Prof. Dr. Dörte Schmidt

Quelle: Andreas Schoelzel

Kontakt

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Vita

Geboren 1964. Studium der Schulmusik (künstl. Hauptfach: Viola), Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Hannover, Berlin und Freiburg; Stipendiatin des ev. Studienwerkes Villigst e.V. 1992 Promotion bei Hermann Danuser an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. (Lenz im Zeitgenössischen Musiktheater. Literaturoper als kompositorisches Projekt bei Bernd Alois Zimmermann, Friedrich Goldmann, Wolfgang Rihm und Michèle Reverdy, Stuttgart 1993). Danach als Stipendiatin der Paul-Sacher-Stiftung in Basel, sowie des DAAD und der Maison des Sciences de l'Homme in Paris. Ab Dezember 1992 als Wiss. Mitarbeiterin, später als Wiss. Assistentin von Werner Breig am Musikwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Von Okt. 95 bis Sept. 97 beurlaubt für ein Habilitationsstipendium der DFG, Forschungsaufenthalte in Wien und Paris; 1997 Habilitation in Bochum (Armide hinter den Spiegeln. Lully, Gluck und die Möglichkeiten der dramatischen Parodie, Stuttgart 2001). Nach Vertretungen in Freiburg, Bochum und Stuttgart von 2000 bis 2006 Professorin für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Stuttgart. Von 2002 bis 2005 als Schriftleiterin der Zeitschrift Die Musikforschung verantwortlich für den Aufsatzteil, seit 2005 Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung. Seit WS 2006 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Seit November 2010 Vizepräsidentin des Landesmusikrats Berlin, seit Oktober 2013 Präsidiumsmitglied im Deutschen Musikrat. Mitglied des Editorial Board von Acta Musicologica sowie im Advisory Board der Elliott Carter Studies Online. Seit 2016 Projektleiterin der Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe in der Trägerschaft der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Seit September 2017 Präsidentin der Gesellschaft für Musikforschung, seit 2018 Sprecherin des Zentrums Preußen-Berlin der BBAW. Gemeinsam mit Prof. Dr. Holger Simon Sprecherin der Initiative NFDI4Culture.

Publikationen


Selbständige Veröffentlichungen

2017„Es ist gut, dass man überall Freunde hat“. Brigitte Schiffer und ihre Korrespondenzen mit Heinz Tiessen, Alfred Schlee, Hans Heinz Stuckenschmidt und Carla Henius, hg. gemeinsam mit Matthias Pasdzierny und Malte Vogt, München 2017 (=Kontinuitäten und Brüche in der Musikkultur der Nachkriegszeit)
2013Zwischen individueller Biographie und Institution. Zu den Bedingungen beruflicher Rückkehr von Musikern aus dem Exil, hrsg. gemeinsam mit Matthias Pasdzierny, Schliengen 2013 (= Forum Musikwissenschaft, Bd. 9)
2011Diva – Die Inszenierung der übermenschlichen Frau. Interdisziplinäre Untersuchungen zu einem kulturellen Phänomen des 19. und 20. Jahrhunderts, hg. gemeinsam mit Rebecca Grotjahn und Thomas Seedorf, Schliengen 2011 (= Forum Musikwissenschaft, Bd. 7)
2009Traveling Sounds, Dokumentation des Leo Baeck Salons 2009, hg. gemeinsam mit Cordula Heymann-Wentzel und Matthias Pasdzierny, Berlin 2009 (= Schriften aus dem Archiv der Universität der Künste, Bd. 15)
2008Kulturelle Räume und ästhetische Universalität. Musik und Musiker im Exil, hg. in Verbindung mit Wulf Koepke, Claus-Dieter Krohn, Erwin Rotermund und Lutz Winckler (Konzeption und Redaktion: Dörte Schmidt), München (Edition Text & Kritik) 2008 (= Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch, Bd. 26)
2007Zwischen bürgerlicher Kultur und Akademie. Zur Professionalisierung der Musikausbildung in Stuttgart seit 1857, hg. gemeinsam mit Joachim Kremer, Schliengen 2007 (= Forum Musikwissenschaft, Bd. 2)
2005„Man kehrt nie zurück, man geht immer nur fort“. Remigration und Musikkultur, hg. gemeinsam mit Maren Köster, München (Edition Text & Kritik) 2005.

Musiktheoritisches Denken und kultureller Kontext, Schliengen 2005 (= Forum Musikwissenschaft, Bd. 1)
2001Armide hinter den Spiegeln. Lully, Gluck und die Möglichkeiten der dramatischen Parodie, Stuttgart (Metzler) 2001.
1995Keine Experimentierkunst. Musikleben an städtischen Theatern in der Weimarer Republik, gemeinsam mit Brigitta Weber, Stuttgart (Metzler) 1995.
1993Lenz im zeitgenössischen Musiktheater. Literaturoper als kompositorisches Projekt bei Bernd Alois Zimmermann, Friedrich Goldmann, Wolfgang Rihm und Michèle Reverdy, Stuttgart (Metzler) 1993.


