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Foto: frauenbeauftragte

Newsletter 06/2019 der Frauenbeauftragten

 

Herzlich willkommen!

 

Liebe Leser*innen,

 

wir freuen uns Ihnen unseren aktuellen Newsletter zu übersenden. In den letzten Wochen waren wir sehr aktiv und werden nun ausführlicher über unseren Aktionstag zu Nähe und Distanz zu berichten, der am 24. Mai 2019 in Kooperation mit der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin stattfand, sowie einen Ausblick auf unsere Veranstaltungen am 24. und 25. Oktober 2019 geben, die wir im Rahmen des Projektes DiVAversity of Arts organisieren.

 

Mit dem Aktionstag haben die UdK Berlin und HfM Berlin gemeinsam ein Zeichen gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt gesetzt und Diskussionen über Nähe und Distanz in der künstlerischen Ausbildung  weiter angestoßen. In diesem Zusammenhang freut es uns außerdem mitzuteilen, dass fast zeitgleich im Mai die Richtlinie zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt an der UdK Berlin vom Akademischen Senat einstimmig verabschiedet wurde. Sie sehen – einiges ist in Bewegung!

 

Ein weiteres Thema, das von zentraler Bedeutung ist, ist das Thema Digitalisierung. Dieser Newsletter greift das Thema auf und stellt einige spannende Veranstaltungen vor. Das schließt den diesjährigen Gesundheitstag der UdK Berlin mit ein. Dieses Jahr steht der Gesundheitstag am 19. Juni unter dem Motto: „(Über)Leben in der digitalen Arbeitswelt.“

 

Wir wünschen Ihnen eine spannende und interessante Lektüre.

 

Ihre  Naile Tanış

Zentrale Frauenbeauftragte der UdK Berlin

 

AKTUELLES
 

Mentoring...Mentoring...Mentoring

 

Das Potenzial von Mentoring als Instrument zur Personal- und Organisationsentwicklung liegt in der „persönliche[n] und unterstützende[n] Beziehung zwischen zwei Menschen mit unterschiedlicher Lebenserfahrung“ (Haghanipour, zitiert in Praxishandbuch Mentoring in der Wissenschaft). Bestenfalls ermöglicht der Beziehungsrahmen die Weitergabe von formellem und informellem Wissen sowie Offenheit bezüglich der Auseinandersetzung mit strukturellen Hürden (Stichwort: „glass ceiling effect“). Auch weiterqualifizierende Module zur Kompetenzerweiterung gehören zu den typischen Bausteinen von Mentoring-Programmen und fördern oftmals den vertraulichen Austausch unter Peers.  

 

Dieser Abschnitt stellt einige Mentoring-Programme vor, die zurzeit Bewerbungen entgegen nehmen bzw. dies in Kürze tun werden. Allen voran das UdK Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, das sich als Leuchtturmprojekt bundesweiter Bekanntheit erfreut.

 

UdK Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen

 

In Kürze wird wieder das UdK Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen ausgeschrieben, das durch das Büro der Frauenbeauftragten inhaltlich und organisatorisch begleitet wird. Seit seiner Initiierung 2002 zielt das Programm darauf ab, geschlechtsbezogener struktureller Diskriminierung entgegenzuwirken, indem es Frauen in Kunst und Wissenschaft kompetent für die Bewerbung um eine Professur und andere Führungspositionen aufstellt. Bausteine zur Zielerreichung umfassen die Mentoring-Tandems sowie die Weiterqualifizierungsmodule des Rahmenprogramms.

 

Die Mentoring-Tandems setzen sich zusammen aus jeweils einer Programmteilnehmerin (der Mentee) und einer*einem Professor*in der UdK Berlin (der*dem Mentor*in) bzw. einer*einem Professor*in einer der kooperierenden Kunsthochschulen. In der Regel vereinbaren Mentee und Mentor*in mehrere persönliche Treffen über das Jahr, die inhaltlich ganz unterschiedlich gestaltet werden. Durch Feedback bisheriger Programmteilnehmerinnen wissen wir, dass für viele Mentees insbesondere der Einblick in die Hochschulstrukturen und –abläufe, gerade auch „hinter die Kulissen“, Rückmeldungen zu Lebenslauf und Portfolio sowie eine empathische Einschätzung der bereits geleisteten Fähigkeiten und Leistungen besonders wertvoll gewesen sind.

 

Zusätzlich nehmen alle Mentees an den Weiterqualifizierungsmodulen des Rahmenprogramms teil, deren inhaltliche Schwerpunkte auf der eigenen Profilschärfung, Netzwerken, Berufungsverfahren, Bewerbungsstrategien, Lehransätzen und Lehrproben liegen. In ihrem Feedback zu den Weiterqualifizierungsmodulen beschrieben die Programmteilnehmerinnen des letzten Durchlaufs, dass sie dabei insbesondere die Gelegenheit, sich selber zu reflektieren,  Ideen in der Gruppe zu teilen und Feedback von Peers einzuholen, geschätzt hätten.

