Prof. Hartmut Meyer

Kurzvita

Hartmut Meyer (Jahrgang 1953) studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee von 1976 –1981.

Ab 1981 Zusammenarbeit mit Frank Castorf am Theater Anklam. (u.a. “Die Schlacht”, “Othello”, “Trommeln in der Nacht”, “Nora”)

1988 Ausreise aus der DDR, ab 1990 Zusammenarbeit mit Ruth Berghaus (u.a „Pelleas und Mellisande“ an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, „Fliegender Holländer“ und „Freischütz“ in Zürich).

Seit 1992 weitere Arbeiten mit Frank Castorf an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zuletzt „Sache Danton“, „Schmutzige Hände“, „Caligula/ Das obszöne Werk“.

Seit 1994 Zusammenarbeit mit Andreas Homoki (u.a. „Don Giovanni“ in Kopenhagen, „Das Schloß“, Hannover, „Elektra“ und „Requiem“, Basel, „Zauberflöte“, Köln, „Troubadour“, Bonn), mit Michael Klette (“Richard der Dritte”, Kassel, “Torquato Tasso”, “Hamlet”, “Wie es euch gefällt” “Romeo und Julia”, “ Macbeth”, Aachen)

Zusammenarbeit mit Reinhild Hoffmann in Luzern “ Don Giovanni”, in Berlin “Ariadne auf Naxos”, mit Sebastian Baumgarten nach „Tosca“ in Kassel und „La Boheme“ und “Salome” in Luzern, “ Werther” in Berlin und “Die Trojaner” in Mannheim. Eigene Stücke und Inszenierungen: “ Das Geräusch” Volksbühne Berlin, 1996, ”Peerlboot” Aachen,1999, “Die Schöpfung” von Haydn in Meiningen.

Preise:
1990 Bühnenbildner des Jahres für “Miss Sara Sampson” von der Münchener Abendzeitung 
1992 Friedrich-Luft-Preis für Rheinische Rebellen in Berlin.
1995 Goldmedaille Prager Quadriennale für den Gruppenbeitrag der Bundesrepublik Deutschland mit Robert Ebeling, Frank Hänig, Peter Schubert, Hartmut Meyer.
1992-98 mehrfache Nennungen zum Bühnenbildner des Jahres in „Theater Heute“ für “Clockwerk Orange”, “Frau vom Meer” und “Schmutzige Hände”. 

Gastprofessuren:
1997 an der Bühnenbildklasse der Kunstakademie Dresden
1998 an der Bühnenbildklasse der Kunsthochschule Weissensee

Hartmut Meyer war von Oktober 2002 bis März 2019 Professor an der Universität der Künste Berlin im Studiengang Bühnenbild.