texturen Nr. 8 — Körpern

Quelle: Julian Farny/Johanna Kirschbauer

texturen ist eine Buchreihe, die von Thomas Düllo und Konstantin Haensch ins Leben gerufen wurde. In den Bänden werden alltagskulturelle Reportagen, theoretische Miniaturen sowie Fotografien und Grafiken zu einem Thema vereint. Diese Themen haben einen EinWortTitel, der in einem performativen Verb gefasst ist. 

Im achten Band widmen wir uns dem neu kreierten Verb „Körpern“. Der Körper ist nicht „Gegenstand der Welt“, sondern „Mittel unserer Kommunikation mit der Welt“, sagt der Phänomenologe Merleau-Ponty. Wir folgen ihm. Genauer: Wir fragen, wie werden Menschen körperlich, wie körpern sie also im Raum? Der Band reist von Poren und Posen zum schreibenden, sportlichen, strategischen, politischen – zum performierenden Körper. Mal Teilformen des Körpers, mal Kollektivkörper und mal das Zwischen-den-Körpern betreffend. Schreibend werden die teils versteckten Bedeutungen von Teilkörperformen in den Blick genommen, wird sich der gesellschaftlichen Textur, die sich auf unterschiedliche Weise durch alle (trans)humanistischen Körper zieht, angenähert. Wir kommen aus unserem Körper nicht raus und nicht von ihm los. Er ist ein blinder Fleck, wir haben uns in diesem Band an ihn herangetastet – in Essays, Miniaturen des Bodywritings, per Foto. 

Wir wollen im Rahmen einer Lesung gemeinsam mit euch den Release des Bandes feiern. Wir freuen uns auf verkörperte Beiträge von Lucie Liu, Viktar Vasileuski und Thomas Düllo.

Die Veranstaltung wird am Mittwoch, den 23.11.22, ab 19 Uhr im Charlotte-Salomon-Saal (Raum 101) in der Hardenbergstraße 33 stattfinden.

Zu Kaufen gibt es den Band hier: LINK.

Quelle: texturen Nr. 8 - Körpern