 

Ausführliche Informationen zum Mentoring-Programm und Bewerbungsprozess finden Sie in Kürze unter https://www.udk-berlin.de/universitaet/gleichstellungspolitik/

 

 

Mentoring-Programm des Deutschen Kulturrats

 

Das Projektbüro „Frauen in Kultur und Medien“ des Deutsche Kulturrat führt ein sechsmonatiges Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen und Kreative durch, die im Kultur- und Medienbereich eine Führungsposition anstreben.

 

Bewerbungsfrist: 7. Juni 2019

>> mehr Infos
https://www.kulturrat.de/thema/frauen-in-kultur-medien/mentoring-programm

 

 

mentoringKUNST – „Deutschlandweit einzigartiges Frauen-Mentoring-Projekt in der Kunstszene“

 

Im Projekt Mentoring KUNST werden aktuell 14 Nachwuchskünstlerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern aus der Bildenden Kunst und der Literatur bei ihrem beruflichen Einstieg begleitet. Die Mentorenschaft übernehmen berufserfahrene Künstler*innen und Autor*innen.

 

  >> mentoringKUNST
https://www.mentoringkunst-mv.de/

 

Foto: frauenbeauftragte

 

AKTUELLES
 

Foto: frauenbeauftragte

 

Theatertreffen führt Quote ein!

 

Das Theatertreffen hat sich auf eine 50% Quote verständigt. Künftig sollen unter den zehn bemerkenswertesten Inszenierungen mindestens 50% von Regisseurinnen bzw. mehrheitlich weiblichen Regiekollektiven sein.  Aus Sicht der Festivalleiterin Yvonne Büdenhölzer war es höchste Zeit für eine Quote, da  „[r]eine Absichtserklärungen…nicht mehr ausreichen.“ Nur knapp 12% der Inszenierungen sind seit dem ersten Jahr des Festivals 1964 von Regisseurinnen beim Theatertreffen gezeigt worden. „Das ist ein Missverhältnis,“ so Büdenhölzer, „das wir nicht fortsetzen wollen."

 

Der Theaterredakteur der Zeitschrift ExBerliner, Nicholas Potter, fragt, ob, analog zu dem Hashtag #OscarsSoWhite, hier nicht vielleicht der Hashtag #TheatertreffenSoMale greifen sollte oder gar der Hashtag #TheatertreffenSoGerman treffender für die „eklatante Abwesenheit…von…[ganz unterschiedlichen] Stimmen“ sei. Potter, ursprünglich aus Großbritannien, sagt über sich und das Theatertreffen, er sei jedenfalls skeptisch geworden, nachdem „jahrein, jahraus immer dieselben wenigen (hauptsächlich) männlichen Namen auftauchten“.

 

Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Quote das Theatertreffen nachhaltig aufwirbelt. Denn zwar hat sich die Jury des Theatertreffens zu einer Quote von 50% verpflichtet, doch gilt diese Verpflichtung bisher nur für die Festivalausgaben 2020 und 2021.

 

>> „Burning issues should be a hotter topic“ – Artikel vom Theatertreffen Blog, 29.4.2019


>> Nachtkritik „50-Prozent-Frauenquote beim Theatertreffen“

 

>> "Systemfragen - Theatertreffen" Pressemitteilung der Berliner Festspiele, 30.4.2019

 

 

 

Antidiskriminierungmanagement an Berliner Hochschulen

 

Der Abgeordnete Tobias Schulze stellte am 25. April 2019 eine Anfrage beim Berliner Senat zum Antidiskriminierungsmanagement an Berliner Hochschulen (Anfrage Nr. 18/18698), die am 16. Mai 2019 schriftlich beantwortet wurde. Aus der Antwort geht hervor, dass es bisher lediglich an der TU Berlin einen Antidiskriminierungsbeauftragten gibt. Die (halbe) Stelle ist dem Stabsbereich des Kanzlers zugeordnet und verfügt über Mittel bei Bedarf für Schulungen und Sensibilisierungsworkshops.

 

Im Falle aller anderen Berliner Hochschulen verweist der Senat auf die bereits gesetzlich verankerten Anlaufstrukturen, also der nach dem in § 13 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes vorgesehenen Beschwerdestellen. Daneben werden zusätzlich auch hochschulspezifische Anlaufstrukturen, wie beispielsweise die Frauenbeauftragten und Schwerbehindertenvertretungen genannt sowie institutsspezifische Anlaufstellen, wie das Team Gesundheit an der UdK Berlin. 

 

Der Senat zeigt außerdem auf, dass die Entwicklung und Implementierung einer  Diversity Policy in den Hochschulen notwendig ist, um auf allen Ebenen verschiedenen Diskriminierungsformen entgegenzuwirken.

 

Gleichwohl wird Diskriminierung an Hochschulen, laut Senat, bereits weitläufig bearbeitet. Schließlich befassen sich „mit dem Thema bzw. mit Anfragen zur Diskriminierung“ grundsätzlich auch „Hochschulleitungen, Fakultäts-/Fachbereichs- bzw. Institutsleitungen, Personalräte, die Allgemeinen Studierendenausschüsse und das akademische Auslandsamt / International Office.

 

Das Thema wird uns weiter begleiten, da die notwendige Umsetzung der Diversity Policies in vielen Hochschulen noch ausstehen und für eine Anti-Diskriminierung-Policy auf allen Ebenen ein notwendiger zukünftiger Schritt für alle Hochschulen ist.

