Norbert Palz

Die Arbeitspraxis eines Universitätspräsidenten

Durch die persönlichen Gespräche mit Norbert Palz kamen reichlich Materialien zusammen. Aus all den Informationen und Erkenntnissen können drei Thesen formuliert werden, die in den folgenden Abschnitten besonders hervorgehoben werden. Die Resultate bestehen aus kurzen erklärenden Texten, authentischen Audioausschnitten und besonderen Fotos, die für sich selbst wirken.

Palz‘ Büro

Der Arbeitsraum von Norbert Palz verkörpert seine Tätigkeit als Architekt.

 

Im fünften Stock, genauer gesagt in Raum 505, des Verwaltungsgebäudes der UdK am Einsteinufer 43 befindet sich das Büro des Präsidenten Norbert Palz. Der 37,7 Quadratmeter große Raum hebt sich in seiner Gesamtheit von den übrigen Räumlichkeiten der Verwaltungstage ab.

Für Norbert Palz ist das Präsidentenbüro nicht nur ein funktionaler Raum. Es ist auch ein Ort, an dem persönliche Identifikation und ästhetisches Empfinden ihren Platz finden. Als Inspiration für die Gestaltung des Büros diente das Gemälde „Passage du Commerce – Saint-André“ (1952-1954) des französischen Malers Balthus. Die Wandfarben verteilen sich auf ein gedecktes Blau-Grau, sattes Senf-Gelb und ein zartes Creme-Weiß.

Die überwiegend schwarzen Holzmöbel verschmelzen optisch mit dem ebenfalls schwarzen Linoleumboden. Die schulartigen Stühle reihen sich mit ihrem minimalistischen Aussehen in das der puristischen, schwenkbaren Wandleuchte neben dem Konferenztisch ein. Alle Lampen verfügen über warm weiße Leuchtmittel und sorgen so für ein angenehmes Ambiente. Über die linke Fensterfront erstreckt sich ein dunkler und zugleich trotzdem transparenter Vorhang, der zu einem weichen Raumabschluss beiträgt. Akzente werden durch den hummerfarbenen Bürostuhl und durch das matt grüne Sideboard gesetzt.

Das sagt der Präsident dazu:

Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim

Palz‘ Arbeitsplatz

Der Konferenztisch als zentraler Ort der Begegnung.

 

Je tiefer in die Arbeitspraxis des Präsidenten Norbert Palz eingetaucht wird, desto klarer scheint, welche Dynamik der Konferenz- und der Schreibtisch in seinem Büro darstellen und bezwecken. Zwischen ihnen wird eine Wechselwirkung deutlich, die die Arbeitsweise von Nobert Palz unterstreicht.

Beide Tische sind identisch, allerdings ist der Konferenztisch etwas länger. Zwischen den Tischen herrscht derzeit eine klare Rollenverteilung. Während der eigentliche Schreibtisch inzwischen als Ablagefläche für diverse Dokumente genutzt wird, bildet der Konferenztisch einen Raum der Begegnung, der eine Art Protokoll der Kommunikation im Raum formt. Norbert Palz sitzt fast ausschließlich am rechten Kopfende, arbeitet und empfängt gleichermaßen am Konferenztisch.

Gelegentlich geht Palz hinüber zum Schreibtisch, wenn bestimmte Dokumente von dort gebraucht werden. Mit dem eigentlichen Schreibtisch verbindet der Präsident die Zeit rund um die Corona-Pandemie. Damals saß er häufiger und automatisch am Schreibtisch, während er jetzt die Sitzmöglichkeit am Konferenztisch bevorzugt.

Das sagt der Präsident dazu:

Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim

Palz‘ Arbeitspraxis

Die Notizbücher als persönliches Reflexionswerkzeug.

 

Die Notizbücher von Nobert Palz sind eine Besonderheit in seiner Arbeitsroutine als Präsident der UdK. Sie unterstützen ihn bei seiner Arbeitsstruktur und dienen als Reflexionswerkzeuge. Die Notizen dokumentieren verschiedene Informationen, Gedankengänge, Ideen und Entscheidungen – sowohl berufliche als auch private.

Tag für Tag nutzt Palz die Notizbücher. Sie werden handschriftlich verfasst, wobei sich Texte und Skizzen abwechseln. Benutzt werden Kugelschreiber, Fineliner und andere Filzstifte, Textmarker, flüssiger Tipp-Ex, bunte Holzstifte und Bleistifte. Die Vorderseite der Bücher wird von Palz fortlaufend mit einem nummerierten Sticker beklebt. Die Seiten innen, werden je nach Notiz immer mit Datum und einem kurzen Titel oder Kürzel beschriftet. Vertrauliche Daten werden dabei nie namentlich benannt, um die Privatsphäre und den Datenschutz der betroffenen Personen zu schützen.

Am Ende seiner Amtszeit wird Norbert Palz die Notizbücher dem Archiv der UdK übergeben. Dort werden sie aufbewahrt und so gleichzeitig der Nachwelt zur Verfügung gestellt.

Das sagt der Präsident dazu:

Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim
Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim

Die Gruppe

Quelle: Selina Emhardt, Paul Harhausen, Nina Merheim