Prof. Ute Florey (geb. Döring)

Kurzvita

Ute Florey ist seit dem WS 2015/16 Professorin für Gesang in der Fakultät III im Institut für Musikpädagogik. Als Ute Döring in Berlin geboren, erhielt sie schon als 16-jährige einen Förderpreis beim Bundeswettbewerb für Liedermacher, Chanson und Jazz und studierte nach dem Abitur an der Hochschule der Künste Berlin Gesang bei Peter Maus und Liedinterpretation bei Dietrich Fischer-Dieskau sowie Klavierpädagogik bei Raimund Havenith und Helga Thieme. Seit über 25 Jahren ist sie unter ihrem Geburtsnamen Döring auf deutschen und internationalen Bühnen (u. a. Frankfurt, Wiesbaden, Köln, Bonn, Bayreuther Festspiele, Mannheim, San Francisco Opera, Scala di Milano, KNO Seoul, Theater an der Wien, De Nederlandse Opera Amsterdam, Gewandhaus Leipzig, Cité de la Musique Paris) als Opernsängerin und Konzertsolistin tätig. Sie hat mit bedeutenden Dirigenten (Sir Donald Runnicles, Riccardo Muti, James Conlon, Giuseppe Sinopoli, Sir Jeffrey Tate, Julia Jones, Alicja Mounk, Roland Kluttig, Daniele Gatti, Phillipe Jordan, Lothar Königs, Francois-Xavier Roth) und Regisseuren (Johannes Schaaf, Robert Carsen, Günter Krämer, Jürgen Flimm, Torsten Fischer, Helmut Lohner, Cesare Lievi, David Mouchtar-Samorai, Manfred Beilharz, Dietrich Hilsdorf, Saskia Kuhlmann, Jakob Peters-Messer, Konstanze Lauterbach, Markus Bothe) zusammengearbeitet. Ihr Repertoire umfasst über 60 Partien, vom meist lyrischen Mezzosopran bis zum dramatischen Sopran (u. a. Orfeo (Gluck), Giulio Cesare, Ottavia, Carmen, Cenerentola, Rosina, Octavian, Idamante, Cherubino, Varvara, Fragoletto, Muse/Niklas, Concepcion, Charlotte, Gräfin Geschwitz, Preziosilla, Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Gutrune, Fidelio, Sieglinde, Salome, Marie in Wozzeck, Karolina von Kirchstetten in Elegie für junge Liebende von Hans-Werner Henze). Ihr sehr großes Liedrepertoire, das sie u. a. mit den Pianisten Ursula Meyer, Antonio Grimaldi, Michael Gees, Burkhard Kehring und Anne Le Bozec gestaltete, reicht von der klassisch-romantischen Literatur bis zur zeitgenössischen und auch frei improvisierten Musik. Bevor sie in Berlin ihre Professur antrat, war Ute Florey über fünf Jahre lang Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik in Mainz.