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Foto: Jill Senft, Illustrationsklasse Prof. Henning Wagenbreth

Newsletter März 2021

Liebe Leser*innen!

 

Wir freuen uns, Sie auch im März kulturell und künstlerisch begleiten zu können: Hören Sie zum Beispiel in den Podcast unserer Kulturjournalismus-Studierenden, schauen Sie in das Filmprojekt der UdK-Meisterschülerin Caroline Pitzen oder werfen sie einen Blick in die Hybrid Performance "Dancing at the Edge of the World".

 

Ein Wort zum Titel deses Newsletters: Jill Senft aus der Illustrationsklasse von Prof. Henning Wagenbreth beschäftigt sich in ihrem Meisterschüler*innenprojekt mit dem Kuriosum, dass in der Vergangenheit Tieren der Prozess für widerrechtliches Verhalten gemacht wurde. So wurde ein Hahn beschuldigt, ein Ei gelegt zu haben (1474 in der Schweiz) oder Tauben wurden wegen Schmuggelei zu Tode verurteilt (1963 in Tripoli). Zu sehen sind die entstandenen Arbeiten unter anderem auf dem UdK-Instagramkanal.

 

Halten Sie durch  – der Frühling kommt ja bald!

Die Redaktion

 

Reinhören und -sehen
 

Grundbedürfnis Nähe | Eine Sendung von UdK-Kulturjournalist*innen

Nähe ist ein Grundbedürfnis des Menschen, aber in Pandemiezeiten alles andere als selbstverständlich. Die Studierenden des Masterstudiengangs Kulturjournalismus widmen dem Thema eine "Stunde 1 Labor“-Sendung auf Deutschlandfunk Kultur. Fünf Beiträge beleuchten aktuelle Gefühlswelten. Die Hörer*innen erfahren von Silbernetz, der Hotline gegen Einsamkeit, von Online-Dating-Erfahrungen und den Herausforderungen in Liebesbeziehungen während der Pandemie sowie von dem Schicksal einer Sexarbeiterin im Corona-Lockdown.

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Foto: hippopx.com

 

"Nichtstun ist keine Alternative" | Ein Erfahrungsbericht von Prof. Mathias Noack in der aktuellen Ausgabe der Opernwelt

"Sie sind tapfer. Suchen mit großem Einfallsreichtum nach Möglichkeiten, den Unterricht auch online inspirierend zu gestalten. Schwanken zwischen Lust und Frust. Wie es Lehrenden und Studierenden der UdK Berlin in der Krise ergeht." Dieser Erfahrungsbericht von Mathias Noack, Professor für Darstellendes Spiel an der Universität der Künste Berlin, ist erschienen in der aktuellen Märzausgabe der Zeitschrift Opernwelt. Eindrucksvoll wird hierin dargelegt, welche Herausforderungen die Pandemiebedingungen für die Lehrsituation in der Darstellenden Kunst bedeuten, einer Ausbildung, die lebt von der unmittelbaren Begegnung, von Kontakt und von Berührung. Die Studierenden schildern eindringlich die positiven und negativen Seiten dieser besonderen Zeit.

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Foto: Mathias Noack

 

Film | FREIZEIT oder: das gegenteil von nichtstun

Der Film "FREIZEIT oder: das gegenteil von nichtstun" der UdK-Alumna Caroline Pitzen feiert seine Weltpremiere bei der 'Woche der Kritik". Entstanden iim Rahmen ihres Meisterschüler*innen-Studiums bei Prof. Thomas Arslan, erforschen Caroline Pitzen (Regie) und Markus Koob (Kamera), wie junge Berliner Aktivist*innen politische Kämpfe besprechen, ihr Handeln reflektieren und die nächsten Schritte für die Gesellschaft antizipieren. Der Film ist deutschlandweit über Stream bis zum 7. März verfügbar. Neben Caroline Pitzen sind folgende UdK Alumni beteiligt: Philipp Fröhlich und Ljupcho Temelkovski (Ton, Dramaturgische Beratung, OKNO) sowie SHEN Sum-Sum (Ton). Mitte März hat der Film Internationale Premiere bei Cinéma du réel in Paris.

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Foto: OKNO/Markus Koob

 

Personen
 

Neuer Gastprofessor in der Mode: Julian Zigerli

Im März nimmt Julian Zigerli seine dreijährige Gastprofessur an der UdK Berlin auf. Vor zehn Jahren schloss der Schweizer sein Modedesign-Studium hier ab. Er zog nach Zürich und gründete sein Label JULIAN ZIGERLI, das er seitdem erfolgreich führt. Mit der Gastprofessur kehrt er nun in neuer Funktion in seinen Studiengang zurück. Sein Aufgabenbereich wird die Entwurfslehre in der Studienrichtung Modedesign sein, die aktuell relevante, branchenspezifische wie auch interdisziplinäre Themen, Diskurse und Technologien mit der Lehre verbindet sowie die Betreuung der BA- und MA- Abschlüsse. 

