From screen to mind - Konsum der Krise und Sperre des "Bewusstseins"

Quelle: Min Kyung Kim

Abstract

In diesem Projekt wollen wir Fragen stellen, wie sich der Konsum in dieser Zeit der Krise verändert, welchen Einfluss Medien, konkret Werbung, dabei nehmen. 

Der Lockdown führte zu einer erzwungenen physischen Abgrenzung, infolgedessen sich der psychische Zustand enorm verändert hat. Alles Digitale erfährt eine neue und größere Bedeutsamkeit. Sie sind jetzt die Mittel der Alltagskommunikation, gleichzeitig aber verlieren wir immer mehr das Gefühl, im Hier und Jetzt zu sein.

Wie spiegelt Werbung die veränderten Bedingungen des geistigen Zustands wider? Welchen Einfluss auf die momentane wirtschaftliche Situation kann Werbung noch nehmen? Spiegelt die Werbung noch immer eine idealisierte Form der Wirklichkeit wider? Und vertrauen wir ihr in diesen neuen unbekannten Zeiten überhaupt noch? 

Wir wollen versuchen diesen Fragen auf den Grund zu gehen, indem wir beobachten, recherchieren, dokumentieren, vergleichen, analysieren und hinterfragen, welche Veränderungen in der Werbung zu beobachten sind und versuchen diese künstlerisch und gestalterisch zu interpretieren.

Beteiligte

Anna Ryzhova, Min Kyung Kim und Seija Seidemann

Studiengänge

Design
Art in Context
Kulturjournalismus

Betreuung

Karina Griffith