Melisa Karakus

Alumni-Portrait

Melisa Karakus ist Alumna des Studiengangs Visuelle Kommunikation.

Quelle: Nico Wöhrle

Sie ist Gründerin und Herausgeberin des renk. Magazins, das erste deutsch-türkische Gesellschaftsmagazin in Print/Online.

Quelle: Melisa Karakus

"Die Orsons" CD-Cover

Quelle: Designbüro Farbe

Als Guerilla Aktion hat das Designbüro Farbe das Brandenburger Tor-Symbol der BVG verbessert.

Quelle: Designbüro Farbe

Was verbinden Sie als Erstes mit der UdK Berlin? 

Einen Ort für Begegnung und Austausch.

Was haben Sie studiert? Von wann bis wann?

Ich habe Kommunikationsdesign in der Klasse Werbung und Grafik studiert von 2013 bis 2016.

Warum haben Sie sich für die UdK Berlin entschieden?

Die Universität der Künste Berlin ist die größte Kunsthochschule Europas. Ich bin davon ausgegangen, dass es viel zu entdecken gib, da ich vorher an einer kleinen Universität war. Bei dem Auswahlverfahren der UdK wurden lediglich 11 Studierende aufgenommen. Es ist schon toll, dass man dabei war.

Was ist Ihnen aus der Studienzeit besonders geblieben?

Es gibt zwar vieles zu entdecken und auszuprobieren, man sollte aber auch keine Zeit verschwenden. Dinge die man vielleicht nicht so gerne macht, kann man dann aber auch getrost fallen lassen und sich auf das wesentliche konzentrieren.

Was ist das Wichtigste, das Sie hier an der UdK Berlin gelernt haben?

Das Studium bietet einem viel Freiheit und Möglichkeiten sich auszuleben. Es ist toll das nutzen zu können. Später in Kundenprojekten ist es nicht ganz so einfach. 

Was haben Sie gelernt, das Sie im Beruf weiterhin lehrreich finden?

Das Studium als Selbststudium zu nutzen und mehr über sich herauszufinden was man gut kann, für das man brennt und einsteht. Das ist meiner Meinung nach der Grundstein, auf dem man später baut.  

Was würden Sie jetzigen Studierenden sagen?

Es sind die eigenen Projekte und das Engagement welches einen weiter bringt. Man sollte sich nicht starr in eine Vorlesung setzen und nach Schema F handeln. Zeigt Engagement, gebt 180 Prozent, setzt euch ein für das, was ihr gut findet. Eine gute Portion Rebellion gehört auch immer dazu.

Was hätten Sie  gerne über den Start ins Berufsleben früher gewusst?

Das es ungefähr genauso wichtig ist, sich mit Steuern, der Rechtslage in deinem Geschäftsbereich und Betriebswirtschaft auszukennen, wie schöne Entwürfe und tolle Konzepte zu machen. 

Was machen Sie aktuell beruflich? An welchen Projekten arbeiten Sie?

Aktuell bin ich Mitgründerin des eigenen Designbüros Farbe, welches die letzten Jahre für diverse Kunden gearbeitet hat, wie NO HATE SPEECH Movement, Universal, Deutsche Bank oder manchmal wenn Zeit ist eigene Guerilla Aktionen macht, wie das damals noch verhunzte BVG Brandenburger Tor.

Zudem bin ich Gründerin und Herausgeberin des renk. Magazins ). Es ist das erste deutsch-türkische Gesellschaftsmagazin in (Print /Online) und hat sich zur Aufgabe gemacht Klischees zu bekämpfen. In den letzten Jahren eine paar Preise gewonnen hat, wie das Kultur- und Kreativpiloten oder zum damaligen Bundespräsidenten eingeladen wurde oder wir haben ein Festival realisiert namens "Liebes Wedding“, welches von dem Senat gefördert wurde. 

Das Projekt ist unsere Spielfläche, bei der wir ohne Einschränkungen das ausprobieren können, was wir wollen.

 

Weitere Informationen:

buero-farbe.de

renk-magazin.de