Interne Meldemöglichkeiten und Unterstützung

Beobachtungen oder Erfahrungen antisemitischer Vorfälle können über die unten aufgeführte E-Mail-Adresse gemeldet werden.

Zugriff auf dieses E-Mail-Postfach haben der Präsident, Prof. Dr. Markus Hilgert, die Kanzlerin, Dr. Ulrike Prechtl-Fröhlich, sowie Dr. Michaela Conen, Prozessbeauftragte für Antisemitismusprävention. Ab dem 29. September 2026 erhält zudem Henning Gutfleisch, seit dem 1. August 2026 Referent für Antisemitismusfragen des Präsidenten, im Rahmen einer achtwöchigen Übergangsphase Zugriff auf das Postfach.

Dr. Michaela Conen nimmt ihre Funktion als Prozessbeauftragte für Antisemitismusprävention weiterhin wahr. Unabhängig davon wird in der Übergangsphase der bislang von ihr wahrgenommene Bereich der Begleitung, Beratung und Unterstützung von Betroffenen antisemitischer Vorfälle schrittweise an Henning Gutfleisch übergeben. Ziel ist es, einen verlässlichen und kontinuierlichen Übergang sicherzustellen und Betroffenen auch während dieser Phase eine klare und vertrauensvolle Ansprechstruktur zu bieten. Nach Abschluss der achtwöchigen Übergangsphase wird Henning Gutfleisch diesen Aufgabenbereich vollständig wahrnehmen.

Meldungen an:
report-antisemitism_ @udk-berlin.de

Bitte beschreiben Sie den Vorfall in Ihrer E-Mail so genau wie möglich. Folgende Angaben können dabei hilfreich sein:

  1. Wann und wo hat der antisemitische Vorfall stattgefunden?

  2. Was ist geschehen?

  3. Wer war an dem Vorfall beteiligt?

  4. Gab es Zeug*innen?

Meldungen antisemitischer Vorfälle sind wichtig, um entsprechende Vorfälle sichtbar zu machen, zu dokumentieren und angemessen darauf reagieren zu können. Auch Vorfälle, die bereits einige Zeit zurückliegen, können gemeldet werden.

Jeder gemeldete Vorfall wird dokumentiert. Auf Wunsch kann die Dokumentation ohne personenbezogene Daten erfolgen. Der Umgang mit personenbezogenen Angaben sowie mögliche weitere Schritte werden mit den Meldenden abgestimmt. Jede Meldung wird sorgfältig geprüft und zeitnah bearbeitet. Eine erste Rückmeldung erfolgt in der Regel innerhalb einer Woche nach Eingang der Meldung.

Im weiteren Verlauf erhalten Sie Informationen zu möglichen Handlungsschritten sowie Hinweise auf geeignete Beratungsangebote, beispielsweise OFEK e.V. Eine Meldung an die Universität ersetzt dabei keine professionelle oder spezialisierte Beratung.

Vertrauliche direkte Kontaktaufnahme

Wenn Sie Ihr Anliegen zunächst vertraulich besprechen möchten, können Sie sich auch direkt an Herrn Henning Gutfleisch, Referent für Antisemitismusfragen des Präsidenten, wenden. Eine Weiterleitung Ihres Anliegens an den Präsidenten und/oder die Kanzlerin erfolgt in diesem Fall ausschließlich mit Ihrem Einverständnis.

Kontakt: p-a_ @intra.udk-berlin.de

Anonyme Meldung

Wenn Sie einen Vorfall anonym melden möchten, können Sie sich an die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) wenden:

https://report-antisemitism.de/report/