Stephan Schönlau

Kurzvita

Stephan Schönlau wurde 1985 in Kapstadt geboren und studierte zunächst Tonsatz bei Prof. Jürgen Ganzer an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und bei Prof. Thomas Daniel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (dort mit dem „instrumentalen Hauptfach“ Klavier). Nach einem Masterstudium in Musikwissenschaft an der Universität zu Köln und einem Lehrauftrag an der HfMT Köln (Standort Wuppertal) siedelte er zur Promotion für drei Jahre nach Großbritannien über, wo er als graduate teaching assistant an der University of Manchester ein breites Fächerangebot im Bereich Musiktheorie und Musikwissenschaft lehrend unterstützte. Seit dem Wintersemester 2017/18 lehrt Stephan Schönlau Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin.

Seine Doktorarbeit, die er momentan bei Prof. Rebecca Herissone an der University of Manchester abschließt, beschäftigt sich mit englischen basso ostinato Kompositionen des späten 17. Jahrhunderts. Dabei verwendet er Analysemethoden, die weitgehend auf der Kompositionstheorie der Zeit beruhen und damit ein tieferes Verständnis dieser Musik sowie des musikalischen Denkens der Zeit ermöglichen. Die Doktorarbeit wurde von Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, sowie des North West Consortium Doctoral Training Partnership und der University of Manchester (McMyn-Preis) maßgeblich unterstützt.

Neben seinen breit gefächerten Forschungsinteressen betätigt er sich als Cembalist (Schwerpunkt basso continuo) und Chorsänger. Ein detaillierteres curriculum vitae einschließlich Publikationsliste ist unter folgendem Link einsehbar: https://auditive-architektur.academia.edu/StephanSch%C3%B6nlau