Lea Rahel Bader

Kurzvita

Mit der Auszeichnung „most promising baroque cellist“ beim internationalen Bach Wettbewerb in Leipzig 2012 begann für Lea Rahel Bader eine rege internationale Konzerttätigkeit im Bereich der Alten Musik. 

Sie gastiert auf internationalen Festivals wie Styriarte Graz, York Early Music Festival, Resonanzen Wien, Internationale Bach Akademie Stuttgart, Händel- Festspiele in Göttingen und Halle, Festival Bach de Lausanne mit Ensembles wie Lautten Compagney, Freiburger Barockorchester, Akademie für Alte Musik, Orchestra of the Age of Enlightenment und dem European Union Baroque Orchestra.

Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen u.a. mit deutsche harmonia mundi, Sony Music, WDR, BR, BBC und Radio France bestätigen  Lea Rahel Bader als gefragte Continuo- Cellistin und Gambistin. Als Solistin präsentiert sie sich mit der Einspielung des von ihr wiederentdeckten Cellokonzerts von Domenico Lanzetti unter der Leitung von Andreas Küppers und dem Ensemble Teatro del Mondo.

Lea Rahel Bader führt regelmäßig Musik des 20. und 21. Jahrhunderts auf, darunter viele neue Kompositionen auch als Uraufführung.

Sie ist Mitglied im Ensemble United Berlin, welches eine intensive Zusammenarbeit mit Dirigent Vladimir Jurowsky verbindet und seit einigen Jahren als Ensemble in Residence des Konzerthauses auftritt. 

Sie folgte Einladungen zu Festivals für Neue Musik nach Korea, Mailand, Alaska und Salzburg.

Musiktheaterproduktionen (u.a. mit Helmut Oehring) runden ihre Tätigkeit im zeitgenössischen Bereich ab.

Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe als Solistin und in kammermusikalischer Besetzung beim 

XVIII. Biagio- Marini Wettbewerb in Neuburg (Donau) 2017, II. Berliner Bach Wettbewerb 2016, Bach Wettbewerb in Leipzig 2012  und ist Gewinnerin des Hanns-Eisler Preises 2008 für die Interpretation zeitgenössischer Musik.

Lea Rahel Bader lehrt an der Universität der Künste Berlin Barockcello und Basso Continuo Praxis für tiefe Streicher. 2017 wurde sie als Dozentin für einen Meisterkurs in die Hochschule für Musik in Münster eingeladen und unterrichtete Violoncello am Emanuel Feuermann Konservatorium der Kronberg Academy.

Ihr Violoncello- Studium absolvierte sie bei Matias de Oliveira Pinto und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Hans- Jakob Eschenburg und Prof.Stephan Forck. Weitere Anregungen erhielt sie von Claudio Bohorques und Peter Bruns.

An der HfMDK Frankfurt (Main) schloss sie ihr weiteres Studium im Fach Barockcello bei Kristin von der Goltz und Viola da Gamba bei Heidi Gröger ab und erhielt künstlerische Impulse von Phoebe Carrai, David Watkin, Jaap ter Linden und Paolo Pandolfo