Dr. phil. Lutz Hengst

Kurzvita

Seit Herbst 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter im UdK-Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung, Gebiet Kunst- und Kulturgeschichte (Fakultät Gestaltung/Studiengänge Architektur und Visuelle Kommunikation); Mitglied im Akademischen Senat, im Promotionsausschuss und im Institutsrat; 2014 u. 2015 Koordinator und Juror für die Baumgarten-Stiftung. Aktuelle Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Landschaftstheorie und -geschichte entlang des neu gefassten 'oisthetischen' Konzepts der Iconoscapes bzw. unter Berücksichtigung medialer Erscheinungsformen von Umraum; Installations- und Objektkunst von der frühen Moderne bis heute; Kunst und Ethnologie/Kulturanthropologie sowie Kunst im öffentlichen Raum und am Bau. Außerdem intensive Forschung zur Kunst der Spurensicherung nach 1960 (zugleich erfolgreich abgeschlossene Promotion); ferner (2012/13) Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg.

Sommer 2012 im Vermittlungsteam der documenta 13, von Januar bis Juni 2012 an der zugehörigen School of Education; außerdem - gemeinsam mit Ina Brandt, Antje Coburger, Moritz Jäger u. B. Gorsler - Kurator der Ausstellung 'Hessen hybrid. Vom Kommen und Gehen in 5 Jahrhunderten' im Hessischen Freilichtmuseum, umgesetzt auf der Basis eines Konzepts, das 2010 vom Land Hessen mit einem ersten Wettbewerbspreis prämiert wurde (Fachjury u.a.: Prof. Dr. Siegfried Becker/ Europäische Ethnologie/Philipps-Universität Marburg u. Prof. Dr. Konrad Vanja/Museum Europäischer Kulturen, SMBSPK Berlin).

Von 2010 bis 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Kunst- und Designgeschichte im Fachbereich Design und Kunst der Bergischen Universität Wuppertal; dort u.a. mit Seminaren zu Spurensicherung und Landschaftskunst, zu subversiver Graphik und zu Exzentrik in der Kunst von Moderne und Gegenwart; zuletzt zwei Einzelvorlesungen (zum Symbolismus und zur Kunst der 1960er Jahre) sowie Redakteur für den Tagungsband 'Architekturfotografie der Nachkriegsmoderne', hrsg. von Gerda Breuer, Frankfurt am Main 2012.

Von 2007 bis 2009 DFG-Stipendiat im Rahmen der Bund-/Länder-Exzellenzinitiative am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Justus-Liebig-Universität; dort u.a. Lehrbeauftragter für Bildtheorie, für "Bilder als Quellen" und für Umweltgeschichte sowie Mitglied des Sprecherkreises der Research Area Visual Culture.Seit 2008 ständiges Redaktionsmitglied der kunsttexte.de (Sektion Gegenwart) und, 2008, zusammen mit Dr. Christiane Holm, Initiator sowie bis 2009 Leiter einer museologischen Arbeitsgemeinschaft (vgl.: Hengst, Lutz: Doktoranden gründen AG Museumskultur. In: AKMB-news/15; 2/2009).

Von 2001 bis 2006 Magisterstudium der Fächer Volkskunde/Europäische Ethnologie, Kunstgeschichte und Historische Geographie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Examen zu Retrodesign und -kultur, zur Installationskunst der 1970er Jahre, zum Natur-Kultur-Diskurs und zu europäischer Landschaftsgeschichte sowie zu sog. Revolutionsarchitektur).