 

>> Zur schriftlichen Anfrage und Antwort des Senats

 

Aktuelles
 

Foto: bukof

 

Hochschulpakt und Geschlechtergerechtigkeit zusammen denken – ein offener Brief der bukof

 

Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e.V. fordert in einem offenen Brief an die Wissenschaftsminister*innen der Länder, die Bundesministerin für Bildung und Forschung und die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz den Hochschulpakt und Geschlechtergerechtigkeit zusammenzudenken.

 

Mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten Verstetigung des Hochschulpakts wird den Ländern eine dauerhafte Perspektive zur Entwicklung eingeräumt, die auch mit dem Gleichstellungsauftrag vereinbar sein muss. Geschlechtergerechte Stellenbesetzung und Entfristung sind dabei nur zwei von mehreren Punkten, die die bukof in der Ausgestaltung der Weiterführung des Hochschulpakts aufgenommen sehen will.

 

  >> Offener Brief der bukof
https://bukof.de/wp-content/uploads/bukof-Offener-Brief-Hochschulpakt.pdf

 

  >> Info zur bukof

https://bukof.de/

 

AKTUELLES
 

Deutscher Hochschulverband fordert zentrale Anlaufstelle für Betroffene von sexualisierter Belästigung und Mobbing

 

Die Hochschulen und Fakultäten wurden vom Deutschen Hochschulverband (DHV) dazu aufgerufen, umfassende und koordinierte Verfahrensvorkehrungen für den Umgang mit sexueller Belästigung und Mobbing zu treffen. Damit soll Machtmissbrauch und Grenzüberschreitungen begegnet werden, die in Betreuungs- und Abhängigkeitsverhältnissen bestehen.

 

An den meisten Hochschulen gibt es bereits Frauenbeauftragte oder andere Anlaufstellen für Betroffene von sexualisierter Gewalt und Diskriminierung.

 

>> Sexuelle Belästigung und Mobbing an Hochschulen: Pressemitteilung vom Deutschen Hochschulverband, 10.4.2019

 

Foto: Deutscher Hochschulverband

 

AKTUELLES
 

Angriffe auf Forschungsprojekte der Gender/ Queer Studies

 

Die Thematik ist leider nicht neu. Die AfD-Bundestagsfraktion agitiert gegen die Gender / Queer Studies, diesmal mit einer Anfrage  an die Bundesregierung (18/8220)  zu dem aus Bundesmitteln geförderten Forschungsprojekt „KRisE der GeschlechterVERhältnisSE? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial (REVERSE)“ , das am Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung (ZGS) an der Universität Marburg verortet ist.

 

Etwas Ironie birgt es schon, dass es bei dem Forschungsprojekt um ein Projekt handelt, das genau diese Art der Angriffe wissenschaftlich untersucht. Ein Forschungsfokus des Projekts liegt z.B. auf anti-feministischen Argumentationen im akademischen Diskurs, ein anderer auf der „Figuration des Anti-Feminismus nach Köln“. Viele der anti-feministischen Annahmen, die das Projekt analysiert, wie biologistische Zuschreibungen einer ‚natürlich‘ bedingten heteronormativen Zweigeschlechtlichkeit, sind genau die Annahmen, die seitens der AfD propagiert werden. 

 

In ihrer Anfrage will die AfD wissen „aufgrund welcher Überlegungen die Bundesregierung zu dem Entschluss…kam, das Projekt… mit einer Summe von 975´000 Euro…zu fördern“. Ferner will sie wissen, ob „die Bundesregierung eine verbindliche Definition dafür angeben [kann], was unter „Feminismus“ zu verstehen ist“. Trotz der augenscheinlichen Bestrebungen, Forscher*innen der Gender/ Queer Studies Wissenschaftlichkeit abzusprechen, dokumentiert die Anfrage letztlich eine grobe Unkenntnis der Wissenschaftslandschaft Deutschland. Forschungsgelder werden nicht nach dem Gutdünken der Bundesregierung, sondern durch einen mehrstufigen Prozess vergeben, in den die Scientific Community direkt eingebunden ist. Und in der Forderung nach einer „verbindlichen Definition“ des Feminismus offenbart nicht nur Unkenntnis über die diskursive Vielseitigkeit des Feminismus, sondern gleichsam eine anachronistische Herangehensweise an Wissen, wenn Wissen lediglich auf normative Definitionen basiert.

 

>> zur Anfrage der AfD (19/8220)
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/082/1908220.pdf

 

>> KRisE der GeschlechterVERhaltnisSE? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial (REVERSE)
https://www.uni-marburg.de/de/genderzukunft/forschung/reverse

 

AKTUELLES
 

Foto: frauenbeauftragte

 

Frauen- und Familienverbände fordern gesetzliche Regelung zur Vereinbarkeit

 

Am 4. April hat sich das EU-Parlament auf eine europaweite Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verständig, die unter anderem zukünftig pro Elternteil Anspruch auf vier Monate Elternzeit vorsieht. Zwar stärkt die Richtlinie soziale Bedingungen in Europa, ändert in Deutschland jedoch wenig, da viele Ansprüche zur Vereinbarkeit auf nationaler Ebene bereits großzügiger geregelt sind.

