Bündnis gegen Homophobie

Gemeinsam mit den Kuratoriumsmitgliedern des Berliner Lesben- und Schwulenverbandes, Lala Süsskind (links) und Christa Arnet, hisst Prof. Martin Rennert aus Anlass der Pride Week am 19. Juni 2015 zum ersten Mal die Regenbogenflagge vor dem Gebäude der Fakultät Bildende Kunst und Gestaltung.

Quelle: Bjoern Wilck

Jeder Form der Diskriminierung von Minderheiten ist entschieden entgegenzutreten

Die UdK Berlin ist seit April 2014 als erste Hochschule Berlins Mitglied im Bündnis gegen Homophobie, einem Kreis von rund 100 Organisationen und Unternehmen im Einsatz gegen Homophobie.

„Auch wenn der gesellschaftliche Wandel in den letzten Jahrzehnten zu einem in weiten Teilen liberalen und selbstverständlicheren Umgang mit Schwulen und Lesben beigetragen hat, ist für viele Betroffene Diskriminierung etwa in Form von Mobbing, Gewalt, Beleidigungen oder Benachteiligungen nach wie vor alltägliche Erfahrung. In vielen Teilen der Welt ist Homosexualität aber gänzlich tabuisiert, unter Strafe gestellt und gesellschaftlich geächtet. Als vielfältigste künstlerische Hochschule Deutschlands und eine der größten Institutionen ihrer Art in der Welt ist die UdK Berlin neben einer Bildungseinrichtung vor allem eine lebendige Plattform für junge Menschen und den Austausch zwischen Kulturen und Nationen. Der respektvolle Umgang miteinander, das Einstehen für individuelle Freiheiten und die Gleichberechtigung im Dialog der Kulturen sind für die UdK Berlin heute wesentliche Eckpunkte ihres Selbstverständnisses. Das bedeutet auch, dass wir jeder Form der Diskriminierung von Minderheiten entschieden entgegentreten. Die Universität der Künste Berlin ist damit als erste Hochschule des Landes Berlin Mitglied des Bündnisses gegen Homophobie geworden, und ich werde als ihr Präsident dafür werben, viele andere Institutionen als Partner im Kampf gegen Homophobie zu gewinnen.“

Prof. Martin Rennert, Präsident der Universität der Künste Berlin
Aus Anlass des Beitritts der UdK Berlin zum Bündnis gegen Homophobie
14.04.2014