Reihenherausgeberschaften


Aufsätze

2019„Behold how fair the Princess Salomé looks tonight!“/ „How lovely ist the Princess Salomé on this night!“. Marika Pelikan und ihre Strauss-Übersetzungen in den USA, in: Musik | Kultur | Theorie. Festschrift für Marie-Agnes Dittrich, hrsg. von Christian Glanz, Anita Mayer-Hirzberger, Nikoluas Urbanek, Wien 2019, S. 429-445
2018Gemeinsam mit Pietro Cavallotti, Susanne Heiter, Kim Feser: ‘The Darmstadt Events’. Archival Strategies, Music-Historical Work and Cultural-Political Research Perspectives on the Development of the Digital Archive, onlinepublishing.cini.it/index.php/arno/article/download/104/213 (letzter Zugriff 10.12.2018)

Musikwissenschaft in West-Deutschland zwischen Vergangenheitspolitik und Internationalisierung. Über die Bedingungen der Remigration von Personen, Werken und Ideen und die Entwicklung der Disziplin, Symposiumsbericht »Wege des Fachs – Wege der Forschung?«, hg. von Klaus Pietschmann, in: Beitragsarchiv des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – »Wege der Musikwissenschaft«, hg. von Gabriele Buschmeier und Klaus Pietschmann, Mainz 2018, schott-campus.com/wp-content/uploads/2018/09/II1Schmidt.pdf (letzter Zugriff 10.12.2018)

Musik, Bildung und Gesellschaft, in: Musik & Ästhetik, hg. von Tobias Janz, Richard Klein, Claus-Steffen Mahnkopf, Johannes Menke, 22. Jahrgang, Heft 87 3/2018, S. 80-84 „Am Rande eines Waldes“. Schoenberg’s Erwartung and the discovery of the empirical space as a criterium of musical composition, in: L’espace „sensible“ de la dramaturgie musicale, hg. von Héloise Demoz, Giordano Ferrari, Alejandro Reyna, Paris 2018, S. 294-308

„Ein Schloß in der Nähe von Paris, zur Zeit als Gluck dort sein Reformwerk der Oper begann“. Richard Strauss‘ Capriccio und das Gluck-Bild im Nationalssozialismus, in: Christoph Willibald Gluck. Bilder, Mythen, Diskurse, hg. von Thomas Betzwieser, Michele Calella, Klaus Peitschmann, Wien 2018, S.215-233

Remigration nach Neu-Bayreuth. Über die Konstruktion von Kontinuitäten und Brüchen in der Musikkultur der Nachkriegszeit, in: Sündenfall der Künste? Richard Wagner, der Nationalsozialismus und die Folgen, hg. von Katharina Wagner, Holger von Berg und Marie Luise Maintz, Kassel 2018, S. 82-94

Musiktheorie im Exil. Denise Naville, René Leibowitz und die französische Übersetzung von Arnold Schönbergs Harmonielehre, in: Mitteilungen der Paul Sacher Stiftung 31 (2018), S. 38-43 Vom Handwerk des Komponisten zum Handwerk der Editoren. Die "Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe" und die Zukunft der Musikedition, in: Jahresmagazin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften 2018, S. 71-77 (online unter: www.bbaw.de/publikationen/jahresmagazin/jahresmagazin-2018)
2017Der Text und die Komposition. Editorische Perspektiven auf die Texte zu Bühnenwerken und Vokalkompositionen im Werk von Bernd Alois Zimmermann mit einem Schwerpunkt auf dem Libretto der Oper Die Soldaten, in: Perspektiven der Edition musikdramatischer Texte, hg. von Thomas Betzwieser, Norbert Dubowy und Andreas Münzmay, Berlin 2017 (Beihefte zu Editio, Bd. 43), S. 229-253

Musikwissenschaft, in: Deutsches Musikinformationszentrum (online), URL: www.miz.org/static_de/themenportale/einfuehrungstexte_pdf/01_BildungAusbildung/schmidt.pdf (letzter Zugriff: 02. Mai 2018)

„Un travail pénible et rebutant“. Komponieren für das Musiktheater in Frankreich von Lully bis Gluck, in: Komponieren für Stimme. Von Monteverdi bis Rihm. Ein Handbuch, hg. von Stephan Mösch, Kassel 2017, S. 37-54

Gemeinsam mit Matthias Pasdzierny: „Es scheint durchaus möglich, daß etwas Gutes damit zu machen wäre“. Brigitte Schiffers Korrespondenzen und die internationalen Kommunikations-Netzwerke der Nachkriegszeit, in: „Es ist gut, dass man überall Freunde hat“. Brigitte Schiffer und ihre Korrespondenzen mit Heinz Tiessen, Alfred Schlee, Hans Heinz Stuckenschmidt und Carla Henius, hg. gemeinsam mit Matthias Pasdzierny und Malte Vogt, München 2017 (=Kontinuitäten und Brüche in der Musikkultur der Nachkriegszeit), S. 5-53

Meister – Freunde – Zeitgenossen. Richard Strauss und Gerhart Hauptmann, in: Richard Strauss. Der Komponist und sein Werk. Überlieferung, Interpretation, Rezeption. Bericht über das internationale Symposium zum 150. Geburtstag, München 26.-28. Juni 2014, hg. von Sebastian Bolz, Adrian Kech und Hartmut Schick, München 2017 (=Münchener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte, Bd. 77), S. 51-71

Gemeinsam mit Matthias Pasdzierny: „Ein Versuch, Farbe zu bekennen“. Egon Monks Zusammenarbeit mit Ernst Krenek und Alexander Goehr, in: Die „Hamburgische Dramaturgie“ der Medien. Egon Monk – Autor, Regisseur, Produzent, hg. von Julia Schumacher und Andreas Stuhlmann, Marburg 2017 (=Aufblende, Bd. 17), S. 121-149
2016„Nachlass zu Lebzeiten“. (Selbst-)Archivierung als auf Dauer gestellte künstlerische Selbstvergewisserung, in: Archive zur Musikkultur nach 1945. Verzeichnis und Texte, hg. von Antje Kalcher und Dietmar Schenk, München 2016 (= Kontinuitäten und Brüche in der Musikkultur der Nachkriegszeit), S. 21-37