 

Um auch Deutschland Entwicklungsperspektiven zur Vereinbarkeit zu eröffnen, fordern der Deutsche Frauenrat, das Bundesforum Männer, das Zukunftsforum Familie, die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen und der Deutsche Gewerkschaftsbund die Bundesregierung in einer gemeinsamen Positionierung auf, „eigene gesetzliche Massnahmen zu ergreifen, um die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben zu verbessern und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern“.

 

Dazu gehören, laut Positionspapier, unter anderem „die geschlechtergerechte Ausweitung der Partnermonate beim Elterngeld, die Realisierung einer bezahlten Vaterschaftsfreistellung nach der Geburt als eigenständige Leistung und die Einführung einer Pflegezeit mit angemessener Ausgleichszahlung, z.B. in Anlehnung an das Elterngeld.“

 

>> EU-Richtlinie zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

 

>> Gemeinsame Positionierung des Deutschen Frauenrats, des Bundesforums Männer, des Zukunftsforums Familie, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen, des Deutschem Gewerkschaftsbund

 

WISSENSWERTES
 

DiVAversity of Arts - SAVE THE DATE und AUFRUF

 

Am 24. und 25. Oktober 2019 werden die Ergebnisse der fünf DiVAversity of Arts Projekte vorgestellt, um den vielfältigen Auseinandersetzungen mit Genderthemen an der UdK ein Gesicht zu geben. Was beschäftigt die UdK Berlin? Was sind die zentralen Herausforderungen der Gleichstellungsarbeit im Jahr 2019? Welche künstlerischen und wissenschaftlichen Strategien haben Akteur*innen im Umgang mit bestehenden Hierarchien gefunden? Wie kann die Hochschule dazu beitragen in Kunst, Lehre und Forschung neue machtsensible Sichtbarkeiten und feministische Praktiken zu etablieren?

 

Neben der Vorstellung der Projekte und Ausstellung einzelner Arbeiten ist ein weitgefächertes Programm geplant: mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops zu Geschlechterforschung und Intersektionalität an der UdK Berlin sowie zu praktischen Themen wie Altersvorsorge, Fördermöglichkeiten und Antragstellung für Frauen*, gendersensibler Rekrutierung und Personalentwicklung, und vielem mehr.

 

Im Hintergrund begleitet die DiVAversity Publikationsgruppe - eine Kooperation mit Kulturjournalistinnen der UdK Berlin - die Akteur*innen und ihre Anliegen.

 

AUFRUF! Für die geplante Ausstellung und Publikation im Oktober suchen wir noch weitere künsterische und wissenschaftliche Beiträge zu aktuellen Genderthemen an der UdK Berlin. Weitere Infos in Kürze hier: 

 

https://www.udk-berlin.de/universitaet/gleichstellungspolitik/akteurin-sein/divaversity-of-arts/publikationsgruppe/

 

https://www.udk-berlin.de/universitaet/gleichstellungspolitik/akteurin-sein/divaversity-of-arts/aufruf-zur-ausstellung-und-publikation/

 

Foto: frauenbeauftragte

 

VERANSTALTUNGEN
 

Foto: FCZB

 

Barcamp #FrauenProjekteDigital, 14.6.2019

 

Digitalisierung durchzieht unser Berufs- und Privatleben und verändert uns als Gesellschaft und Individuen grundlegend. Gleichzeitig sind Digitalisierungsprozesse nach wie vor stark männlich geprägt. Das Barcamp #FrauenProjekteDigital bietet Formate, Wissen zu teilen, sich über Erfahrungen auszutauschen und zu vernetzen. Folgende Fragestellungen stehen bei der Veranstaltung im Vordergrund:

 

  • Was hat Datenschutz mit solidarischem Handeln zu tun?

  • Benutzer*innenfreundliche Webseiten – was zählt?

  • Sexismus und Hatespeech im Netz – wie können wir uns wehren?

  • Digitale PR – welche Frauen sind im Netz unterwegs und wie erreiche ich meine Zielgruppe?

  • Twitter & Co. – wie nutze ich soziale Medien für meine Arbeit?

  • DSGVO – welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus für uns?

  • Urheberrecht im Netz – was darf ich wie nutzen?

 

>> mehr Infos
 

 

VERANSTALTUNGEN
 

Gesundheitstag der UdK Berlin 2019

 

Am 19. Juni findet von 9:00-13:00 Uhr der gemeinsame Gesundheitstag der UdK Berlin und TU Berlin im Foyer des Konzertsaals in der Hardenbergstraße statt, zu dem alle Mitglieder der UdK Berlin herzlich eingeladen sind. Durch szenische Darstellungen  in das diesjährige Thema "(Über)LEben in der digitalen Arbeitswelt" einführen werden die Studierenden  des Masterstudiengangs Theaterpädagogik. Im Foyer wird es unterschiedliche Stände mit Angeboten geben - von einem polizeilichen Infotisch zum Thema Cyberkriminalität hin zu betriebsärztlich durhgeführten Sehtests. Auch werden Workshops zu gesundheitsrelevanten Themen durchgeführt, diesmal zum Thema Achtsamkeit nach Jon Kabat Zinn. 

