Dr. Manolis Vlitakis

Quelle: privat

Dr. Manolis Vlitakis

Gastprofessor für Musiktheorie
Unterricht für Instrumentenkunde

mvlitakis_ @gmx.de

Vita

Manolis Vlitakis studierte Komposition (W. Zimmermann, G. Neuwirth, G. Grisey, M. Stroppa), Musiktheorie (J. Mainka, H. Fladt) und Instrumentation (M.-A. Dalbavie) in Berlin und Paris. Seine Dissertation in Musikwissenschaft (C. M. Schmidt) über Klang und Instrumentation in Kompositionen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist 2008 beim Wolke Verlag erschienen (Sinefonia 11).

Vlitakis wurde von verschiedenen Stiftungen sowie vom Berliner Senat (Kompositionsaufenthalt in der Cité des Arts in Paris, Kompositionsstipendium 2004, Nafög-Promotionsstipendium) gefördert. Seine Werke führten Formationen und Musiker wie Ensemble Modern, Ensemble Mosaik, Ensemble Junge Musik, Trio IAMA, Thessaloniki State Symphony Orchestra, M. Logiadis, K. de Roo, E. Poppe, F. Gutschmidt, A. Doroshkevich u.a. auf.

Manolis Vlitakis ist Dozent für Musiktheorie, Instrumentenkunde/Instrumentation und Komposition an der UdK Berlin und für Musiktheorie an der HfM Hanns Eisler Berlin. Von 2008-2010 unterrichtete er Musiktheorie an der HfM Franz Liszt in Weimar. Zudem pflegt er eine internationale Dozenten- und Vortragstätigkeit (Gastdozentur am Pariser Conservatoire, 2008; Masterclass für Komposition und musikwissenschaftliche Tagung am Tbilisi State Conservatoire, Georgien, 2014 u.a.). 

Im Zentrum von Vlitakis’ kompositorischer und wissenschaftlicher Arbeit stehen Fragestellungen zum Verhältnis von Musik und Sprache, Klang/Instrumentation und Form als auch zur kompositorischen Logik. In diesem Sinne sind seine letzten Kompositionen (KΥΚΛΟΣ für Orchester, ΠΛΟΚΕΣ II für Flöte, Cello und Klavier) Produkte einer Auseinandersetzung mit Dichtungen von Rilke und Celan. Zu seinen aktuellen musikwissenschaftlichen Arbeiten gehören die Artikel OrchesterInstrumente und Interpreten und Instrumentation für das Lexikon Neue Musik (Bärenreiter/Metzler).