Naile Tanış

Kurzvita

Naile Tanış ist die hauptberuflichen Frauenbeauftragten der Universität der Künste Berlin. Sie hat Rechtswissenschaften studiert und ist Volljuristin. Neben den originären Aufgaben als hauptberufliche Frauenbeauftragte hat sie während ihrer ersten Amtszeit bis dato folgende Schwerpunkte gesetzt: In Kooperation mit der Hanns-Eisler-Musikhochschule und gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr.‘ Henrike Lehnguth organisierte sie den bundesweiten Aktionstag zu Nähe und Distanz, der gut besucht am 24.05.2019 stattfand. Gut einen Monat später trat die Richtlinie zum Schutz gegen (sexualisierte) Diskriminierung, Belästigung und Gewalt in Kraft, die sie maßgeblich mitentworfen hatte. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Inga Kleinecke initiierte sie das Projekt DiVAversity of Arts, das fünf künstlerische Projekte zu Gleichberechtigungs- und Genderthemen an der UdK förderte. Eine zweitägige Veranstaltung im Oktober 2019, bei der die Projekte mit ihrer Arbeit vorgestellt wurden, und ein eigens gestaltetes Magazin, das bei der Veranstaltung gelaunched wurde, bildeten jeweils Höhepunkte und Abschluss des Projekts DiVAversity of Arts. Gemeinsam mit der KfC, insbesondere der Vorsitzenden Prof. Dr. Kathrin Peters, erarbeitete sie einen grundlegenden Arbeitsentwurf für die Satzung Chancengleichheit für die UdK Berlin.  

Vor ihrer Tätigkeit als hauptberufliche Frauenbeauftragte arbeitete sie über viele Jahre als Geschäftsführerin bei dem Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK e.V.). Dort verantwortete sie das Projekt- und Finanzmanagement, begleitete Vernetzungs-, Gremien-, Lobby- und Projektarbeiten und verfasste diverse Publikationen zu dem Thema Menschenhandel mit einem frauenspezifischen Ansatz.