Filmarbeiten wurden auf vielzähligen internationalen Filmfestivals gezeigt wie z.B. der Berlinale, Göteborg IFF, Films des Femmes Paris, Internationale Hofer Filmtage, Festival des Deutschen Films Ludwigshafen, Oberhausener Kurzfilmtage u.v.a., sowie auf arte, 3sat und dem ZDF ausgestrahlt. Zwei Mal wurde sie beim Internationalen Frauen Film Festival in Dortmund/Köln für den Nationalen Preis der Bildgestalterinnen nominiert: für Helene Hegemanns Film „Torpedo“ (Max Ophüls Preis Gewinner 2009) und für Carolina Hellsgårds Kurzfilm „Hjältar / Heldinnen“ aus Schweden (Berlinale Generation Wettbewerb für den Chrystal Bear 2012). Zu ihren weiteren Arbeiten als Kamerafrau und Editorin gehören u.a. Frieder Schlaichs Kurz-Dokumentarfilm „Three Stones for Jean Genet“ mit Patti Smith (Berlinale Kurzfilm Wettbewerb 2014) und die abendfüllenden Kinofilme „Wanja“ von Carolina Hellsgård (Perspektive Deutsches Kino, Wettbewerb bestes Debut Berlinale 2015), „Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen“ von Marita Neher & Tatjana Turanskyj gedreht an der griechisch-türkischen Grenze im Herbst 2014 (UA: Woche der Kritik 2016), „24 Stunden sind kein Tag“ von René Pollesch (UA: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2016) und „Chance 2000-Abschied von

Deutschland“ zusammen in der Regie mit Frieder Schlaich (Deutscher Kinostart im September 2017).

Neben Kinoprojekten war und ist sie hauptsächlich als Live-Kamerafrau und Videokünstlerin bei Theaterproduktionen mit Regisseuren wie Frank Castorf, Sibylle Berg, René Pollesch, Schorsch Kamerun, Helene Hegemann und den Künstlerkollektiven Gob Squad & andcompany&Co tätig. Außerdem wirkte sie im Bereich Kamera, Schnitt und VFX an einer Reihe von Musikvideos mit u.a. für die Goldenen Zitronen, Chicks on Speed, (beide nominiert für den Musikvideo Award National bei den Oberhausener Kurzfilmtagen 2010 und 2015) Terranova / Stereo MC's, Masha Qrella, Marius Müller-Westernhagen für MTV unplugged 2016 (Regie: Fatih Akin, DoP: Rainer Klausmann) und Nicolette Krebitz. Von 2002 bis Sommer 2017 war sie freie Mitarbeiterin der Video-Abteilung der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin. Sie ist Mitglied des Kameranetzwerks CINEMATOGRAPHINNEN Deutschland.