Gemeinsam mit Kim Feser und Susanne Heiter: „Ereignis“ Darmstadt. Das „Archiv“ des Internationalen Musikinstituts Darmstadt oder: Wie überliefert man Auseinandersetzungen mit und über Kunst?, in: Archive zur Musikkultur nach 1945. Verzeichnis und Texte, hg. von Antje Kalcher und Dietmar Schenk, München 2016 (= Kontinuitäten und Brüche in der Musikkultur der Nachkriegszeit), S. 104-121

Korean Art Song and Cultural Interactions – Sang-Geung Lee and his Generation, in: Sang-Geung Lee Studies 2 (2016), S. 7-23

Gemeinsam mit Franziska Stoff: Meisterausbildung und institutionalisierte höhere Bildung? Die Akademisierung der Kompositionsausbildung in Berlin und ihre kulturpolitische Dynamik, in: Von Arosa nach Leipzig. Hans Schaeuble und sein Kompositionsstudium am Leipziger Konservatorium, hg. von Hans-Joachim Hinrichsen und Urs Fischer, Kassel 2016 (= Schweizer Beiträge zur Musikforschung, Bd. 23), S. 63-113
2015„Sans exclure la sensation, il volout que la part fût faite au sentiment“ oder: Wie hört Berlioz Glucks Alceste?, in: Von Gluck zu Berlioz. Die französische Oper zwischen Antikenrezeption und Monumentalität, hg. von Thomas Betzwieser, Würzburg 2015, S. 189-210

„Je croyois qu’on venoit au Spectacle pour entendre“. Das französische Musiktheater um die Mitte des 18. Jahrhunderts, die Konkurrenz zwischen Hören und Sehen und die Eroberung des Raums durch die Musik, in: Barocktheater als Spektakel. Maschine, Blick und Bewegung auf der Opernbühne des Ancien Régime, hg. von Nikola Gess, Tina Hartmann und Dominika Hens, Paderborn 2015 (eikones), S. 113-137

Die Behauptung des Autors. Komponieren unter den Bedingungen einer musikalischen Schriftkultur, in: Klangbeschreibung. Zur Interpretation der Musik Wolfgang Rihms, hg. von Thomas Seedorf, Sinzig 2015 (= Klang – Wort – Ereignis, Bd. 1), S. 39-61

Komponieren als Antizipation. Entwurfspraktiken in der zeitgenössischen Musik und die Chancen einer vergleichen Skizzenforschung, in: Die Tonkunst (Themenschwerpunkt: Phänomen Skizze) 9 (2015) 2, S. 161-176
2014Bilderverbot und Musiktheater. Bernd Alois Zimmermann, die Abstraktion der Zeitorganisation und die Bühne als Wahrnehmungsraum, in: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik 10/2, Berlin 2014, S. 80-97

„Musikalische Aufräumarbeiten“. Bernd Alois Zimmermanns Weg vom „Konzert für Orchester“ (1946/48) bis zur „Symphonie in einem Satz“ (1951/53), in: „Stunde Null“. Zur Musik um 1945, hrsg. von Volker Scherliess, Kassel 2014, S. 88-110

Zwischen Text und Repertoire. Die Krise der Repräsentation, die Oper und die Regie, in: Die Zukunft der Oper. Zwischen Hermeneutik und Performativität, hrsg. von Barbara Beyer, Susanne Kogler und Roman Lemberg, Berlin 2014, S. 304-315

Blaubärte und andere Rettungsversuche. Kompositorische und thetralische Herausforderungen des Einakter-Abends, in: Die Tonkunst 8 (2014) 3, S. 316-328
Exil als Haltung oder: Warum bringt Michèle Reverdy Christa Wolfs Medea auf die Bühne, in: Musiktheater im Fokus, hrsg. von Sieghard Döhring und Stefanie Rauch, Sinzig 2014, S. 451-469

Die Liebe der Danae – Capriccio. „Schwanengesänge“ in Zeiten des Krieges?, in: Richard Strauss-Handbuch, hrsg. von Walter Werbeck, Stuttgart 2014, S. 276-312
„Auch du warst im Nana Mouskouri-Konzert“. Der Schlager der 70er, die Linke und der Kitsch, in: Musik und Kitsch, hrsg. von Katrin Eggers und Nina Noeske, Hildesheim 2014, S. 195-215

Gemeinsam mit Matthias Pasdzierny: „Interprets the best of Germany in song“. Aufführungskulturen des Liedes und das Exil, in: Liedersingen. Studien zur Aufführungsgeschichte des Liedes, hrsg. von Katharina Hottmann, Hildesheim 2014 (= Jahrbuch Musik und Gender, 6), S. 127-143

„The most American city in Europe“. Americans and Images of America in Berlin between the Wars, in: crosscurrents. American and European Music in Interaction, 1900-2000, hrsg. von Felix Meyer, Carol J. Oja, Wolfgang Rathert und Anne C. Shreffler, Basel 2014, S. 72-88
2013Remigranten und musikalische Vergangenheitspolitik. Zum Verhältnis von individuellem Handeln und institutionellem Rahmen bei der Rückkehr von Musik und Musikern, in: Zwischen individueller Biographie und Institution. Zu den Bedingungen beruflicher Rückkehr von Musikern aus dem Exil, hrsg. von Matthias Pasdzierny u. Dörte Schmidt, Schliengen 2013 (= Forum Musikwissenschaft, Bd. 9), S. 30-56

