Bildungsangebote

Interne Bildungangebote

In Kürze finden Studierende und Mitarbeitende hier alle Informationen zu den Bildungsangeboten im Wintersemester 2025/26 im Rahmen der Antisemitismusprävention.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme.

Externe Bildungsangebote

Hier erhalten Sie eine Auswahl von externen Workshops und Seminaren aus unserem Netzwerk.

RIAS Berlin | Fachtagung am 16. Oktober 2025: "Alltag und Zäsur – Dynamiken des Antisemitismus in Berlin vor und nach dem 7. Oktober“

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) zieht Bilanz aus zehn Jahren Dokumentationstätigkeit und diskutiert im Austausch mit Expert_innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Entwicklungen des Antisemitismus in Berlin. Wir freuen uns, Sie auf unsere Fachtagung "Alltag und Zäsur – Dynamiken des Antisemitismus in Berlin vor und nach dem 7. Oktober" aufmerksam zu machen, die am 16. Oktober 2025 stattfindet. 
 
Auf der Fachtagung geht es in Vorträgen und Diskussionsrunden um folgende Fragen:
 
Wie haben sich antisemitische Dynamiken in den vergangenen Jahren verändert? Wie ist der 7. Oktober in diese Entwicklungen einzuordnen? Antisemitismus ereignete sich bereits vor dem 7. Oktober in verschiedenen Situationen des Alltags – inwiefern haben sich jüdische Perspektiven und Erfahrungen seitdem verändert? In welchen Formen zeigt sich Antisemitismus – welche Tendenzen, Kontinuitäten und Aktualisierungen lassen sich feststellen? Welche Rolle spielen Mobilisierungen im digitalen Raum für das antisemitische Vorfallgeschehen?

Anmeldungen sind bereits unter Angabe des Namens, der E-Mail-Adresse und ggf. Institution möglich unter fachtagung@rias-berlin.de.
 
Die Fachtagung wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen des Aktionsfonds gegen Antisemitismus.
 
RIAS Berlin ist ein Projekt des Vereins für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V.. 
 

Open Arts Hub Berlin I Gerücht und Gewalt: Antisemitismus in künstlerischen Kontexten

22.06.2025, 28.09.2025, 16.11.2025 - Workshops zu Antisemitismus im Kulturkontext

Kunst und Kultur können als einflussreiche Wissensspeicher angesehen werden, in denen sich antisemitische Erzählungen, Bildwelten und Weltanschauungen fortsetzen, wandeln und anpassen. Gleichzeitig wird Antisemitismus in diesen kulturell weitergegebenen Kontexten oft übersehen oder bleibt unerkannt. Für ein künstlerisches Arbeiten jedoch, das sich antisemitismuskritische Perspektiven zum Ziel setzt, ist es notwendig, zu erkennen, wie Antisemitismus in den jeweiligen Künsten konkret wirksam wird und wie dessen Spielarten samt seinen narrativen Strukturen und bildlichen Manifestationen zu entschlüsseln und zu deuten sind. Dies ist eine Voraussetzung, um den teilweise vehementen Konflikten über Antisemitismus in der kulturellen Sphäre professionell begegnen zu können.

Die Einführungsworkshops verstehen sich als Einladung an Kunst- und Kulturarbeitende aller Sparten, sich mit den tradierten Erscheinungsformen von Antisemitismus im Kulturkontext auseinanderzusetzen und Sensibilitäten für den Umgang mit ihnen zu entwickeln. Die Workshops kombinieren theoretische Inputs mit Beispielen für literarischen, visuellen und/oder theatralen Antisemitismus, außerdem wird auf Fallbeispiele von Antisemitismus im Kontext künstlerischer Produktionen und Institutionen eingegangen.

Anmeldung

Anmeldung mit Angabe des beruflichen Interesses unter schmitt_ @neue-soziale-plastik.org. Anmeldefrist für den Workshop am 22. Juni ist der 26. Mai 2025.

Der Workshop ist eine Maßnahme im Rahmen des »Open Arts Hub Berlin – Strategien gegen Antisemitismus in Kunst und Kultur«, gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin.

Das Angebot richtet sich an freie Künstler:innen, künstlerische Gruppen sowie an Beschäftigte von Kulturinstitutionen und möchte antisemitismuskritische Arbeitsweisen in den Künsten ermutigen und bestärken.