Barrierefreie Veranstaltungen
Die UdK Berlin bemüht sich Ihre Zugänglichkeit zu Veranstaltungen zu verbessern. Gemeinsam mit der Stabsstelle Überfakultäre Veranstaltungen und dem Büro der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten haben wir einige Hinweise für Sie zusammengetragen:
Bsp. Formulierung allgemein:
"Was brauchen Sie, um gut an der Veranstaltung teilnehmen zu können? Hiermit möchten wir erfragen, was wir als Veranstalter*innen beachten können, um Barrieren abzubauen."
Bsp. Formulierung Bewerbungsgespräch:
"Um sicherzustellen, dass das Gespräch möglichst barrierefrei verläuft, bitten wir um Mitteilung besonderer Bedarfe. Für Rückfragen hierzu steht Ihnen auch gern die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen an der UdK Berlin (Kontakt unter https://www.udk-berlin.de/service/schwerbehindertenvertretung/) zur Verfügung.“
Bsp. Formulierung Konzertsaal mit Hinweis auf Kinderbetreuungsmöglichkeiten:
"Wir bemühen uns um bestmögliche Zugänglichkeit der Veranstaltung: Bitte geben Sie uns bis XXX Bescheid, ob es Bedarf für Gebärdensprachübersetzung gibt. Das untere Foyer des Konzertsaals ist barrierefrei erschlossen (Rampe links der Treppen). In das obere Foyer gelangt man über eine Treppe. Bitte informieren Sie uns im Vorfeld, falls Sie einen Aufzug benötigen, da dieser über einen anderen Gebäudeteil erreichbar ist. Weitere Infos unter Barrierefreiheit der UdK-Gebäude – Universität der Künste Berlin oder XXX (Kontakt Veranstaltende).
Kinder sind willkommen – eine Kinderbetreuung vor Ort können wir aber leider nicht anbieten. Generell bietet die UdK Berlin mit KidsMobil eine flexible Kinderbetreuung an. Infos unter: KidsMobil – Flexible Kinderbetreuung für UdK-Angehörige – Universität der Künste Berlin."
Checkliste für Veranstaltungen:
1. Auswahl Veranstaltungsort
- barrierefreie Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ggf. Parkmöglichkeiten über die UdK Berlin
- schwellenfeier Zugang zum Haus und den Räumlichkeiten bzw. Zugänglichkeit per Aufzug/ Rampe prüfen
- barrierefreie Toiletten, sowie möglichst barrierefreie Leitsysteme und Rettungswege
2. Dolmetschende rechtzeitig buchen bzw. informieren
- je nach Bedarf Gebärdensprachdolmetscher*innen (DGS) und/ oder Schriftdolmetscher*innen
- Es empfiehlt sich diese vor Versand der Einladungen zu buchen. Stornofrist beachten!
3. Einladungen barrierefrei gestalten
- mit Vorgaben zur Anmeldung (Anmeldefrist wichtig für Stornofrist DGS)
- möglichst barrierefreie Informationen zur Veranstaltung auf eigener Webseite/ Social Media (nach BITV 2.0 und Standard WCAG 2.1)
4. Abfrage: Unterstützungsbedarf und Begleitumstände
- Was wird benötigt: Gebärdensprachdolmetschende, Schriftdolmetschende, sonstige Hilfsmittel, ggf. Assistenzperson (gern Formular zum Ankreuzen)
- zusätzliche Abfrage: Was brauchen Sie, um gut an der Veranstaltung teilnehmen zu können? Hiermit möchten wir erfragen, was wir als Veranstalter*innen beachten können um Barrieren abzubauen.
5. Organisation und Ablauf
- Materialien möglichst barrierefrei gestalten, leichte Sprache, Dokumente/ Präsentationen vorab verschicken - Hinweis: Dolmetschende benötigen Inhalte i.d.R. vorab um sich vorzubereiten (Fremdwörter, Fremdsprache, Fachkontext)
- Platzierung Gebärdendolmetschende und betroffene Personen bedenken, miteinander bekannt machen
- Gestaltung Veranstaltungsort (ausreichend Lichtquellen, erreichbare Bühne, höhenverstellbares Rednerpult, unterfahrbare Tische)
- ggf. Catering: barrierefreie Ausstattung Buffet
6. Technik/ Zubehör
- für Schriftdolmetschende zusätzlicher PC mit Bildschirm zur Übertragung auf Beamer und Leinwand (Technikanforderungen vorab erfragen)
- ggf. Anschlussmöglichkeiten für mitgebrachte Laptops, Mikrophone/ Headsets/ Lautsprecher/ Induktive Höranlage
(Hinweise in Anlehnung an: Bundesfachstelle Barrierefreiheit - Veranstaltungsplanung - Checkliste für die Planung von barrierefreien Veranstaltungen)
Weiterführende Informationen:
Checklisten mit unterschiedlicher Ausführlichkeit: Aktion Mensch, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, ramp-up.me
Vergleich Videokonferenz-Programme: Bundesfachstelle Barrierefreiheit