Gemeinsam mit Matthias Pasdzierny: "...daß Kunst zu machen eine spezielle Form der Kommunikation ist". Gespräch mit Martin Rennert, in: Zwischen individueller Biographie und Institution. Zu den Bedingungen beruflicher Rückkehr von Musikern aus dem Exil, hrsg. von Matthias Pasdzierny u. Dörte Schmidt, Schliengen 2013 (= Forum Musikwissenschaft, Bd. 9), S. 11-29

Metastasios "Artaserse", die Literarizität der Oper und die Bedingungen des Repertoires, in:Die Musikforschung 66 (2013), S. 103-119

Medea lesen. Dramatische Form zwischen Sprache und Musik, in: Bettine Menke, Armin Schäfer und Daniel Eschkötter (Hgg.): Das Melodram. Ein Medienbastard, Berlin 2013 (Theater der Zeit 98), S. 51-74
2012Zwischen Literatur und Theater - Händel, Metastasio und Italien in London, in: Wolfgang Birthel (Hg.): Händels Weg von Rom nach London. Tagungsbericht Engers 2009, Mainz 2012, S. 207-229

„C’est ma façon de faire du Pop Art“. Zimmermann et le ballet dans les années 1960, in: Pierre Michel, Heribert Henrich und Philippe Albèra (Hgg.): Regards croisés sur Bernd Alois Zimmermann. Actes du colloque de Strasbourg 2010, Genf 2012, S. 143-157

Mnemosyne. Funktionen der Erinnerung in der Musik nach 1950. Bemerkungen zu Henri Pousseur, Helmut Lachenmann und Hans Zender, in: Detlef Altenburg und Rainer Bayreuther (Hgg.): Musik und kulturelle Identität. Bericht über den XIII. Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung Weimar 2004, Kassel 2012, Bd. 1, S. 123-133

Musikwissenschaft und Vergangenheitspolitik, in: Geschichte der Germanistik. Mitteilungen, 41/42 (2012), S. 102- 108

„I try to write music that will appeal to an intelligent listener’s ear“. On Elliott Carter’s string quartets, in: Marguerite Boland und John Link (Hgg.): Elliott Carter Studies, Cambridge 2012, S. 168-189

Gemeinsam mit Matthias Pasdzierny: Das „andere Deutschland“ und die Musik. Die Universalität der Kunst und die Unterhaltung im Westdeutschland der Nachkriegszeit, in: Nils Grosch und Wolfgang Jansen (Hgg.): Zwischen den Stühlen. Remigration und unterhaltendes Musiktheater in den 1950er Jahren, Münster 2012 (Populäre Kultur und Musik, Bd. 5), S. 11-34

„An unexpected climax“. Gewalttätige Intensität, extreme Lautstärken, musikalische Avantgarde – und Theorie, in: Knut Berner, Sebastian Lange und Werner Röcke (Hgg.): Gewalt: Faszination und Ordnung, Münster 2012 (Villigst Profile, Bd. 15), S. 27-46
2011Schönberg und die Schallplatte oder Über die technische Reproduzierbarkeit von Musik und das Exil, in: Bork, Camilla; Klein, Tobias Robert; Meischein, Burkhard; Meyer, Andreas und Plebuch, Tobias (Hg.): Ereignis und Exegese. Musikalische Interpretation – Interpretation der Musik. Festschrift für Hermann Danuser zum 65. Geburtstag, Schliengen 2011, S. 581–599.

Über die eigentlich musikalische Tätigkeit, oder: Schrift und Ausdruck in der Musik nach 1950, in: Christa Brüstle, Clemens Risi und Stephanie Schwarz (Hgg.): Macht – Ohnmacht – Zufall. Aufführungspraxis, Interpretation und rezeption im Musiktheater, Berlin 2011, S. 108-122

„My pleasant parlour“. Musik, Gender und künstlerisches Selbstverständnis in der American Academy in Rom vor und nach dem zweiten Weltkrieg, in: Dabine Meine und Rebecca Grotjahn (Hgg.): „Dahin!...“ Musikalisches Reiseziel Rom. Projektionen und Realitäten, Hildesheim 2011 (Jahrbuch Musik und Gender, Bd. 4), S. 121-132

Floria Tosca oder Wie Sarah Bernhardt das Singen lernte, in: Diva (siehe Buchveröffentlichungen), S. 247-268

Kammermusik ist gefährlich, oder: Warum Jean-Luc Godard ein Streichquartett braucht, um einen Bankraub zu inszenieren, in: Inszenierung durch Musik. Der Komponist als Regisseur. Liber amicorum für Silke Leopold, hg. von Dorothea Redepenning und Joachim Steinheuer, Kassel 2011-10-16

"Alceste" in Wien und Paris, oder: Wie übersetzt man Oper?, in: Gluck auf dem Theater, hg. von Daniel Brandenburg und Martina Hochreiter, Kassel 2011 (= Gluck-Studien, Bd. 6)

Die Diva als Interpretin oder warum Sophie Arnould das "Kleid" nicht wollte, das Gluck ihr anbot, in: "Per ben vestir la virtuosa". Die Oper des 18. und frühen 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Komponisten und Sängern, hg. von Daniel Brandenburg und Thomas Seedorf, Schliengen 2011, S. 113-129.

