Marlene Hundt

Marlene Hundt gehört zu den drei Preisträgerinnen für den Preis des Präsidenten der UdK Berlin für Meisterschülerinnen und Meisterschüler der Bildenden Kunst 2020. Hier stellen wir ausgewählte Arbeiten von ihr vor.

Marlene Hundt hat in der Fachklasse von Prof. Valérie Favre studiert.

DESIRE IS A BIRD - Foto, Aquarell, Acryl, Pastellkreide auf Leinwand, 70 ×100 cm, 2018

Quelle: Marlene Hundt

Ausschnitt 1: CALLING THE GHOSTS... ,Stroh, Öl auf Leinwand, Papier, Eisen, Holzzäune, Maße variabel, 2019

Quelle: Marlene Hundt

Ausschnitt 2: CALLING THE GHOSTS... ,Stroh, Öl auf Leinwand, Papier, Eisen, Holzzäune, Maße variabel, 2019

Quelle: Marlene Hundt

CORNEYE / im Blick, Zeichnung, Collage, digital bearbeitet

Quelle: Marlene Hundt

VISITORS, digitale Fotocollage

Quelle: Marlene Hundt; Fliegen: Ein dunkle Fliege vor weißem Hintergrund, fotografiert mit der Ricoh GXR und dem 24-72mm 10 Megapixel-Modul. / 08.16.2011, http://www.oldskoolman.de/bilder/freigestellte-bilder/natur-tiere/fliege-hinter-grund-weiß

WIR SIND HIER NICHT HERGEKOMMEN UM NICHTS ZU FÜHLEN

Bilder als sensible Träger von Zuständen, Zitaten, Einwirkungen und Verarbeitung von Bildern. Dabei gibt es Bilder, die einer Notiz oder einem Gedanken gleichen.

WHERE HAVE ALL THE ROCKSTARS GONE?
Alles, was du hast, sind deine Augen, deine Ohren und dein Mund.

Das Glück der Zeit.
Zur richtigen Zeit am richtigem Ort.
Sehnsucht nach einer anderen Zeit, in der die Idole und Künstler*innen noch gelebt haben. Diese haben Spuren hinterlassen.
Stimmungen aus der Vergangenheit hallen echoartig nach.

Nicht Nichts als Form zwischen den Zuständen.
Die Arbeiten sind trotz unterschiedlicher Herangehensweisen von wiederkehrenden Motiven gezeichnet. Einige Motive entwickeln sich aus Zitaten der Malerei, sowie durch den Einfluss von Musik, Theater, Film und Literatur. Andere im Beobachten der Umgebung Stadt und der Umgebung Natur.
Durch sie entstehen Verbindungen und Vorlieben zu einer bestimmten Zeit, einer Epoche, die innerhalb eines Bildes oder einer Bühne ausgelebt werden können.
Besonders wichtig erscheint mir dabei eine leidenschaftliche Haltung zum Leben und zur Kunst.

Jedes Bild hat seine eigene Zeit.

Durch das Warten auf etwas Größeres wird Unsichtbares sichtbar gemacht.