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Foto: Julian Zigerli

 

Erfolg des Monats
 

Die NaFöG-Stipendiat*innen 2021/22 stehen fest

Die Elsa-Neumann-Stipendiat*innen für den kommenden Förderungszeitraum sind ausgewählt. An der UdK Berlin können sich Anna Lauenstein (Prof. Jimmy Robert), Anne Line Gertz (Prof. Jean-Philippe Vassal), Ivan Marković (Prof. Thomas Arslan), Dmytro Bondarev (Prof. Peter Weniger, JIB) sowie Ayse Cansu Tanrikulu (Prof. Greg Cohen, JIB) über ein Jahr Förderung mit einem monatlichen Grundbetrag von 1.000 Euro freuen. Die UdK Berlin ist Geschäftsstelle des Landes Berlin gemäß dem Nachwuchsförderungsgesetz (NaFöG) für alle künstlerischen Hochschulen Berlins. Einmal jährlich vergibt eine Kommission Stipendien an Absolvent*innen künstlerischer Studiengänge, die überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben. Die Stipendien dienen der Erarbeitung künstlerischer Vorhaben und werden für die Fächergruppen Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst ausgeschrieben. Zwei NaFöG-Projekte möchten wir Ihnen hier genauer vorstellen: So haben wir Anne Line Gertz gefragt, was sie mit ihrem Stipendium vorhat. Und die ehemalige Stipendiatin Johanna Ackva berichtet von ihrem Projekt "Tod und Tanz".

 

Foto: Aïsha Mia Lethen, aus dem Projekt "Tod und Tanz" von Johanna Ackva

 

UdK aktuell
 

DAAD-Projekt Artist Training DIGITAL BASICS | Programm 2021 und Fachtag

Das DAAD-Projekt "Artist Training DIGITAL BASICS" ist ein Qualifizierungsprogramm am Berlin Career College für Exil-Künstler*innen. Ab März werden Basisthemen der Selbstständigkeit in Deutschland anhand von vertiefenden Workshops, Beratungen, Praxismodulen und Exkursionen an professionelle Exil-Künstler*innen aller Branchen vermittelt. Das Programm umfasst vier Standorte (UdK Berlin, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, das Global Board im Musikland Niedersachsen sowie das Projekt "INTRO“ der Behörde für Kultur und Medien Hamburg) und ist für die Branchen Musik, Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Film ausgerichtet. 

Am 22. April findet im Rahmen des Projekts zudem der Fachtag "ARTIST CAREER FORUM II: Strategien für diversitätssensible Transformationsprozesse in Kultur- und Bildungseinrichtungen" für Vernetzung und Austausch statt. In zwei Blöcken werden die Themen: #Exklusiv-Inklusiv: Der Weg von Internationalität zu Diversität – Ausschlussmechanismus in Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie #Accessibility: Wie sehen Barriere-freiere Arbeitsprozesse aus? in Impulsvorträgen vorgestellt und in Workshops erarbeitet. Ziel des Fachtages ist, Handlungsempfehlungen für Kultur- und Bildungseinrichtungen zu entwickeln. Anmeldungen werden per Mail erbeten unter artisttraining-ziw@udk-berlin.de.

 

Foto: Artist Training

 

Kampagne für ein Berliner Kulturfördergesetz: Die UdK Berlin ist dabei

"Wir.Sind.Kultur" heißt die Kampagne, zu der der Landesmusikrat Berlin gemeinsam mit seinen Kooperationspartner*innen aufruft. Auch die UdK Berlin ist beteiligt. Abgeleitet aus Art. 20. Absatz 2 der Landesverfassung fordert die Kampagne, den gesellschaftlichen Stellenwert von Kunst und Kultur in einem Gesetz auszugestalten. "Wir.Sind.Kultur" verfolgt hierbei drei Ziele: die Berliner Kulturschaffenden durch die Krise bringen, die Kulturszene in Berlin wieder aufbauen und die Berliner Kultur mit einem Kulturfördergesetz nachhaltig absichern.

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Foto: Landesmusikrat Berlin

 

Weiterbildung
 

"Künstlerisches Erzählen – Storytelling in Art and Education" geht in die sechste Runde

Erzählen erreicht Menschen aller Altersgruppen und Bildungsschichten. Es überwindet Sprachbarrieren und gibt Raum für kulturelle Vielfalt. Der berufsbegleitende Zertifikatskurs "Künstlerisches Erzählen – Storytelling in Art and Education" wird ab September 2021 erneut am Berlin Career College angeboten, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, innerhalb von eineinhalb Jahren die Kunst des Erzählens zu erlernen oder zu vertiefen. Die Weiterbildung hat einen starken Praxisbezug: Die Teilnehmenden erproben sich sowohl mit öffentlichen Vorstellungen als auch während eines Praktikums. Neu hinzu kommt das Praxiselement "Erzählen in der Schule". Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmer*innen, die ganz unterschiedliche Hintergründe und Lebenserfahrungen haben, ihre Erzählprogramme, und ein internationales Netzwerk entsteht. Gelehrt wird Bühnenkunst, Performancetechnik, Pädagogik, Dramaturgie und Erzähltheorie. Die Bewerbungsfrist für den folgenden Kurszeitraum (17. September 2021 bis 19. Februar 2023) endet am 24. Juni 2021.

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Foto: Künstlerisches Erzählen_Ilhan Emirli © Nino Handler

 

Impressum
Herausgeber: Universität der Künste Berlin, Der Präsident
Verantwortlich: Stabsstelle Presse/ Kommunikation
Mitarbeit: Elke Kupschinsky, Lektorat
Texte/ Redaktion: Christina Schoßig

 

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