Schreiben als Kommunikationsform. Zum Textstatus von Arnold Schönbergs Glossen, in: Arnold Schönberg in seinen Schriften. Verzeichnis – Fragen – Editorisches, hg. von Hartmut Krones, Wien 2011 (= Schriften des Wissenschaftszentrums Arnold Schönberg, Bd. 3)
2010Composing beyond gender. Kreativität und Geschlecht im Werk der Komponistin Pauline Oliveros, in: Musik und Emanzipation. Festschrift für Freia Hoffmann zum 65. Geburtstag, hg. von Marion Gerards und Rebecca Grotjahn, Oldenburg 2010, S. 53-67

Zwischen Wissen, Repräsentation und Kommunikation. Moritz von Hessen-Kassel und die Bedeutung der Musik für das Herrscherbild der Zeit, in: Hofkultur um 1600. die Hofmusik Herzog Friedrichs I. von Württemberg und ihr kulturelles Umfeld, hg. von Joachim Kremer, Sönke Lorenz und Peter Rückert, Ostfildern 2010, S. 279-298

Cythère assiégée. Favart, Gluck und die Möglichkeiten der Parodie, in: Christoph Willibald Gluck und seine Zeit, hg. von Irene Brandenburg, Laaber 2010, S. 204-231 (leicht überarbeiteter Wiederabdruck von Kapiteln aus der Habilitationssschrift)
2009Gemeinsam mit Cordula Heymann-Wentzel und Matthias Pasdzierny: Nachgelassene Klänge. Schallplattensammlungen und die Musikkulturen des Exils, in: Traveling Sounds (siehe Buchveröffentlichungen), S.16-36

Kammermusik mit Bläsern und der Umbau des Gattungssystems, in: Beethoven-Handbuch, hrsg. von Sven Hiemke, Kassel 2009, S. 495-545

Vom Singspiel zum Ideendrama – Beethovens einzige Oper und die Erkundung der Gattungsräume seiner Zeit, in: L v. Beethoven, Leonore/Fidelio, Stuttgart 2009, S. 132-143

"In lauter Contretänze und teutsche verwandelt". Die musikalische Konstitution realer und ästhetischer Räume in: Wissenskultur Tanz. Historische und zeitgenössische Vermittlungsakte zwischen Praktiken und Diskursen, hrsg. von Sabine Huschka, Bielefeld 2009, S. 147-158

Büchner und die Musik, in: Büchner-Handbuch, hg. von Roland Bongards und Harald Neumeyer, Stuttgart 2009, S. 368-373
2008Salieri übersetzt Mozart – Cage übersetzt sich selbst, in: In Ketten tanzen. Übersetzen als interpretierende Kunst, hg. von Gabriele Leupold und Katharina Raabe, Göttingen 2008, S. 55-79

"Das wache Bewußtsein aller Beheimateten". Exil und die Musik in der Kultur der Nachkriegszeit, in: "Auch in Deutschland waren wir nicht mehr wirklich zuhause". Remigration vertriebener Juden nach Deutschland, hrsg. von Irmela von der Lühe, Axel Schildt und Stefanie Schüler-Springorum, Göttingen 2008, S. 356-385

Kulturelle Räume und ästhetische Universalität, oder: Warum die Musik für die aktuelle Debatte über das Exil wichtig ist, in: Kulturelle Räume und ästhetische Universalität (siehe Buchveröffentlichungen), S. 1-7

"It’s important that you read the score as you’re performing it". Die Fassungen von Cages 4’33’’ aus philologischer Sicht, in: Transkription und Fassung in der Musik des 20. Jahrhunderts. Beiträge des Kolloquiums in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, vom 5. bis 6- März 2004, hg. von Gabriele Buschmeier, Ulrich Konrad und Albrecht Riethmüller, Stuttgart 2008, S. 11-43
Gekürzte engl. Übersetzung in: Sounds like silence. John Cage / 4’33’’ / Silence today 1912 – 1952 – 2012, hg. von Dieter Daniels und Inke Arns, Leipzig 2012, S. 67-74

Kann man Alcina "treu" sein? Text, Werk und Aufführung in der Oper des 18. Jahrhunderts und heute, in: Barocktheater heute. Wiederentdeckungen zwischen Wissenschaft und Bühne, hg. von Nicola Gess, Tina Hartmann und Robert Sollich, Bielefeld 2008, S. 181-189

Bonn-Feier. Die Repräsentation der Kultur in der Beethoven-Stadt und das Projekt der Komponistin Pauline Oliveros 1977, in: Feste – Opern – Prozessionen. Musik als kulturelle Repräsentation, hg. von Katharina Hottmann und Christine Siegert, Hildesheim 2008 (= Jahrbuch Musik und Gender, Bd. 1), S. 131-149
2007"Übersetzbarkeit". Zur Gattungsfrage in Beethovens Kammermusik, in: Mit Fassung. Fassungsprobleme in Musik- und Text-Philologie. Helga Lühning zum 60. Geburtstag, hg. von Reinmar Emans, Laaber 2007, S. 71-85.

