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Gründer*innen im Portrait
 

Foto: Murat Dikenci

 

"Wir haben sehr von dem Feedback anderer profitiert": Im Gespräch mit Gesine und Gabi Försterling von Multifunctional Elegance

 

Was ist das Besondere an eurem Konzept?

 

Wir entwickeln derzeit eine innovative und modulare Schmucklinie. Das Besondere an dem Konzept ist vor allem die flexible Anwendung der Schmuckstücke, unabhängig von Geschlecht oder Konfektionsgröße und damit eine besonders große Produkt- sowie Anwendungsvielfalt.

Wir wollen ein individuelles und trendorientiertes Produkt anbieten. Dabei müssen unsere Kunden*innen nicht auf nachhaltiges und verantwortungsvolles Konsumieren verzichten.

 

Wie ist daraus eure Geschäftsidee entstanden?

 

Die Grundidee hat sich vor allem während des Stipendiums gefestigt und uns wurde durch Erfahrungen, die wir gesammelt haben und Personen, auf die wir getroffen sind und die uns unterstützt haben, immer klarer, dass unternehmerisches Potenzial in der Sache steckt. Wir haben sehr von dem Feedback anderer profitiert.

 

Bis Ende des Jahres seid ihr noch im Berliner Startup Stipendium an der UdK Berlin CREATIVE PROTOTYPING. Wie geht es danach für euch weiter?

 

Es ist viel passiert in den letzten Monaten, wir sind einige wichtige Schritte gegangen und konnten durch das Stipendium einmal austesten, wie es ist ein Unternehmen aufzubauen und unternehmerisch zu handeln und zu denken und dass auf verschiedene Aspekte bezogen wie u.a. nachhaltige Strategien zu entwickeln, Budgetplanung, Kommunikation mit Produzenten und wie all diese Faktoren auch letztendlich das Design beeinflussen. Einige der Coachings, an denen wir während des Stipendiums teilgenommen haben, haben uns dabei sehr geholfen. Wir nehmen die gesammelten Erfahrungen mit in das nächste Jahr und werden aktiv daran weiterarbeiten. Derzeit sind wir auf der Suche nach weiteren Fördermöglichkeiten.

 

Welche Erfahrungen aus eurer bisherigen Gründerzeit sind euch besonders wertvoll?

 

Man profitieren am meisten von dem Feedback anderer Leute und wenn man mit dem, was man da macht, rausgeht, mit anderen redet und nach Meinungen und Rat fragt. Was wir uns aneignet haben, ist, unternehmerischer zu denken und das nimmt man auf jeden Fall mit in den Prozess und die Entstehung hoffentlich folgender Kollektionen. Man kann vieles nicht so umsetzen, wie man sich das am Anfang wünscht. Zeit und Budget sind da natürlich ausschlaggebende Faktoren, aber damit muss man lernen umzugehen.

 

Ihr seid Schwestern. Habt ihr schon immer vieles gemeinsam gemacht? Wenn ja, wie kam es dazu? Wenn nein, was war jetzt der ausschlaggebende Punkt?

 

Wir haben bereits zusammen gewohnt und wissen wie es ist, viel Zeit miteinander zu verbringen. Dass wir jetzt die meiste Zeit im Businesskontext miteinander verbringt, ist neu für uns.

Aber dadurch lernen wir uns auch noch einmal von einer anderen Seite kennen und das ist irgendwie interessant und schön. Als Schwestern löst man Konflikte automatisch anders als mit neutralen Geschäftspartnern. Man kennt die Stärken und Schwächen der Anderen viel besser. Darin liegt, denken wir, der Vorteil.

 

Welchen ultimativen Tipp gebt ihr angehenden Gründer*innen mit auf den Weg?

 

Kreativ bleiben! Wir haben vor allem gelernt, dass „Business machen“ auf allen Ebenen mit Kreativität zu tun hat. Wie flexibel bin ich und wie sehr sind wir als Team in der Lage zu improvisieren? Und diese Fähigkeiten angesichts von Problemen immer wieder neu auszuloten und strategisch kreativ zu bleiben, ist sehr wichtig.

 

 

Multifunctional Elegance wird aktuell im Berliner Startup-Stipendium an der UdK Berlin CREATIVE PROTOTYPING gefördert.

 

 

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