Dr. Philine Lautenschläger

Kurzvita

Geboren 1970 in Darmstadt. Studium der Schulmusik und der Musikerziehung mit Hauptfach Cembalo und zweitem Hauptfach Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg, der Germanistik an den Universitäten Freiburg und Heidelberg. 1994/95 Auslandsstipendium an der Eastman School of Music, Rochester /N.Y., dort Master of Music (Performance Practice). Ab 1997 Studium der Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Heidelberg, 2006 Promotion mit der Dissertation "Phädra-Vertonungen von Jean-Philippe Rameau, Tommaso Traetta und Giovanni Paisiello", von 1999 bis 2002 gefördert von der Friedrich-Naumann-Stiftung.
2004-2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Außerdem musikjournalistisch für den Rundfunk und verschiedene Konzertveranstalter sowie als Cembalistin/Continuospielerin tätig.
Seit WS 2007/08 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der UdK Berlin, seit September 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Forschungsprojekt „Kontinuitäten und Brüche im Musikleben der Nachkriegszeit“ (Dr. Dietmar Schenk, Prof. Dr. Dörte Schmidt, UdK Berlin, Prof. Dr. Thomas Schipperges, Universitat Tübingen) mit einem Projektteil zur Rückkehr der Werke und Ideen nach 1945.


Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Geschichte der Musikwissenschaft nach 1945, Emigration und Remigration in der deutschen Nachkriegskultur, Oper des 18. Jahrhunderts, Aufführungspraxis von Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, Interpretationskonzepte im 20. Jahrhundert.