Wegkarte für Orpheus? Historische und kulturelle Fremdheit in Chief Joseph von Hans Zender, in: Orientierungen. Wege im Pluralismus der Gegenwartsmusik, hg. von Jörn Peter Hiekel, Mainz 2007 (= Veröffentlichungen des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt, Bd. 47), S. 151-160

Warum müssen die schweigenden Sirenen auf die Bühne? Zu Rolf Riehms Oper "Das Schweigen der Sirenen", in: Rolf Riehm, hg. von Jeremias Schwarzer und Michael Zwenzner, München 2007, S. 37-44

"Haben wir mit dem Radikalismus nur geflirtet?" Hermann Nitschs Orgien Mysterien Theater als musikalisches Theater und die Krise der Repräsentation, in: Rebellische Musik. Gesellschaftlicher Protest und kultureller Wandel um 1968, hg. von Arnold Jacobshagen und Markus Leniger, Köln 2007, S. 35-64

Gattungsräume – Mozart und die musikalischen Topographien im Wien des späten 18. Jahrhunderts, in: Neues Musikwissenschaftliches Jahrbuch 15 (2007), S. 149-170

"Die Bilder werden neu entdeckt, aber als Zeichen, die der Vergangenheit angehören". Zenders Musiktheater und die Instanz der Geschichte, in: Hans Zender. Vielstimmig in sich, hg. von Werner Grünzweig, Jörn Peter Hiekel und Anouk Jeschke, Hofheim 2007 (= Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Bd. 12), S. 77-90

Zwischen allgemeiner Volksbildung, Kunstlehre und autonomer Wissenschaft. Die Fächer Musikgeschichte und Musiktheorie als Indikatoren für den Selbstentwurf der Musikhochschule als akademische Institution, in: Zwischen bürgerlicher Kultur und Akademie (siehe Buchpublikationen), S. 361-408
2006Komponieren als intellektuelles Spiel, oder: Was hören Mozarts Gäste, in: Mozart. Experiment Aufklärung im Wien des ausgehenden 18. Jahrhundert. Essayband zur Mozart-Ausstellung, hrsg. von Herbert Lachmayer, Ostfildern 2006, S. 395-402

Weder Pantheon noch Museumssaal. Die Sinfoniekonzerte des Staatsorchesters Stuttgart unter Lothar Zagrosek als Orte ästhetischer Erfahrung, in: Fünfzehn Spielzeiten ander(s). Staatsoper Stuttgart 1991-2006. Ein Arbeitsbericht, hrsg. von Klaus Zehelein, Stuttgart 2006, S. 170-177.

Erfahrung und Erinnerung. Kompositorisches Material zwischen Klang und Bedeutung in der Kammermusik des späten 20. Jahrhunderts, in: Mnemosyne. Zeit und Gedächtnis in der Neuen Musik des ausgehenden 20. Jahrhunderts, hrsg. von Dorothea Redepenning und Joachim Steinheuer, Saarbücken 2006, S. 41-58

Yun und die identitätsstiftenden Möglichkeiten der Kunst in Europa, in: Musicology (The Musicological Society of Korea) 13 (2006), S. 201-218 (wiederabgedruckt in: Isang Yuns Musical World and the East-Asian Culture, hrsg. von der Isang Yun Peace Foundation, Seoul 2006, S. 295-315)
2005"Das ‘verlockende Angebot’ wird von mir und Ihren Freunden inzwischen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vorbereitet". Einladungen an Arnold Schönberg zur Rückkehr aus dem Exil, in: Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands 21 (2005), S. 77-86.

Handlungsräume. Von der "Universalgeschichte" zu einer Kulturgeschichte der Musiktheorie sowie Übersetzung als kulturelle Transformation. D’Alemberts Elémens de Musique in Deutschland und England, in: Musiktheorie und kultureller Kontext, hrsg. von Dörte Schmidt, Schliengen 2005, S. 9-17 und 107-132.

'Texttheater' oder 'Ereignistheater'. Zur Frage der Editionsfähigkeit neuester Opern am Beispiel der Arbeiten von Helmut Lachenmann, Elliott Carter und Meredith Monk, in: Opernedition als Herausforderung, Bericht über das Symposium zum 60. Geburtstag von Sieghart Döhring, hrsg. von Helga Lühning und Reinhard Wiesend, Mainz 2005, S. 189-211.

Über die Voraussetzungen unserer Musikkultur. Die Aktualität der Remigration als Gegenstand der Musikgeschichtsschreibung sowie Begegnungen im vieldimensionalen Raum. Über einige Aspekte der Remigration Theodor W. Adornos und der "Zweiten Wiener Schule" nach Westdeutschland, in: "Man kehrt nie zurück, man geht immer nur fort". Remigration und Musikkultur, hrsg. von Maren Köster und Dörte Schmidt, München 2005, S. 9-17 und 75-104.

Hörenswerte Explosionen? Reflexion und Realisation akustischer Gewalt in der Neuen Musik seit den 1960er Jahren, in: Hörstürze. Akustik und Gewalt im 20. Jahrhundert, hrsg. von Nicola Gess, Florian Schreiner und Manuela K. Schulz, Würzburg 2005, S. 165-179.
"À qui poser la question". À propos de Medée, in: Musique, Arts et Littérature dans l’Oeuvre de Michèle Réverdy, hrsg. von Pierre Michel und Bernard Banoun, Paris 2005, S. 155-178.
2004"Oft hat man geschrieben, meine Musik sei fremdartig für europäische Ohren...". Yuns Images (1968), Debussy und die Erfindung eines dritten Raumes zwischen Europa und Asien, in: Ssi-ol. Almanach 2002/03 der Internationalen Isang Yun Gesellschaft e.V., hrsg. von Walter Wolfgang Sparrer, Berlin 2004, S. 45-58.

Musik im "Scheinwerfer"-Licht. Theodor W. Adorno, die Idee einer 'sachlichen Kritik’ und die Kooperationspläne des Essener Scheinwerfer und des Wiener Anbruch, in: Tacet/Non Tacet. Festschrift Peter Becker, hrsg. von Charlotte Seither, Saarbrücken 2004, S. 281-299.

