Klimaschutz

Integriertes Klimaschutzkonzept

Im Frühjahr 2021 hat die UdK Berlin im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz eine Förderung beantragt, um ein integriertes Klimaschutzprojekt für die gesamte Universität zu erstellen. Erfreulicherweise wurde der Antrag positiv beschieden. Seit November 2021 ist Sebastian Plaga als Klimaschutzmanager im Rahmen des Projekts beschäftigt und mit der Erstellung des Konzepts betraut. Neben der Energie- und Treibhausgasbilanz umfasst dieses unter anderem die Potenzialanalyse und Szenarienentwicklung sowie die Maßnahmenentwicklung für insgesamt elf verschiedene Handlungsfelder. Ferner sollen Kommunikations-, Controlling- und Verstetigungsstrategien entwickelt werden, wodurch der Klimaschutz an der Universität dauerhaft verankert und umgesetzt werden soll.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucher*innen ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Titel des Vorhabens: KSI: Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für die UdK Berlin
Laufzeit: 01.10.2021 bis 31.10.2023
Beteiligte Partner*innen: Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH als Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, target GmbH
Förderkennzeichen: 67K16848
 

Klimaschutzvereinbarung

Im Juli 2021 unterzeichneten die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, und der Präsident der Universität der Künste Berlin (UdK), Prof. Dr. Norbert Palz, eine gemeinsame Klimaschutzvereinbarung (KSV). Darin verpflichtet sich die UdK zu einer Endenergie- und CO2-Einsparung von 20% gegenüber dem Jahr 2019.

Für die Umsetzung der KSV wurde ein spezifischer Maßnahmenkatalog entwickelt, mit dem die angestrebten Einsparziele realisiert werden sollen. Im Gebäudebereich werden sowohl für die Sanierung, trotz der Vielzahl an denkmalgeschützten Gebäuden, als auch für den Neubau ambitionierte energetische und nachhaltige Ziele verfolgt. Die Optimierung der Anlagentechnik und der sukzessive Ausbau erneuerbarer Energien tragen wesentlich zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Themenstellungen zur nachhaltigen Mobilität werden im Rahmen eines Mobilitätskonzeptes beleuchtet und anschließend in konkreten Projekten umgesetzt.

Die UdK Berlin leistet so als Universität und Multiplikatorin auch ihren Beitrag zur Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele des Landes Berlin. Parallel zur
Klimaschutzvereinbarung erstellt die UdK Berlin ein Klimaneutralitätskonzept, um spätestens bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu sein. Die Laufzeit der Klimaschutzvereinbarung beträgt zehn Jahre.

Die Klimaschutzvereinbarung ist zu finden auf:
https://www.berlin.de/sen/uvk/klimaschutz/klimaschutz-in-der-umsetzung/vorbildrolle-oeffentliche-hand/klimaschutzvereinbarungen/