Making Futures Bauhaus+

Quelle: making futures bauhaus+

Making Futures Bauhaus +

Making Futures Bauhaus+ ist ein Aktionsforschungsprojekt, das sich mit Fragen der Architektur als kollektive Form und der Architektur als Ressource beschäftigt. Ausgehend von diesen beiden Perspektiven agiert sie als experimentelle Forschungseinheit, die zukünftige Wege in der architektonischen Praxis und Ausbildung beschreitet. Es wurde 2018 als Kooperation zwischen raumlabor und der Universität der Künste Berlin anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Bauhauses ins Leben gerufen. 

 

Architektur als kollektive Form bringt das Kulturelle, das Soziale, das Ökonomische und das Politische zusammen. Sie durchquert verschiedene Einheiten und Skalen: Objekte, Körper, Gebäude, Städte, das Menschliche und das Planetare. Sie lädt uns ein, unsere gebaute Umwelt jenseits veralteter Dichotomien wie öffentlich und privat, Wohnen und Arbeiten, städtisch und ländlich zu reflektieren. 

 

Die Bauwirtschaft ist der größte Abfallerzeuger, der vor allem von rasanten Wachstums- und Innovationsimperativen getrieben wird. Es gibt ein Ungleichgewicht zwischen der Energie, die sie verbraucht, und ihrer Fähigkeit, sie wiederzuverwenden. Die Erforschung der Architektur als Ressource beinhaltet die Betrachtung länger anhaltender Dynamiken, wie z.B. Erholung und Wartung bei der Produktion und Reproduktion von Raum. 

 

Im Vorfeld einer Sommerakademie im September 2019 entwickelt Making Futures Bauhaus+ ein öffentliches Lernprogramm, das sich kontinuierlich mit zukünftigen Formen der architektonischen und urbanen Praxis beschäftigt.  Ein Plug-In an der Floating University Berlin (April-September 2018) und drei mobile Workshops in Istanbul (September 2018), Palermo (Oktober 2018, Forschungsdokumentation here) und Thüringen (März 2019) erzeugen ein Projekt als offenes, reflexives und praxisorientiertes Format. Die Sommerakademie in Berlin wird sich mit Formen der produktiven Zusammenarbeit, des Austauschs, der Solidarität und des Lebens beschäftigen.

 

Making Futures baut Allianzen und erzeugt transversale Verbindungen zwischen Menschen über Disziplinen, Institutionen und Territorien hinweg, über die Grenzen der akademischen Welt und über die Grenzen Europas hinaus. Der anstehende Wandel wird nicht von Wenigen bewältigt werden, sondern muss sich vielmehr gesellschaftlich tief verankern und als breit getragene Überzeugung wachsen. Making Futures ist ein pluralistisches Unterfangen, es gibt nicht nur eine Zukunft, sondern viele.

 

Zukünftige Aktionen

Reverse Architecture: Mobiler Workshop
28-31. März, 2019
Thüringen, Deutschland 

Caring School for Disruptive Architecture: Sommerakademie
30. August- 15. September, 2019
Berlin, Deutschland 

 

+ info: www.making-futures.com

+ Mobile Workshop Palermo : Dokumentation

mobile workshops

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