 

Bei Fragen zum Gesundheitstag wenden Sie sich gerne an das UdK Team Gesundheit. Das sind:

 

  • Claudia Grotti: claudia.grotti@intra.udk-berlin.de

  • Elke Thiele: elke.thiele@udk-berlin.de

  • Dr. med. Marianne Engelhardt-Schagen: betriebsaerztin@udk-berlin.de

  • Michael Koch: michael.koch@intra.udk-berlin.de

  • Naile Tanış: frauenbeauftragte@udk-berlin.de

  • Steffen Pieper: pieper@stp-arbeitsschutz.de

 

VERANSTALTUNGEN
 

Erzählcafé zu Wegen nach dem Gender-Studium, 24.6.2019

 

Alle Absolvent*innen und Studierende der Gender/ Queer Studies sowie andere Interessierte  sind am 24. Juni ab 18 Uhr in den Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, eingeladen.

 

Im Fokus steht der Erfahrungsaustausch mit Absolvent*innen zu der Frage nach dem beruflichen Einstieg und Werdegang. Dazu wird auch eine ausführliche Broschüre „Wege nach dem Gender-Studium“ präsentiert.

 

>> mehr Infos
 

 

VERANSTALTUNGEN
 

Foto: Kunsthalle Erfurt

 

100 Jahre Bauhaus aus Frauenperspektive

 

Im Rahmen des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums finden bundesweit zahlreiche spannende Veranstaltungen statt. Darunter sind:

 

Die Ausstellung „Bauhaus Frauen“ in der Kunsthalle Erfurt, die vom 19.4.-14.7.2019 gezeigt wird und der Frage nachgeht, wie Absolventinnen der Bauhaus-Universität Weimar heute ihre künstlerischen Visionen umsetzen. Dazu wurden die Arbeiten von 30 Künstlerinnen ausgewählt.

 

>> mehr Infos zur Ausstellung

 

Das Frauenmuseum in Bonn, das noch bis zum 22. November die Ausstellung „bauhaus *innen 1919-2019“ zeigt und den Beitrag von Frauen zum Bauhaus beleuchtet.

 

>> mehr Infos

 

 

VERANSTALTUNGEN
 

Workshops & Fortbildungen im Familienplanungszentrum BALANCE

 

Das Familienplanungszentrum BALANCE bietet ein vielseitiges Programm zu Themen rund um Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung.

 

>> Fortbildungsprogramm 2019 vom FPZ BALANCE
 

 

RÜCKBLICK
 

Aktionstag Nähe & Distanz

 

Am 24. Mai 2019 fand im Neuen Marstall der gemeinsame Aktionstag zu „Nähe und Distanz in der künstlerischen Ausbildung“ der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und der Universität der Künste Berlin statt. Initiiert durch die Frauenbeauftragten der HfM Berlin und UdK Berlin und der Hochschulleitungen, ermöglichte der Aktionstag durch seine vielseitigen Formate fundierten Austausch zu Nähe und Distanz aus unterschiedlichen fachlichen und institutionellen Perspektiven bundesweit.

 

Zu den Höhepunkten des Vormittags zählte der Vortrag der Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Lembke zur rechtlichen Einordnung von sexualisierter Belästigung an Hochschulen, der das komplexe Thema scharfzüngig  auf den Punkt gebracht darlegte. Lembke betonte, dass es sich bei sexualisierter Belästigung um eine geschlechtsbezogene Diskriminierung handele, eine „Platzanweisung in den [institutionellen und gesellschaftlichen] Hierarchien“, bei der sexuelles Begehren eine eher untergeordnete Rolle spiele. Sie veranschaulichte dies durch einen Fall, bei dem der Mitarbeiter eines Betriebs gegen seine außerordentliche Kündigung klagte, die er nach sexualisiert übergriffigen Verhalten erhalten hatte. Seiner Argumentation, es könne sich bei seinem übergriffigem Verhalten gegen einen anderen Mitarbeiter einer Leiharbeitsfirma nicht um sexualisierte Diskriminierung handeln, da er heterosexuell sei und die Berührungen nicht sexuell motiviert seien, wurde in letzter Instanz nicht stattgegeben.

 

Im Urteil vom 29.6.2017 entschied das Bundesarbeitsgericht, dass es „[a]uf eine sexuelle Motivation der Berührung nicht ankomm[e]“, sondern„[d]ie absichtliche Berührung primärer oder sekundärer Geschlechtsmerkmale eines anderen [per se] sexuell bestimmt ist“. (Siehe auch iSd. § 3 Abs. 4 AGG) Im weiteren Verlauf ihres Vortrags ging Lembke auch auf die Novellierung des Strafgesetzbuchs ein, das mit Paragraph 184(i) seit 2016 auch unerwünschte sexuell-konnotierte körperliche Berührungen unter Strafe stellt, und erinnerte Hochschulen daran, dass die vielerorts heraufbeschworene Freiheit der Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre (siehe Artikel 5 des Grundgesetzes) nur gemeinsam mit Gleichstellung (siehe Artikel 3 des Grundgesetzes) gedacht werden kann. Laut Lembke, „gibt’s die [nämlich] nur im Gesamtpaket.“

