Ensemble ilinx – Studio für Neue Musik der Universität der Künste Berlin

Quelle: Leah Muir

Künstlerische Leitung: Prof. Elena Mendoza und Leah Muir

ilinx (aus dem Altgriechischen: Rausch) ist für den französischen Soziologen Roger Caillois (Les jeux et les hommes, 1958) eine der vier Kategorien, in die er die menschlichen Spiele unterteilt (neben agon, Wettstreit, alea, Glück und mimicry, Verwandlung der Identität). Ilinx hat zu tun mit Irritationen der Wahrnehmung in Zeit und Raum, mit der Erfahrung von Wirklichkeitsverschiebungen.  

Wenn man Musik als Spiel begreift, gehört diese unmissverständlich zu ilinx.

Das Ensemble ilinx ist eine Anlaufstelle für alle an Neuer Musik interessierten Studierenden der Universität der Künste Berlin. Geplant sind ein bis zwei Konzerte pro Semester mit ausgewählten Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Konzerte werden akribisch kuratiert, sodass sie ein ästhetisches Ganzes darstellen, jenseits einer bloßen Aneinanderreihung von Stücken. Ferner ist die Beteiligung an Zoom+Focus (Semesterkonzerte der Kompositionsstudierenden) vorgesehen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Studiengang Dirigieren und den Lehrenden Steven Sloane und Harry Curtis ist eine wechselnde musikalische Leitung von Dozenten, Studierenden und gelegentlich Gästen vorgesehen. Eine ständige Kooperation mit Crescendo – Musikfestwochen der UdK Berlin sowie Klangzeitort – Institut für Neue Musik der UdK Berlin und der HfM Hanns Eisler Berlin ist angelegt.

Mitglieder des Ensemble ilinx – Studio für Neue Musik im SoSe 2018

Jules Gisler, Schauspiel  
Maria Franz, Schauspiel und Cello
Astarte Posch, Schauspiel und Sprecherin       
Anna Petzer, Sprecherin und Gesang
Amelie Baier, Gesang
Vincent Brock, Sprecher 
Johanna Longin, Flöte
Chiao-Yu Hsieh, Blockflöte
Ariane Rovesse, Klarinette   
Jörgen Roggenkamp, Tuba
Christoph Lindner, Schlagzeug
Martin Rose, Klavier    
Marika Ikeya, Violin
Alice Bordarier, Viola
Marcello Pojaghi, Violoncello

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