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Prof. Ute Trekel-Burckhardt

Kurzvita

Ute Trekel-Burckhardt wurde in Pirna/ Sachsen geboren. Ihr Vater war Dirigent und Pianist, wodurch sie bereits im Elternhaus musische Bildung und Erziehung erhielt. Zunächst nahm Ute Trekel-Burckhardt Klavier- und Geigenunterricht. Bereits in der Oberschule absolvierte sie im Schulchor erste Soloauftritte als Sängerin. Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Bereits nach vier Studienjahren engagierte sie die Komische Oper Berlin, die ihren Vertrag nach einem Jahr in ein festes Engagement umwandelte. Als erste Partie sang sie den Page in Salome in einer Inszenierung von Götz Friedrich. Die entscheidende sängerische Weiterentwicklung erhielt die Kammersängerin während des Gesangsunterrichts bei Prof. Rita Meinl-Weise, die den Grundstein für eine internationale Karriere legte. Nach kleineren und größeren Rollen an der Komischen Oper Berlin (u. a. Cherubino in der Inszenierung von Figaros Hochzeit durch Walther Felsenstein Achill in Deidamia, Preziosilla, Carmen u. v. m.) wechselte sie an die Berliner Staatsoper unter den Linden. Dort war sie bis 1997 Ensemblemitglied und sang alle bedeutenden Partien des lyrischen und auch dramatischen Mezzofaches, u. a. Dorabella, Octavian, Komponist, Carmen, Sextus, Amneris, Venus, Ortrud, Kundry, Amme, Küsterin, Eboli u. v. m. Es folgten Gastspiele im In- und Ausland, u. a. in München, Hamburg, Kopenhagen, Wien, Genf, Buenos Aires, Tel Aviv oder Amsterdam. Diese führten zu Begegnungen mit bedeutenden Dirigenten wie W. Sawallisch, C. Kleiber, L. Bernstein, Z. Mehta, H. Hollreiser oder W. Rennert. In jüngster Zeit ergänzen wesentliche Partien des Charakterfaches ihr sängerisches Werk, zum Beispiel Klytämnestra, Kabanicha, Herodias oder Bernarda Alba in der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Aribert Reimann. Zahlreiche Liederabende und Konzerte, verschiedene Einspielungen und seit 2001 eine Gastprofessur für Gesang an der Universität der Künste Berlin vervollständigen das Wirken der Sängerin.