 

Ein weiterer Höhepunkt des Vormittags war ein künstlerischer Beitrag, der Nähe und Distanz direkt in den Kontext Hochschule transportierte und Szenen zu Bühnenproben in der Darstellenden Kunst mit Szenen am Treffpunkt „Aschenbecher“ und Szenen von Heinrich von Kleists „Zerbrochenem Krug“ miteinander verwob. Unbehagen entstand durch die Inszenierung übergriffiger Nähe in allen drei Erzählebenen. Als Stilmittel besonders eindringlich war dabei das Audiomaterial aus dem Off, das dem Publikum die Gedanken- und Gefühlwelt der Figuren, sozusagen entkoppelt von den Körpern, mitteilte. Einzelne Aussagen aus den Dialogen des künstlerischen Beitrags begleiteten den Aktionstag über den Tag hinweg. So wurde der Spruch „Ich bin Künstler, kein Pädagoge“ auch in verschiedenen Workshops am Nachmittag aufgegriffen.

 

Das Vormittagsprogramm schloss mit dem Vortrag von Prof. Dr. Freia Hoffmann zum schwierigen Umgang mit der Macht, in dem die Musikpädagogin einen Blick in die Praxis von Kunst- und Musikhochschulen warf, „eine Welt, in der,“ laut Hoffmann, „andere Gesetze gelten“.

 

Raum zum ausführlicheren Austausch boten die vier Workshops am Mittag. Diskutiert wurde u.a. das Instrument Wertekodex, Unterstützung für Betroffene an Hochschulen, Nähe und Distanz aus Studierendenperspektive und ein künstlerischer Zugang zu Nähe und Distanz mit der Zeichnung von Cartoons.

 

Mit der Podiumsdiskussion am Nachmittag und einem gemeinsamen Abschluss mit Imbiss wurde ein gelungener Ausklang gefunden. Mit bei der Podiumsdiskussion waren die Vorsitzende der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen, Prof. Dr. Rode-Breymann, die Vizepräsidentin der Hochschule für Musik und Theater München, Prof. Christine Schornsheim, der Vizepräsident der UdK Berlin, Prof. Dr. Norbert Palz und die UdK AStA-Referentin für „Interkulturelles und Antidiskriminierung“, Samara Hammud. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Claudia Neusüß, compassorange GmbH. Gesprächsthemen waren insbesondere der Umgang mit sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen sowie präventive Maßnahmen. So trug Frau Rode-Breymann eine institutionell-übergreifende Perspektive bei, machte sich für die Einbindung aller Hochschulmitglieder in Diskussions- und Veränderungsprozessen stark und plädierte für Klarheit seitens der Hochschulleitungen. Frau Schornsheim teilte persönliche Erfahrungen, die sie als eine Betroffene und als eine Person, die sich polizeilich gewehrt hat, in München machte. Herr Palz hinterfragte das Meister-Schüler System und setzte sich für eine verbindlichere Lehrdidaktik ein. Und Frau Hammud erinnerte an das Zusammenspiel verschiedener Diskriminierungsformen und betonte, dass die Feedbackkultur in der Lehre deutlich den Wert der Person von dem Wert einer bestimmten Arbeit trennen müsse.

 

Die Ergebnisse des Aktionstags werden derzeit zusammengeführt - eine ausführlichere Dokumentation ist in Planung.

>> mehr Infos

 

Foto: Janine Escher

 

RÜCKBLICK
 

Kongress „Digitaler Staat“ im April – Was bedeutet Gleichstellung in der digitalen Verwaltung?

 

Am Kongress „Digitaler Staat“, der im April in Berlin stattfand, wies die Vorsitzende der DBB Bundesfrauenvertretung, Helene Wildfeuer, darauf hin, dass die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung den Frauen nur dann bessere Arbeitsbedingungen bietet, wenn flexible und familienfreundliche Karrieremodelle nicht den beruflichen Aufstieg verhindern. „Der Leistungsbegriff muss neu definiert werden, um der Fehlannahme, wer immer erreichbar ist, leistet grundsätzlich mehr, entgegenzuwirken“, betonte Wildfeuer. „Dazu müssen die Leistungskriterien, die bei der dienstlichen Beurteilung zugrunde gelegt werden, auf indirekt diskriminierende Tatbestände geprüft und wenn nötig, entsprechend neu gefasst werden.“

 

Ebenfalls sei es wichtig die Beschäftigten und Führungskräfte darin zu schulen, sich vor Selbstausbeutung zu bewahren und Teilzeitmodelle auch für Führungskräfte zu ermöglichen. Dazu äusserte sich Helene Wildfeuer wie folgt: „Führen in Teilzeit, Top- und Job-Sharing-Modelle sind wichtige Bausteine für eine gendergerechte digitale Arbeitswelt.“ Dabei sollte die Leistungsbeurteilung jedoch nicht nach Anwesenheit („Präsenzkultur“) ausgerichtet sein.

