Dr. Maja Figge

Kurzvita

Maja Figge studierte Kulturwissenschaft, Kunstgeschichte, Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bremen und der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2007 bis 2010 war sie assoziiertes Mitglied am DFG-Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenskategorie“ der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 2012 dort am Institut für Kulturwissenschaft mit einer kultur- und medienhistorischen Dissertation.  Seit Januar 2017 ist Maja Figge Postdoktorandin am DFG-Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“ an der Universität der Künste Berlin. Zuvor war sie u.a. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst und visuelle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung der Universität der Künste Berlin. Darüber hinaus hat sie an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Ruhr-Universität Bochum, am Rosa-Meyreder College Wien und am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien gelehrt. Sie ist des DFG-Young Scholars Network "Black Diaspora and Germany" und Mitglied der Gesellschaft für Medienwissenschaft e.V. Maja Figge ko-kuratierte die Ausstellung „Moving On. Handlungen an Grenzen – Strategien zum antirassistischen Handeln“ (Neue Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin, 2005), ist Mitherausgeberin von „Scham und Schuld. Gender(sub)texte der Shoah“ (Bielefeld: transcript 2010, mit Konstanze Hanitzsch und Nadine Teuber) und Autorin von „Deutschsein (wieder-)herstellen. Weißsein und Männlichkeit im bundesdeutschen Kino der fünfziger Jahre“ (Bielefeld: transcript 2015). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Gender, Race und Medien, Critical Whiteness Studies, Postkoloniale (Medien-)Theorie, politische Gefühle, Film und Geschichte, deutsches und transnationales Kino.