Ayami Awazuhara

Quelle: Matthias Heyde

Ayami Awazuhara verließ 2008 Japan und kam nach Deutschland, um Bildende Kunst zu studieren. Ein Jahr später konnte sie an der UdK Berlin ihr Studium beginnen. Die Bildhauerei blieb stets ihr künstlerischer Hauptfokus. In der Klasse von Prof. Manfred Pernice studierte sie bis zu ihrem Abschluss als Meisterschülerin.


Ihre künstlerische Arbeit verknüpft Humanwissenschaften mit Soziologie und Urbanität. Ayami bildet mit ihren Installationen Collagen aus verschiedenen Objekten, Fotografie, Film und Text. Diese bilden den Ausgangspunkt Kulturgeschichten zu hinterfragen, Gegenwärtiges zu abstrahieren und sich auf neue Erzählungen einzulassen.


2012 ehrte sie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) für hervorragende Leistungen an einer deutschen Hochschule. Ihre Werke wurden jüngst präsentiert u. a. in der Gruppenausstellung „The Analogy between Bulbs and Buds“ im Botanischen Volkspark Blankenfelde-Pankow, im Japanischen Kulturinstitut in Köln, im SEZ in Berlin sowie international in der Schweiz, Spanien und in Mexiko. Ayami ist zudem auch Autorin (u. a. „A Heart of a Stone“, BOM DIA BOA TARDE BOA NOITE, 2014; „Ie no Tsukuri“, Mark Petzinger Verlag, 2016).


Jedes Jahr lobt die UdK Berlin den Meisterschülerpreis des Präsidenten aus. Die nächste Ausstellung der Preisträgerinnen findet dieses Jahr ab dem 1. Dezember im Haus am Lützowplatz statt. Ayami ist eine von ihnen und präsentiert eine dreiteilige Videoinstallation. Alle Preisträgerinnen erhalten zur Ausstellung einen Katalog. Ayami stellt ihre neue Publikation „the colour orange is named after the fruit orange“ vor.