"... in vierfach geschlungener Bruderumarmung aufschweben". Beethoven und das Streichquartett als ästhetische, politische und soziale Idee in der zeitgenössischen Publizistik, in: Der "männliche" und der "weibliche" Beethoven. Bericht über den Internationalen musikwissenschaftlichen Kongreß vom 31. Oktober bis 4. November 2001, hrsg. von Cornelia Bartsch, Beatrix Borchard und Rainer Cadenbach, Bonn 2004, S. 351-368.

Landvermesserinnen, oder: Wie die Geschlechterforschung von der Regionalisierung der Musikgeschichte profitiert, in: Klangräume : Lebensräume. Komponistinnen in Südwestdeutschland, hrsg. von Reiner Nägele und Martina Rebmann, Stuttgart 2004 (= Ausstellungskatalog Badische und Württembergische Landesbibliothek, Karlsruhe und Stuttgart), S. 211-227.

"Was sich zuträgt, ist ein Funktionswechsel, über den die Notentexte belehren". Zu den Fassungen von 4’33’’, in: Wien modern 2004: Ein Festival mit Musik unserer Zeit, hrsg. von Odo Polzer und Thomas Schäfer, Saarbrücken 2004, S. 208-211.

Rinaldo abbandona Armida. La prima opera seria di Salieri e la questione dell’espressione drammatica, in: Salieri sulle tracce di Mozart. Catalogo della mostra in occasione della riapertura del teatro alla scala il 7 dicembre 2004, a cura di Herbert Lachmayer, Theresa Haigermoser e Reinhard Eisendle, Kassel u.a. 2004, S. 92-100.
2003Theater der Wahrnehmbarkeit. Musikalische Dramaturgie, Szene und Text in Helmut Lachenmanns "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern", in: Musik-Theater heute. Eine Standortbestimmung, Kongreßbericht Paul Sacher Stiftung Basel 2001, hrsg. von Hermann Danuser, Mainz 2003, S. 195-212.
franz. Übersetzung: Le Théatre de la Perceptibilité. Dramaturgie musicale, Scène et Texte Dans Das Mädchen mit den Schwefelhölzern de Helmut Lachenmann in: La Musique et la Scène. L’Écriture Musicale et son Expression Scénique qu XXe Siècle, hrsg. von Giordano Ferrari, Paris 2007, S. 159-180
2002"Außerdem verbanne ich die Stimmen". Partituren als Aufführungsmaterialien für Kammermusikensembles und die Frage nach dem Verhältnis von Aufführung und Komposition, in: Markus Grassl und Reinhard Kapp (Hrsg.), Die Lehre von der musikalischen Aufführung in der Wiener Schule. Verhandlungen des Internationalen Colloquiums Wien 1995, Wien u.a. 2002 (= Wiener Schriften zur Musikgeschichte, Bd. 2), S. 435-454.

Erinnerungsräume. Gösta Neuwirths Musik zu dem Theaterprojekt Der Tag zieht den Jahrhundertweg von Johanna Tomek und der Theater m.b.H. Wien, in: Stimmen, Klänge, Töne – Synergien im szenischen Spiel, Tübingen 2002, S. 337-343.
2001Flugversuche. Serialismus und Experimentelle Musik in den 50er und frühen 60er Jahren. Vorabdruck (mit einem Teil der Abbildungen), in: Zeit-Wart/Gegen-Geist. Beiträge über Phänomene der Kultur unserer Zeit. Festschrift Sigrid Wiesmann, hrsg. von Hannes Grossek und Thomas Reischl, Wien/Sidney 2001, S. 219-261.
Wiederabdruck in: „Dauerkrise in Darmstadt?“. Neue Musik in Darmstadt und ihre Rezeption am Ende des 20. Jahrhunderts, hg. von Wolfgang Birthel und Christoph–Hellmut Mahling, Mainz 2012, S. 123-153
2000Von der Überwindung des Leidens durch die Moral. Der idealistische Klassizismus in "Iphigénie en Tauride" und Glucks Pariser Projekt, in: Salzburger Festspiele 2000. Offizielles Programm, Salzburg 2000, S. 55-63 (mit engl. Übersetzung).

"Geschwinder würde ich etwas neues schreiben, als jetzt das Neue im alten". Die Skizzen zum II. Finale von Fidelio (1814), in: Von der Leonore zum Fidelio. Vorträge und Referate des Bonner Symposions 1997, Bonn 1997, hrsg. von Helga Lühning und Wolfram Steinbeck, Frankfurt/M. u.a. 2000, S. 199-217.

Schrift - Graphik - Bild. Zur Notation in Earle Browns December 1952 und dem Zyklus Folio, in: Musiktheorie. Festschrift für Heinrich Deppert zum 65. Geburtstag, hrsg. von Wolfgang Budday, Tutzing 2000, S. 183-207.
1999Erinnern und Entwerfen. Komponieren für Streichquartett als kulturelle Selbstvergewisserung in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, in: Beethoven, Goethe und Europa. Almanach zum Internationalen Beethovenfest Bonn 1999, hrsg. von Thomas Daniel Schlee, Laaber 1999, S. 225-246.

Formbildende Tendenzen der musikalischen Zeit. Elliott Carters Konzept der Tempo-Modulation im zweiten Streichquartett als Folgerung aus dem Denken Schönbergs, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 1999, hrsg. von Günther Wagner, Stuttgart 1999, S. 118-136.