  

>> „Gleichstellung in der digitalen Verwaltung. Vertrauen ist Grundlage für hohe Leistungsbereitschaft“ – Artikel des DBB, 4.4.2019

 

>> Digitaler Staat – zur Webseite

 

PUBLIKATIONEN
 

Foto: frauenbeauftragte

 

„Bitte weiter machen! Bitte mehr davon!“: Bericht zur Qualitätssicherung des UdK Mentoring-Programms

 

Das UdK Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen wird regelmäßig zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung evaluiert. Die Evaluationsergebnisse für den Mentoring-Durchlauf 2018 wurden jetzt in einem ausführlichen Bericht zusammengeführt und am 27. Mai 2019 der Kommission für Chancengleichheit (KfC) vorgestellt. In Kürze wird der Bericht auf der Webseite der Frauenbeauftragten erhältlich sein.

 

Der Bericht stützt sich insbesondere auf die Evaluationsergebnisse der Feedbackbögen, die die Mentees regelmäßig zu einzelnen Veranstaltungen, aber auch zu Programmbausteinen und zu dem Gesamtprogramm ausgefüllten. Mit drei Mentees wurden auch noch vertiefende Interviews geführt. Insgesamt bewerteten die Mentees die inhaltlich-organisatorischen Aspekte des Mentoring-Programms als sehr positiv. 88% der Mentees gaben dazu bei Jahresende an, dass sich ihre Erwartungen „voll erfüllt“ bzw. „erfüllt“ hätten. Bei den Mentoring-Tandems fühlten sich viele Mentees von ihren Mentor*innen sehr unterstützt und konnten für sich, ihre Arbeit und berufliche Weiterentwicklung wertvolles Feedback mitnehmen. Für einige wenige war der Austausch weniger hilfreich, was künftig u.a. durch eine Handlungsempfehlung für Mentor*innen und Mentees aufgefangen werden soll.

 

Nach Ablauf des Jahres beschrieben die Mentees, dass das Programm entscheidend dazu beigetragen habe, dass sie ihren zu Anfang des Jahres gesteckten Zielen erheblich näher sein. So beschreibt eine Mentee „wesentlich zielorientierter, selbstbewusster geworden [zu sein]“, eine zweite teilt mit „viel ruhiger…dadurch auch sicherer…geworden [zu sein]“ und eine dritte erwähnt, sich „in vielen Dingen bestärkt [zu] fühle[n]“.

 

Für die Weiterführung des Programms haben sich die Mentees ausdrücklich ausgesprochen. So schreibt eine Mentee: „[E]s wäre toll und wünschenswert, wenn das Mentoring-Programm weitergehen kann.“ Eine andere schreibt: „Bitte weiter machen! Bitte mehr davon!“ (auch der Titel dieses Berichts). Und eine dritte erklärt: „Da ich das Mentoring Programm als durchweg positiv wahrgenommen habe, hoffe ich, dass das Programm weiterhin bestehen wird. Es ermutigt Frauen sich zu positionieren und nicht zu scheuen oder ihren Wert zu unterschätzen.“

 

Der Bericht ist in Kürze HIER erhältlich. 

 

PUBLIKATIONEN
 

Ein Quantensprung für Geschlechtergerechtigkeit

 

Bereits im März hat die EU ihren Bericht über Gleichstellung von Männern und Frauen 2019 veröffentlicht. Auch wenn die EU im Vergleich zu manchen anderen Teilen der Welt „für viele Frauen“, laut Bericht, „eine gute Adresse ist“, ist völlige Gleichberechtigung bisher für die meisten „keine greifbare Realität“.  Der Bericht betont, dass „viele Frauen in ihrem Alltag nach wie vor mit Herausforderungen, Ungleichheiten und Bedrohungen konfrontiert sind“. Dazu zählen unter anderem geringere Beschäftigungs- und Karriereoptionen, niedrigere Löhne sowie sexualisierte Diskriminierung und Gewalt.

 

Auch die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat im März einen Bericht zur Gleichstellung im Arbeitsleben veröffentlicht. Laut ILO Bericht sind in letzten 20 Jahren keine nennenswerte Fortschritte bezüglich der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten am Arbeitsplatz zu erkennen.  Wie der Titel des Berichts „ A Quantum Leap For Gender Equality“ aussagt, bedarf es deshalb tatsächlich eines Quantensprungs für Geschlechtergerechtigkeit.

 

Lassen Sie uns alle gemeinsam springen!

 

>> „2019 Report on equality between women and men in the EU“ – Bericht von der Europäischen Kommission 2019
 

 

>> A quantum leap for gender equality: For a better future of work for all – Bericht von der ILO, 7.3.2019
 

 

PUBLIKATIONEN
 

Foto: Period

 

Raus aus der Grauzone: Ein Leitfaden zum Umgang mit Sexualisierter Diskriminierung und Gewalt

 

Das feministische Netzwerk „Period“ hat einen 72-seitigen Leitfaden zum Umgang mit sexualisierter Diskriminierung und Gewalt erstellt. Entstanden sind Netzwerk und Leitfaden aus einem Workshop zu sexualisierten Grenzüberschreitungen für Mitarbeiterinnen des EU-Parlaments. Ein Fokus des Leitfadens liegt auf Handwerkszeug zur Reflektion übergriffiger Situationen in der Arbeitswelt. Die Autorinnen verwenden vier Kategorien zur Analyse von Grenzüberschreitungen. Darunter sind das Arbeitsumfeld, wobei stark hierarchische Umfelder Übergriffe begünstigen, das „Good-Guy-Syndrom“, das populären und einflussreichen Kolleg*innen übergriffiges Verhalten per se abspricht sowie die „Belästigungstechniken“, derer sich die grenzüberschreitende Person bedient, und das Verhalten Betroffener.

