Werkseinführungen

Adams, John (*1947)

Harmonielehre

Bach, Johann Sebastian (1685–1750)

Suite für Violoncello solo Nr. 2 d-Moll BWV 1008

Ben-Haim, Paul (1897–1984)

Symphonie Nr. 1 op. 25

Berlioz, Hector (1803–1869)

Symphonie fantastique op. 14

Britten, Benjamin (1913–1976)

An American Overture

Sinfonia da Requiem op. 20

Clyne, Anna (*1980)

This Midnight Hour

Copland, Aaron (1900–1990)

Appalachian Spring

Crumb, George (1929–2022)

Echoes of Time and the River (Echoes II)

Debussy, Claude (1862–1918)

La Mer. Trois esquisses symphoniques

Gershwin, George (1898–1937)

Klavierkonzert in F

Händel, Georg Friedrich (1685–1759)

The Triumph of Time and Truth HWV 71

Hensel, Fanny (1805–1847)

Ouvertüre C-Dur

Higdon, Jennifer (*1962)

Blue Cathedral

Jacques Ibert (1890–1962)

Divertissement

Witold Lutosławski (1913–1994)

Konzert für Orchester

Márquez, Arturo (*1950)

Danzón No. 2 für großes Orchester

Mauersberger, Rudolf (1889–1971)

Wie liegt die Stadt so wüst

Messiaen, Olivier (1908–1992)

Et exspecto resurrectionem mortuorum

Prokofjew, Sergej (1891–1953)

Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100

Rachmaninow, Sergej (1873–1943)

Symphonische Tänze op. 45

Schnebel, Dieter (1930–2018)

Mahler-Moment, aus den Re-Visionen II

Schubert, Franz (1797–1828)

Symphonie Nr. 3 D-Dur

Sheriff, Noam (1935–2018)

Akeda

Mechaye Hametim

Silvestrov, Valentin (* 1937)

Prayer for Ukraine

Strawinsky, Igor (1882–1971)

Le sacre du printemps

Webern, Anton (1883–1945)

Passacaglia op. 1 „Im Sommerwind“

Widmann, Jörg (*1973)

Con brio

Zimmermann, Bernd Alois (1918–1970)

Giostra Genovese

Lob der Torheit

Zimmermann, Walter (*1949)

Ländler-Topographien Teil 3 für Orchester

Das Symphonieorchester der UdK Berlin ist das Herzstück der künstlerischen Ausbildung derFakultät Musik. Mit jährlich drei Konzerten und einer Opernproduktion präsentieren bis zu 120 Studierende im Orchester ihre Exzellenz und untermauern ihre erstklassige Ausbildung. Die Leitung der Projekte übernehmen wechselnd namhafte Dirigent*innen, die vielfach Chefpositionen bei renommierten Orchestern innehaben, u. a. Mario Venzago, Karl-Heinz Steffens, Giovanni Antonini, Michael Sanderling und Michael Schønwandt, die das Programm in mehrtägigen Probenphasen mit den jungen Musiker*innen erarbeiten. Damit schafft die UdK Berlin eine individuelle Struktur in der Orchesterausbildung, die die Studierenden effektiv an den späteren Orchesterberuf heranführt und einen attraktiven und vielseitigen Einblick in die Arbeitsweise mit renommierten Persönlichkeiten bietet. Das Repertoire reicht von Kammerorchesterwerken des 18. Jahrhunderts über Solokonzerte, deren Solopartien von Studierenden im Konzertexamen übernommen werden, bis hin zur groß besetzten Sinfonik.

Drei etablierte Konzerte bilden die Anker im Auftrittskalender des Symphonieorchesters: ein Novemberkonzert, das traditionelle Winterkonzert im Februar und das Eröffnungskonzert des Musikfestivals der UdK Berlin crescendo im Mai/Juni. Die Opernproduktion mit den Sänger*innen der Fakultät Darstellende Kunst steht als fakultätsübergreifendes Highlight stets am Ende des akademischen Jahres im Juni/Juli auf dem Programm.
 

In der langen Tradition des Orchesters, die mehr als 150 Jahre zurückreicht, erscheinen namhafte Persönlichkeiten der Musikgeschichte als Dirigenten: Das Orchester wurde bei Gründung der Hochschule für Musik Berlin 1869 etabliert und u. a. von Joseph Joachim, Max Bruch, Julius Prüwer sowie später von Erich Bergel und 15 Jahre von Lutz Köhler geleitet. Von 2013 bis 2024 hatte Steven Sloane die Künstlerische Leitung inne. Im Rahmen von Orchesterworkshops standen international renommierte Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Bernard Haitink, Kent Nagano und Mariss Jansons am Pult des Orchesters. Herausragende Konzerte waren u. a.  Auftritte in der Berliner Philharmonie mit Sinfonien von Gustav Mahler, Bruckners 7. und 3. Sinfonie, Schostakowitschs 5. Sinfonie sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kommunikations- und Design- Studierenden in Wagners Ring ohne Worte in der Fassung von Lorin Maazel. Die Zusammenarbeit mit großen Berliner Chören prägten u. a. Mendelssohns Lobgesang, Brittens War Requiem und Beethovens 9. Sinfonie. Weitere Höhepunkte sind Gastspiele in Katowice, Glasgow und Edinborough sowie jüngst in Den Haag und London.
 

Durch den Studiengang Tonmeister*in ist das Orchester auch medial präsent. Viele Konzerte wurden auf Tonträgern festgehalten oder als Livestreams produziert, die in der Mediathek der UdK Berlin abrufbar sind. Auch das zeichnet die Einzigartigkeit der Orchesterausbildung an der UdK Berlin aus.

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