What next? oder: ein Portrait des Künstlers als grand old man, in: Arnold Schönberg Von heute auf Morgen. Elliott Carter What next?. Zwei Einakter, hrsg. von der Staatsoper unter den Linden Berlin, Frankfurt 1999, S. 150-173.
1998Die Geburt des Flugzeugs. Cage, I Ching und C. G. Jung, in: Das Andere. Eine Spurensuche in der Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, hrsg. von Annette Kreutziger-Herr ,Frankfurt/M. 1998 (= Hamburger Jahrbuch für Musikwissenschaft, Bd. 15), S. 353-366.
1997"Libretto frei nach G. Büchners 'Lenz'". Zur Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm und Michael Fröhling, in: Büchner-Opern. Georg Büchner in der Musik des 20. Jahrhunderts, hrsg. von Peter Petersen und Hans-Gerd Winter, Frankfurt 1997 (= Hamburger Jahrbuch für Musikwissenschaft, Bd. 14), S. 224-243.

Models of Identification in the Opera of the German Democratic Republic: On the Functional Change of an Aesthetic Category, in: The European Legacy 2:1 (1997), S. 143-148.
1996"Music before Revolution". Christian Wolff als Dozent und Programmbeirat, in: Von Kranichstein zur Gegenwart. 1964-1996. 50 Jahre Darmstädter Ferienkurse, hrsg. von Rudolf Stephan, Lothar Knessel, Otto Tomek, Klaus Trapp und Christopher Fox, Stuttgart 1996, S. 424-431.

Liszt und die Gegenwart. Versuch einer theoretischen Schlußfolgerung aus der Lektüre dreier Analysen zum Klavierstück Unstern, in: Musiktheorie 11 (1996), S. 233-242.

"Nach den Lehrsätzen des Herrn Rameau": Zu Friedrich Wilhelm Marpurgs Übersetzung von d'Alemberts "Elémens de Musique", in: Transactions of the Ninth International Congress on the Enlightenment, Münster 23-29 July 1995, 3 Bde., Oxford 1996 (= Studies on Voltaire and the Eighteenth Century, 347), Bd. 2, S. 887-890.

"Cythère assiégée, opéra comique en un acte": Favart, Gluck und die Möglichkeiten der Parodie, in: Opernkomposition als Prozeß. Referate des Symposiums Bochum 1995, hrsg. von Werner Breig, Kassel 1996 (= Musikwissenschaftliche Arbeiten, Bd. 29), S. 31-45.

Emanzipation des musikalischen Diskurses. Die Skizzen zu Elliott Carters zweitem Streichquartett und seine theoretischen Arbeiten in den späten 50er Jahren, in: Jahrbuch des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz 1995, hrsg. von Günther Wagner, Stuttgart 1996, S. 209-248.
1995Experimentierfeld Universität. Über die kompositorische Bedeutung des akademischen Umfeldes im Werk von Pauline Oliveros, in: Dissonanz 45 (1995), S. 18-22.

"The practical problems of the composer". Der schwierige Weg vom Auftrag zur Uraufführung von Elliott Carters zweitem Streichquartett in: Die Musikforschung 48 (1995), S. 400-403.

Choroper als Identifikationsangebot: Ottmar Gersters Hexe von Passau in der DDR, in: "Weine, Weine Du Armes Volk". Gesammelte Vorträge des Salzburger Symposions 1994, hrsg. von Peter Csobádi, Gernot Gruber et al., 2 Bde., Salzburg 1995 (= Wort und Musik 28), Bd. 2, S. 643-650.
1994Arlequin en tragédie - Parodien zu Lully Opern im Pariser Nouveau Théâtre Italien, in: Die lustige Person auf der Bühne. Gesammelte Vorträge des Salzburger Symposions 1993, hrsg. von Peter Csobádi, Gernot Gruber et al., Salzburg 1994 (= Wort und Musik 23), Bd. 1, S. 339-353.

Pauline Oliveros: Ausgewählte Passagen aus den Schriften, übersetzt von Dörte Schmidt, in:Frau und Musik. Info Nr. 24/92, S. 4-9.
1993Das "bemerkenswerte" Interesse an Alois Hába. Anmerkung zu Elliott Carters Harmony Book, in: Mitteilungen der Paul Sacher Stiftung Nr. 6, März 1993, S. 38-42.
1992Meredith Monk, Grundblatt, Christian Wolff, Grundblatt, in: Komponisten der Gegenwart, hrsg. von Hanns Werner Heister und Walter Wolfgang Sparrer, München 1992.
1991Theorie der Praxis - Praxis der Theorie. Eine Geschichte über Musiktheorie, in: Folkwang-Hochschul-Zeitung 5 (1991) 10, S. 1-4.
1990Über Möglichkeiten - Zu Mauricio Kagels Musik für Renaissanceinstrumente, in: Tibia 15 (1990), S. 186-194.
1989"Es ist genug ...". B.A.Zimmermanns Ekklesiastische Aktion: opus summum oder opus ultimum?, in: Archiv für Musikwissenschaft 46 (1989) 2, S. 121-154.


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2008gemeinsam mit Silke Leopold: Art. "Oper", in: MGG², Sachteil, Supplementband (2008), Sp. 623-646
2006Art. "Skizze", in: Österreichisches Musiklexikon, hrsg. von Rudolf Flotzinger, Bd. 5, Wien 2006, S. 2226-28
Art. "Joseph Anton Riedl"
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2003Art. "La Monte Young" , S. 885-886, in: Metzler Komponisten Lexikon, hrsg. von Horst Weber, Stuttgart 1992, ²2003
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