 

Mithilfe verschiedener Fallbeispiele, auch aus dem universitären Bereich, zeigt der Leitfaden Muster auf, die sich in Bezug auf sexualisierte Diskriminierung und Gewalt wiederholen. Ein zweiter Fokus liegt dann auf dem persönlichen Umgang mit sexualisierter Diskriminierung und Gewalt. Hier bietet der Leitfaden konkrete Schritte, Grenzüberschreitungen zu begegnen und sich zu wehren.

 

Der Leitfaden ist auf englischer Sprache.

 

>> Period
 

>> Wie Missbrauch entsteht und was du dagegen tun kannst – Artikel von JETZT, 21.4.2019

 

>> Handbuch gegen sexuelle Belästigung: "It's not that grey" – Artikel von WOMAN, 12.4.2019

 

PUBLIKATIONEN
 

Vereinbarkeit von Promotion und Familie - Informationsbroschüre

 

Die dezentralen Frauenbeauftragten der Humboldt Graduate School haben 2018 eine Informationsbroschüre mit dem Titel „Vereinbarkeit von Promotion und Familie veröffentlicht. Sie informiert über folgende Themen:

 

- Finanzierungsmodelle während einer Promotion (Haushaltsstelle, Drittmittelstelle, Stipendien und  sonstige Finanzierungsmöglichkeiten) und Informationen zu Elternzeit, Elterngeld, Krankenversicherung usw.

- Arbeitssicherheit für schwangere Promovierende und praktische Tipps zur alltäglichen Vereinbarkeit, eine Checkliste für die Zeit von Schwangerschaft (Mutterschutz, Elterngeld und Elternzeit) und ein Leitfaden für Vorgesetzte bzw. Promotionsbetreuer*innen

- Pflege und andere Betreuungsvereinbarungen

 

Desweiteren enthält die Broschüre zwei Interviews mit Doktorandinnen als Best-Practice-Beispiele sowie eine umfangreiche Link- und Literaturliste.

 

>> „Vereinbarkeit von Promotion und Familie. Eine Informationsbroschüre für die Humboldt-Universität zu Berlin, aber auch für andere Universitäten”
 

 

PUBLIKATIONEN
 

Lohnnachteile durch Mutterschaft

 

Die neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass Frauen mit Kindern in Deutschland derzeit erhebliche Lohneinbussen in Kauf nehmen müssen. Selbst mit Gleitzeiten lasse sich das nicht verhindern. Es braucht mehr öffentliche Kinderbetreungsmöglichkeiten, sowie Reformen der Elternzeit und des Steuerrechts.

 

>> Lohnnachteile durch Mutterschaft. Helfen flexible Arbeitszeiten? – Report Nr. 49 von der Hans Böckler Stiftung, Mai 2019
 

 

>> „Forscherin: Reformen bei Elternzeit und Steuerrecht für Mentalitätswechsel. Mütter erleiden erhebliche Einbußen beim Lohn – Gleitzeit hilft dagegen nicht“ – Pressemitteilung von der Hans Böckler Stiftung, 9.5.2019
 

 

PUBLIKATIONEN
 

Transdisziplinäre Geschlechterstudien - Bulletin Nr. 58

 

Das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) hat das aktuelle „Bulletin Info“-Magazin Nr. 58 veröffentlicht. Darin sind aktuelle Infos zu Tagungen, Forschungsliteratur, Forschungsförderung, Fraueninitiativen usw. zu finden.

 

>> „Bulletin Info Nr. 58“ – Download

 

PUBLIKATIONEN
 

CEWS Journal Nr. 118: Gleichstellung und Digitalisierung

 

Das aktuelle CEWS journal widmet sich den Themen „Gleichstellung und Digitalisierung“. In einem Gastbeitrag stellen Fabiola Rodriguez Garzon (TU Berlin) und Anja Hein (HU Berlin) das vom BCP geförderte Projekt „DiGiTaL – Digitalisierung: Transformation und Gestaltung“ vor.

 

>> CEWS journal – Webseite

 

>> CEWS journal Nr. 118 – Download

 

>> „DiGiTal – Digitalisierung: Transformation und Gestaltung“

 

IMPRESSUM

 

Verantwortlich: Universität der Künste Berlin - Frauenbeauftragte - Naile Tanış

Texte / Redaktion: Dr. Henrike Lehnguth, Stephi Meyer

Mitarbeit: Inga Kleinecke, Anke Mittag

Fotos: frauenbeauftragte
Text: frauenbeauftragte@udk-berlin.de

www.gleichstellungspolitik.udk-berlin.de
www.facebook.com/genderanddiversityUDKBERLIN
www.instagram.com/udkberlin_gender.diversity

 

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